17. Januar 2012
Dass stundenlanges Braten in der Sonne weder schön noch gesund ist, gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen. Allerdings ist das oft empfohlene T-Shirt am Strand, gepaart mit einem sonnencremeweißen Leib, auch kein schöner Anblick. Wie aber kann man der Sonne stilvoll entgehen?
Wer kann, sollte es machen wie die Südländer und im Hochsommer einfach die pralle Sonne zwischen elf und fünfzehn oder sogar sechzehn Uhr meiden. Wer hier Siesta hält oder sich arbeitend in geschlossenen Räumen aufhält, kommt gar nicht erst in Stil-Probleme.
Wer Urlaub hat, kann sich zu dieser Zeit auch unter einen großen Sonnenschirm zurückziehen. Liegestuhl, Drink, Buch – stilvoller kann man die Mittagszeit schon kaum noch verbringen. Gut zu wissen für Fans von gebräunter Haut: Sonnenschirme aus High-Tech-Materialien absorbieren die schädlichen Strahlen, lassen aber die sanft bräunenden durch.
Neben dem Schatten ist der textile Sonnenschutz der effektivste. Darüber hinaus klimatisiert Bekleidung den Körper. Es mag zunächst seltsam klingen, aber bekleidet schwitzt man im Sommer weniger als nackt. Als ideal erwiesen hat sich weiße Kleidung, die die Sonnenstrahlung absorbiert – zudem sollte sie weit und luftig sein. Nicht zuletzt verströmt dieser Look einen Hauch von Nizza-Flair.
Neben dünnen, weiten Baumwollhosen und einer entsprechenden Tunika (an ein Bikini-Oberteil für darunter denken: je dünner der Stoff, desto durchsichtiger ist er auch!) kann ein Sonnenhut gute Dienste leisten. Der klassische Sonnenhut aus hellem Strohgeflecht schützt nicht nur den Kopf, seine breite Krempe hüllt auch die empfindliche Gesichtspartie in Schatten.
Aktuell angesagt sind für Damen Sonnenhüte in Schlapphut-Optik, modische Herren hingegen greifen zu Sonnenhüten aus Baumwollcanvas, deren Coolnessfaktor auch einen Club-Abend nicht scheuen muss.
Echte Damen werden mit dem Grace-Kelly-Look glücklich: Zum Schutz des Haares vor Wind und Sonne wird ein luftiger Schal bzw. ein schmales, langes Tuch eng um den Kopf geschlungen und seitlich verknotet, während das Gesicht von einer Sonnenbrille mit möglichst großen Gläsern dominiert wird. Unter der Diven-Verkleidung wird das Haar glatt an den Oberkopf frisiert und im Nacken zum Knoten geschlungen, womit dieser Look auch für sommerliche Businesstermine geeignet ist.
Doch Achtung: Dieser Stil ist sehr glamourös! Wer in einer konservativen Branche arbeitet, hebt sich diesen Stil lieber für die Cabrio-Fahrt am Wochenende oder den Mittelmeerurlaub auf.
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