Textilien, Accessoires und Schatten - Stilvoller und gesunder Sonnenschutz

Dass stundenlanges Braten in der Sonne weder schön noch gesund ist, gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen. Um sich vor einem Sonnenbrand zu schützen, gibt es viele Möglichkeiten. Die Bekannteste ist wohl die Sonnencreme, aber auch durch die richtige Kleidung und sonnenbaden im Schatten kann man dem schmerzhaften Sonnenbrand vorbeugen. Allerdings ist das oft empfohlene T-Shirt am Strand, gepaart mit einem sonnencremeweißen Leib, auch kein schöner Anblick. Wie aber kann man der Sonne stilvoll entgehen?

Mit Hut, Brille, Schirm,Tuch und einem Gespür für mäßiges Sonnenbaden schützen Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden

"Gesundes" Sonnen

Rund 195.000 Menschen erkranken allein in Deutschland jedes Jahr an Hautkrebs. Dabei sind bestimmte Präventionsmaßnahmen ganz einfach durchzuführen. So kann jeder Einzelne sein Hautkrebsrisiko reduzieren, denn jeder Sonnenbrand im Laufe eines Lebens bleibt im Hautgedächtnis und wirkt sich auf die Wahrscheinlichkeit aus, später an Krebs zu erkranken.

Siesta - Zurückhaltung in der Mittagshitze

Der beste Tipp gegen schmerzhafte Sonnenbrände ist schlicht, die brütende Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr konsequent zu vermeiden, wenn die UV-Strahlung am stärksten ist. Wer kann, sollte es machen wie die Südländer und im Hochsommer einfach die pralle Sonne meiden. Wer hier Siesta hält oder sich arbeitend in geschlossenen Räumen aufhält, kommt gar nicht erst zu Haut- oder Stil-Problemen.

Wer Urlaub hat, kann sich zu dieser Zeit auch unter einen großen Sonnenschirm zurückziehen. Liegestuhl, Drink, Buch - stilvoller kann man die Mittagszeit schon kaum noch verbringen.

Gut zu wissen für Fans von gebräunter Haut: Sonnenschirme aus High-Tech-Materialien absorbieren die schädlichen Strahlen, lassen aber die sanft bräunenden durch.

Sonnencreme statt "Vorbräunung"

Selbstverständlich gehört auch eine gute Sonnencreme ins Urlaubsgepäck. Sie sollte einen Lichtschutzfaktor von mindestens 20 aufweisen und Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlung bieten. Das Gesicht sollte auf jeden Fall eingecremt werden, aber auch Stellen wie Ohren und Fußrücken sollte man nicht vergessen.

Experten raten übrigens davon ab, vor dem Urlaub zum "Vorbräunen" ins Sonnenstudio zu gehen. Hier ist die UV-Strahlung in der Regel viel zu hoch dosiert und die Haut wird zusätzlich geschädigt und gefährdet.

Im Schatten bräunen

Entgegen der landläufigen Meinung schützt ein Aufenthalt im Schatten nicht vor Sonnenbrand. Denn auch unter einem Sonnenschirm oder ähnlichem ist der Mensch den Strahlen der Sonne ausgesetzt. Zwar gibt es heute, wie bereits erwähnt, Sonnenschirme, die mit einem Lichtschutzfaktor ausgerüstet sind, jedoch halten auch diese die Strahlen nicht zu 100% ab.

Wer sich im Schatten aufhält, bekommt jedoch nicht so schnell einen Sonnenbrand wie bei einem Aufenthalt in der prallen Sonne. Deshalb ist es wichtig auch dann ein Sonnenschutzmittel aufzutragen, wenn man sich nur oder viel im Schatten aufhält. Im übrigen raten immer mehr Hautärzte dazu anstatt in der prallen Sonne, im Schatten sonnenzubaden. Dort wird man genauso Braun wie in der direkten Sonne, schont aber seine Haut.

Kleidung und Accessoires für einen Aufenthalt in der Sonne

Wer einem empfindlichen Hauttyp angehört, sollte auch beim Schwimmen lieber ein T-Shirt tragen.

Neben dem Schatten ist der textile Sonnenschutz der effektivste. Darüber hinaus klimatisiert Bekleidung den Körper. Es mag zunächst seltsam klingen, aber bekleidet schwitzt man im Sommer weniger als nackt. Statt beim ersten Sonnenstrahl so viel Kleidung wie möglich abzustreifen, ist es also besser, das T-Shirt oder Hemd anzulassen.

In leichten Bermuda-Shorts wird es auch nicht zu schnell heiß. Ein Sonnenhut oder ein anderer Kopfschutz sollte auch immer dabei sein.

Als ideal erwiesen hat sich weiße Kleidung, die die Sonnenstrahlung absorbiert - zudem sollte sie weit und luftig sein. Nicht zuletzt verströmt dieser Look einen Hauch von Nizza-Flair.

Sonnenschutzkleidung

Diese spezielle Sonnenbekleidung hat ihren Preis. Dafür verliert sie ihren Lichtschutzfaktor aber nicht durchs Waschen und kann so lange getragen werden.

Als Faustregel kann man sich merken: je dichter ein Gewebe ist, desto weniger Strahlen gehen durch. So hält ein herkömmliches T-Shirt schon einen Großteil der gefährlichen UVA und UVB Strahlen ab. Im Handel ist auch spezielle Sonnenschutzkleidung erhältlich. Diese wird aus Stoffen hergestellt, die auf eine spezielle Art gewebt wurden. Mit dieser speziellen Webetechnik ist es möglich Stoffe zu fertigen, die so dicht sind, dass sie den Lichtschutzfaktor 50 haben.

Vor allem im Sommer empfiehlt es sich, eine Mütze/Kappe aus diesem speziellen Material zu tragen. Diese sollten neben einem T-Shirt auch Kinder tragen. Denn nur so wird der zweiten Krankheit vorgebeugt die zu viel Sonneneinstrahlung auslösen kann: dem Sonnenstich.

Sonnige Accessoires

Neben dünnen, weiten Baumwollhosen und einer entsprechenden Tunika (an ein Bikini-Oberteil für darunter denken: je dünner der Stoff, desto durchsichtiger ist er auch!) kann ein Sonnenhut gute Dienste leisten.

Der klassische Sonnenhut aus hellem Strohgeflecht schützt nicht nur den Kopf, seine breite Krempe hüllt auch die empfindliche Gesichtspartie in Schatten.

  • Angesagt sind für Damen Sonnenhüte in Schlapphut-Optik,
  • modische Herren hingegen greifen zu Sonnenhüten aus Baumwollcanvas, deren Coolnessfaktor auch einen Club-Abend nicht scheuen muss.
Der Grace-Kelly-Look nicht nur für die Ausfahrt mit dem Cabriolet
Der Grace-Kelly-Look nicht nur für die Ausfahrt mit dem Cabriolet

Grace-Kelly-Look mit Kopftuch und Sonnenbrille

Echte Damen werden mit dem Grace-Kelly-Look glücklich: Zum Schutz des Haares vor Wind und Sonne wird ein luftiger Schal bzw. ein schmales, langes Tuch eng um den Kopf geschlungen und seitlich verknotet, während das Gesicht von einer Sonnenbrille mit möglichst großen Gläsern dominiert wird.

Unter der Diven-Verkleidung wird das Haar glatt an den Oberkopf frisiert und im Nacken zum Knoten geschlungen, womit dieser Look auch für sommerliche Businesstermine geeignet ist.

Doch Achtung: Dieser Stil ist sehr glamourös! Wer in einer konservativen Branche arbeitet, hebt sich diesen Stil lieber für die Cabrio-Fahrt am Wochenende oder den Mittelmeerurlaub auf.

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