Textilien, Accessoires und Schatten - Stilvoller und gesunder Sonnenschutz

Junge braunhaarige Frau in Sommerbekleidung mit weißem Sonnenhut, sieht nach oben, Sonnenbrille keck im Mund

Mit Hut, Brille, Schirm,Tuch und einem Gespür für mäßiges Sonnenbaden schützen Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden

Dass stundenlanges Braten in der Sonne weder schön noch gesund ist, gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen. Um sich vor einem Sonnenbrand zu schützen, gibt es viele Möglichkeiten. Die Bekannteste ist wohl die Sonnencreme, aber auch durch die richtige Kleidung und sonnenbaden im Schatten kann man dem schmerzhaften Sonnenbrand vorbeugen. Allerdings ist das oft empfohlene T-Shirt am Strand, gepaart mit einem sonnencremeweißen Leib, auch kein schöner Anblick. Wie aber kann man der Sonne stilvoll entgehen?

"Gesundes" Sonnen

Rund 195.000 Menschen erkranken allein in Deutschland jedes Jahr an Hautkrebs. Dabei sind bestimmte Präventionsmaßnahmen ganz einfach durchzuführen. So kann jeder Einzelne sein Hautkrebsrisiko reduzieren, denn jeder Sonnenbrand im Laufe eines Lebens bleibt im Hautgedächtnis und wirkt sich auf die Wahrscheinlichkeit aus, später an Krebs zu erkranken.

Die Gefahren des Sonnenbadens - Schützen Sie sich effektiv

Junge blonde Frau in Bikini mit Strandhut am Strand vor Meer trägt sich Sonnencreme o Sonnenschutz auf Arm auf
Young woman applying sun protection product © Monkey Business - www.fotolia.de

Ein gesunder, brauner Teint ist schon ein Widerspruch in sich. Denn gebräunte Haut ist nur das Resultat eines körperinternen Abwehrmechanismusses gegen die tödlichen UV Strahlen der Sonne. Wem seine Gesundheit lieb ist, der sollte ein paar elementare Ratschläge beachten, um sich vor Hautkrebs und Verbrennungen zu schützen. Denn wer sich nur 20 Minuten in der prallen Sonne aufhält, riskiert bereits Verbrennungen ersten Grades.

Daher sollte man sich eine halbe Stunde vor dem Sonnenbaden gut einkremen, eine Milch mit Lichtschutzfaktor 20 ist dabei zu empfehlen. Vermeiden sie es, in der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr in die Sonne zu gehen, da die Strahlung in dieser Zeit am aggressivsten ist. Sollten sie nach dem Sonnenbaden dennoch Veränderungen an ihrer Haut beobachten, kontaktieren sie einen Hautarzt. Besonders wenn die Unebenheiten weder jucken noch schmerzen, ist dies ein deutliches Indiz für eine zellinterne Veränderung und muss abgeklärt werden.

Siesta - Zurückhaltung in der Mittagshitze

Der beste Tipp gegen schmerzhafte Sonnenbrände ist schlicht, die brütende Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr konsequent zu vermeiden, wenn die UV-Strahlung am stärksten ist. Wer kann, sollte es machen wie die Südländer und im Hochsommer einfach die pralle Sonne meiden. Wer hier Siesta hält oder sich arbeitend in geschlossenen Räumen aufhält, kommt gar nicht erst zu Haut- oder Stil-Problemen.

Wer Urlaub hat, kann sich zu dieser Zeit auch unter einen großen Sonnenschirm zurückziehen. Liegestuhl, Drink, Buch – stilvoller kann man die Mittagszeit schon kaum noch verbringen.

Gut zu wissen für Fans von gebräunter Haut: Sonnenschirme aus High-Tech-Materialien absorbieren die schädlichen Strahlen, lassen aber die sanft bräunenden durch.

Sonnencreme statt "Vorbräunung"

Selbstverständlich gehört auch eine gute Sonnencreme ins Urlaubsgepäck. Sie sollte einen Lichtschutzfaktor von mindestens 20 aufweisen und Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlung bieten. Das Gesicht sollte auf jeden Fall eingecremt werden, aber auch Stellen wie Ohren und Fußrücken sollte man nicht vergessen.

Experten raten übrigens davon ab, vor dem Urlaub zum "Vorbräunen" ins Sonnenstudio zu gehen. Hier ist die UV-Strahlung in der Regel viel zu hoch dosiert und die Haut wird zusätzlich geschädigt und gefährdet.

Im Schatten bräunen

Entgegen der landläufigen Meinung schützt ein Aufenthalt im Schatten nicht vor Sonnenbrand. Denn auch unter einem Sonnenschirm oder ähnlichem ist der Mensch den Strahlen der Sonne ausgesetzt. Zwar gibt es heute, wie bereits erwähnt, Sonnenschirme, die mit einem Lichtschutzfaktor ausgerüstet sind, jedoch halten auch diese die Strahlen nicht zu 100% ab.

Wer sich im Schatten aufhält, bekommt jedoch nicht so schnell einen Sonnenbrand wie bei einem Aufenthalt in der prallen Sonne. Deshalb ist es wichtig auch dann ein Sonnenschutzmittel aufzutragen, wenn man sich nur oder viel im Schatten aufhält. Im übrigen raten immer mehr Hautärzte dazu anstatt in der prallen Sonne, im Schatten sonnenzubaden. Dort wird man genauso Braun wie in der direkten Sonne, schont aber seine Haut.

Sanfte Bräune im Schatten ist gesünder: Mehr Schutz vor Sonnenbrand

Aufgeschlagener Sonnenschirm unter blauem Himmel
Bunter Sommer © Aamon - www.fotolia.de

Trotz aller Warnungen vor Hautkrebs gilt tiefe Sonnenbräune noch immer als Zeichen von Gesundheit und Attraktivität im Sommer. So legen sich viele Menschen bedenkenlos stundenlang in die pralle Sonne um möglichst schnell möglichst braun zu werden. Dabei ist es viel gesünder im Schatten zu bräunen. Dies dauert zwar länger, strapaziert den Körper jedoch wesentlich weniger. Vor allem die Mittagshitze zwischen 11 und 15 Uhr sollte im Schatten verbracht werden.

Das Sonnenlicht kommt im Schatten gestreuter an und mit geschwächter UV-Strahlung, so dass die Sonnenbrand-Gefahr deutlich geringer ist. Trotzdem wird die Haut auch im Schatten langsam braun. Das Gleiche gilt für bewölkte Tage, an denen das Sonnenlicht auch durch die Wolken auf die Erde scheint. Je dünner die Wolken sind, umso intensiver ist die UV-Strahlung.

Schutz bietet neben dem Schatten natürlich auch die Sonnenschutzcreme. Je heller der eigene Hauttyp ist, umso höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Für mediterrane Typen mit relativ dunklem Teint genügt meistens LSF 20, während blasse hellhäutige Typen zu mindestens LSF 30 greifen sollten. Zusätzlichen Schutz im Wasser bietet das Schwimmen mit T-Shirt.

Weshalb sollte man sich eine Markise kaufen?

Markisen - Sonnenschutz für Balkon und Terrasse

Ansicht von unten: Markise unter blauem Himmel
store contre le soleil © Alexandre - www.fotolia.de

Noch ist der Sommer im vollen Gange. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad lassen einen vollen Sommergenuss zu. Doch nicht jeder verträgt diese Kombination ununterbrochen, will heißen, eine Dauerbescheinung des brennenden Planeten.

Markisen für Balkon und Terrasse

Da viele Menschen einen Balkon oder eine Terrasse besitzen, wird dort gerade in der warmen Jahreszeit viel Zeit verbracht. Damit man auch wirklich einen ungehinderten Genuss auf diesen Freiflächen haben kann, bietet es sich an eine Markise anzubringen.

Waren diese Markisen einst noch recht unscheinbar, zeigen sich diese heute in einer wechselnden und trendstarken Optik. Je nach Sonnenbestrahlung lassen sich diese Markisen leicht öffnen oder auch schließen und bieten damit die Möglichkeit den Kreislauf oder die Haut ebenso zu schonen als auch die Pflanzen auf der Terrasse oder dem Balkon.

Markise nur vom Fachpersonal anbringen lassen

Angebracht werden sollte die Markise am besten durch Fachpersonal, das auch hinsichtlich der Pflegetipps gegen Schimmelbefall und der Wartung geben kann. Letztere wird kaum erforderlich, sollte jedoch bei Bedarf durchgeführt werden, um somit einen langen Erhalt des Sonnenschutzes zu gewähren.

Wie man im Sommer für kühle Innenräume sorgt

Im Sommer kann man mit Sonnenschutzklebefolien und Jalousien für eine kühle Wohnung sorgen

Finka mit Sonnenschirmen und Liegestühlen am Pool
finca © Gerhard Dolde - www.fotolia.de

Wenn uns die Sommerhitze draußen aufs Gemüt schlägt, sind wir froh, wenn wir nach Hause kommen und dort einen kühlen Raum betreten können - doch in vielen Wohnungen staut sich die Wärme auf; vor allem Dachgeschosswohnungen sind davon betroffen.

Um die Sommerwärme draußen zu lassen, gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Sonnenschutz-Möglichkeiten, die man am Fenster befestigen kann, ohne sich eine Klimaanlage zulegen zu müssen.

Verschiedene Möglichkeiten gegen zu viel Sonnenlicht in der Wohnung

Als preiswerte Lösung sind dabei Sonnenschutzfolien zu nennen. Diese werden einfach von außen auf die Fenster geklebt und reflektieren auf diese Weise das Sonnenlicht; zudem sorgen sie für einen Blendschutz.

Raff- oder Seitenzugrollos eignen sich ebenfalls um die Räume kühler zu halten. Sie dunkeln diese ab und sind teilweise mit einem zusätzlichhen Wärmeschutz beschichtet.

Mit Jalousien hat man die Möglichkeit, so viel Licht hineinzulassen, wie man möchte, da sich die Lamellen verstellen lassen. Rolläden und Markisen stellen wohl die teuerste Variante dar. Wer sich für diese entscheidet und in einer Mietwohnung wohnt, sollte vor der Montage die Erlaubnis des Vermieters einholen.

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Kleidung und Accessoires für einen Aufenthalt in der Sonne

Wer einem empfindlichen Hauttyp angehört, sollte auch beim Schwimmen lieber ein T-Shirt tragen.

Neben dem Schatten ist der textile Sonnenschutz der effektivste. Darüber hinaus klimatisiert Bekleidung den Körper. Es mag zunächst seltsam klingen, aber bekleidet schwitzt man im Sommer weniger als nackt. Statt beim ersten Sonnenstrahl so viel Kleidung wie möglich abzustreifen, ist es also besser, das T-Shirt oder Hemd anzulassen.

In leichten Bermuda-Shorts wird es auch nicht zu schnell heiß. Ein Sonnenhut oder ein anderer Kopfschutz sollte auch immer dabei sein.

Als ideal erwiesen hat sich weiße Kleidung, die die Sonnenstrahlung absorbiert – zudem sollte sie weit und luftig sein. Nicht zuletzt verströmt dieser Look einen Hauch von Nizza-Flair.

Viel Trinken und die richtige Kleidung sind bei diesen Temperaturen unverzichtbar

Junge Frau mit großer Sonnenbrille und Strohhut
woman with hat and sunglasses in summer time © Aleksandar Todorovic - www.fotolia.de

Immer eine Wasserflasche dabei haben und am besten einen Sonnehut tragen, das raten Rettungsmediziner dringlichst bei den Wochenendtemperaturen um über 30° Celsius. So kann man Austrocknung und vor allem gefährlichen Hitzschlägen aus dem Weg gehen.

Beim Wasser sollte man auch auf den Natriumgehalt achten, denn bei großer Flüssigkeitsmenge kann es passieren, dass dem Körper Salz fehlt. Auch die richtige Kleidung ist wichtig, denn der Körper sollte die Hitze gut ableiten können. Also besser luftige Mode statt eng anliegender Tops.

Bei längerem Aufenthalt in Gebäuden können Ventilatoren die Hitze zusätzlich ableiten. Ein Sonnenhut oder Sonnenschirm verhindert einen Sonnenstich. Ein langer Aufenthalt im Freien ist nur mit Sonnencremes zu empfehlen, um dauerhaft Hautkrebs vorzubeugen.

Gegen UV-Strahlen schützt Kleidung aus Naturseide besser als Baumwolle

Junge Frau mit Sommerhut und Sonnenbrille in Hand im Park
Portrait of a beautiful young woman in summer park. © T.Tulic - www.fotolia.de

Wissenschaftler vom Textilforschungszentrum der Hohenstein Institute in Bönnigheim bei Stuttgart haben jetzt untersucht, inwieweit durch eine Kleidung man gegen die schädlichen UV-Strahlen geschützt ist. So bewirken beispielsweise weiße T-Shirts, egal ob sie auch Naturfaser oder Baumwolle bestehen, nur einen vergleichbaren geringen Schutz.

Hierbei hat man den entsprechenden Lichtschutzfaktor von Sonnenschutzmitteln zugrunde gelegt, so dass also ein T-Shirt den Lichtschutzfaktor zwischen 10 und 15 aufweist. Dagegen können Kleidungsstücke aus Naturseide, aber auch aus modernen Chemiefasern, einen Lichtschutzfaktor zwischen 20 bis 30 bewirken, abhängig von der Farbe. Dies liegt unter anderem auch an der gröberen Masche bei der Baumwolle, so dass die UV-Strahlen dort besser durchdringen können.

Sonnenbad im Bankräuberlook: Sonnenschutzmasken neuer Trend in China

In der Hafenstadt Qingdao in China gibt es einen neuen Modetrend, der für europäische Augen zunächst mehr als befremdlich wird: Der Strand ist bevölkert von Frauen, die aussehen, als würden sie sich im nächsten Moment zusammentun und eine Bank überfallen.

Sie alle tragen spezielle Gesichtsmasken aus Nylon, die über den Kopf gezogen werden und das gesamte Gesicht bis zum Hals bedecken. Der einfache Grund dafür ist, dass diese Masken einen effizienten Schutz vor der Sonne und somit vor Sonnenbrand und frühzeitiger Hautalterung bieten. Erfunden wurden die Masken von einem Einwohner - inzwischen gehen sie in die Massenproduktion.

Sonnenschutzkleidung

Diese spezielle Sonnenbekleidung hat ihren Preis. Dafür verliert sie ihren Lichtschutzfaktor aber nicht durchs Waschen und kann so lange getragen werden.

Als Faustregel kann man sich merken: je dichter ein Gewebe ist, desto weniger Strahlen gehen durch. So hält ein herkömmliches T-Shirt schon einen Großteil der gefährlichen UVA und UVB Strahlen ab. Im Handel ist auch spezielle Sonnenschutzkleidung erhältlich. Diese wird aus Stoffen hergestellt, die auf eine spezielle Art gewebt wurden. Mit dieser speziellen Webetechnik ist es möglich Stoffe zu fertigen, die so dicht sind, dass sie den Lichtschutzfaktor 50 haben.

Vor allem im Sommer empfiehlt es sich, eine Mütze/Kappe aus diesem speziellen Material zu tragen. Diese sollten neben einem T-Shirt auch Kinder tragen. Denn nur so wird der zweiten Krankheit vorgebeugt die zu viel Sonneneinstrahlung auslösen kann: dem Sonnenstich.

Sonnige Accessoires

Neben dünnen, weiten Baumwollhosen und einer entsprechenden Tunika (an ein Bikini-Oberteil für darunter denken: je dünner der Stoff, desto durchsichtiger ist er auch!) kann ein Sonnenhut gute Dienste leisten.

Der klassische Sonnenhut aus hellem Strohgeflecht schützt nicht nur den Kopf, seine breite Krempe hüllt auch die empfindliche Gesichtspartie in Schatten.

  • Angesagt sind für Damen Sonnenhüte in Schlapphut-Optik,
  • modische Herren hingegen greifen zu Sonnenhüten aus Baumwollcanvas, deren Coolnessfaktor auch einen Club-Abend nicht scheuen muss.
Der Grace-Kelly-Look nicht nur für die Ausfahrt mit dem Cabriolet
Der Grace-Kelly-Look nicht nur für die Ausfahrt mit dem Cabriolet

Grace-Kelly-Look mit Kopftuch und Sonnenbrille

Echte Damen werden mit dem Grace-Kelly-Look glücklich: Zum Schutz des Haares vor Wind und Sonne wird ein luftiger Schal bzw. ein schmales, langes Tuch eng um den Kopf geschlungen und seitlich verknotet, während das Gesicht von einer Sonnenbrille mit möglichst großen Gläsern dominiert wird.

Unter der Diven-Verkleidung wird das Haar glatt an den Oberkopf frisiert und im Nacken zum Knoten geschlungen, womit dieser Look auch für sommerliche Businesstermine geeignet ist.

Doch Achtung: Dieser Stil ist sehr glamourös! Wer in einer konservativen Branche arbeitet, hebt sich diesen Stil lieber für die Cabrio-Fahrt am Wochenende oder den Mittelmeerurlaub auf.

Hautschäden im Sommer vermeiden - Kleidung ist besser als jede Sonnenmilch

Besonders Kleidung mit einem UPF ist empfehlenswert für den Aufenthalt in der Sonne

Junge Frau mit Sonnenbrille in Minirock liegt auf Deck im Boot oder Yacht, über Motor, und schreibt SMS auf Handy
frau im boot © martin schmid - www.fotolia.de

Jeder ist froh, wenn endlich wieder Wärme und Sonnenstrahlen zum Spazierengehen und Eisessen einladen. Allerdings sind gerade Menschen mit einem hellen Hauttyp gefährdet, wenn sie sich zulange der Sonnenstrahlung aussetzen.

Langfristige Schäden wie Hautkrebs kann man am besten umgehen, wenn man sich an die Ratschläge der Deutschen Krebshilfe hält. Sie empfiehlt uns auch diesen Sommer wieder, die Haut mit luftiger Kleidung zu schützen. Sonnencremes schützen nicht immer so gut, wie man hofft und jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko, Hauttumore zu bekommen. Laut der Deutschen Krebshilfe gibt es jedes Jahr etwa 195.000 Neuerkrankte hierzulande. Eine erschreckende Zahl, die gesenkt werden muss.

Kleidung hält mehr Strahlen von der Haut fern, als jede noch so gute Sonnenmilch. Manche Textilfirmen sind inzwischen soweit, dass sie auf ihren Produkten abdrucken lassen, wie hoch der Schutzfaktor ist. Abgekürzt wird dies auf den Textilien mit UPF, was für Ultraviolet Protection Factor steht. Solche Kleidung ist sehr empfehlenswert für den Urlaub am heißen Strand.

Gesundes Bräunen: Vor dem Sonnenbad Hauttyp und UV-Index kennen

Sonne aus Sonnencreme gemalt auf Körper einer liegenden Frau im Bikini
A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de

Sonne auf der Haut tut gut und belebt die Seele. Viele Menschen können es gar nicht erwarten, sich für ein Sonnenbad fertig zu machen und die Sorgen einmal Sorgen sein zu lassen. Gegen ein Sonnenbad spricht im Grunde auch nichts; im Gegenteil. Der Mensch benötigt sogar täglich Tageslicht, damit er Vitamin D bilden kann.

Doch das Sonnenbad kann auch zum Problem werden, wenn man nicht angemessen mit der UV-Strahlung umgeht. In zu hohen Mengen kann die Strahlung die Haut beschädigen und langfristig sogar zu Hautkrebs führen. Daher ist es wichtig, sich richtig auf das Sonnenbad vorzubereiten und passende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Bestimmung des Hauttyps

Da jede Haut anders reagiert, ist es zunächst wichtig, den eigenen Hauttyp zu kennen. Dabei unterscheidet man sechs Typen, wobei die Farbe von Haut und Haar wesentlich bestimmt, wie hoch der Eigenschutz ist. Dabei gilt, je dunkler der eigene Typ, desto länger kann die Haut sich selbst schützen.

Beim Typ 1 mit heller Haut (oft samt Sommersprossen) hält der Eigenschutz maximal 20 Minuten. Dunkelhäutige des Typ 6 liegen dagegen schon bei 90 Minuten.

Information über den UV-Index

Fast noch wichtiger als der Hauttyp ist jedoch der UV-Index. Dieser Index gibt an, wie hoch die gefährliche Strahlung in einer Region ist. Das ist stets abhängig von der Jahreszeit, der Uhrzeit und der aktuellen Dicke der Ozonschicht. Die Zählung reicht dabei von 1 für minimal bis 12 für sehr gefährlich.

Als gesundheitsbewusster Sonnenfan sollte man vor dem Gang ins Freie die aktuelle Wertung nachlesen. In vielen Wettervorhersagen ist der UV-Index inzwischen inbegriffen. Der offizielle Deutsche Wetterdienst gibt sie in jedem Fall an.

In Deutschland liegt der UV-Index maximal bei 8, was jedoch bereits einer sehr hohen Gefahr entspricht. Hier sollte man nicht ohne Maßnahmen wie Sonnencreme und Kopfschutz ins Freie.

Infos und hilfreiche Tipps zum Sonnenschutz

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: summer girl in white cap © T.Tulic - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Sexy woman © dpaint - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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