28. Juli 2009
Einen wesentlichen Teil zur Sexualhygiene trägt das richtige Waschen des Intimbereichs. Denn durch mangelnde Hygiene kann es bei Mann und Frau zu ernsten Erkrankungen kommen, welche als schlimmste Folge die Unfruchtbarkeit nach sich ziehen können.
Für beide Geschlechter gilt, dass die Unterwäsche mindestens einmal pro Tag gewechselt werden sollte. Bei der Auswahl der Unterwäsche ist darauf zu achten, dass diese zu einem möglichst hohen Teil aus Naturfasern besteht. Denn diese sind in der Lage Schweiß aufzunehmen und die Atmung der Haut nicht zu behindern. Schwierig bei den meisten künstlichen Fasern ist, dass die Haut sich unter ihnen stark erhitzt, weil die Hautatmung behindert wird. So wird das empfindliche Milieu der Haut im Intimbereich empfindlich gestört.
Selbstverständlich sollte auch für Mann und Frau sein, den äußeren Intimbereich täglich mit klarem Wasser zu reinigen. Der Mann muss darauf achten, dass Er den Penis bei vollständig zurückgezogener Vorhaut wäscht. Denn unter der Vorhaut lagert sich ein gelblich, weißes Sekret ab, welches Smegma genannt wird. Entfernt man das Smegma nicht regelmäßig, kann dies zu unangenehmen Entzündungen in der Eichel führen. Diese werden durch Bakterien hervorgerufen, die sich in dem Sekret ablagern, und sind mit großen Schmerzen verbunden.
Frauen sollten ihren Intimbereich nur von Außen pflegen. Eine Intimdusche, bei welcher ein Irrigator in die Scheide eingeführt wird und diese mit Wasser ausspült, ist nicht sinnvoll. Denn dadurch kann das empfindliche Scheidenmilieu beeinträchtigt werden. Dies kann im schlimmsten Fall zu einer temporären Unfruchtbarkeit führen, da die Samenfäden des Mannes einen bestimmten pH-Wert in der Scheidenflora benötigen, um sich in Richtung Eizelle bewegen zu können. Ist das Milieu spermienfeindlich, so werden die Bewegungen der Spermien immer langsamer und können sogar vollständig zum Erliegen kommen.
Nicht empfehlenswert für die Intimpflege sind Waschlappen, denn auf diesen finden Keime und Bakterien eine ideale Siedlungsgrundlage. Vor allem die Wärme und die Feuchtigkeit des Badezimmers können zu ihrer explosionsartigen Vermehrung führen. So können beim Versuch, die Scheide zu reinigen, unzählige Bakterien und Keime hineingeraten, die zu Entzündungen und im schlimmsten Fall zu einer Pilzinfektion führen können. Besser ist es, sogenannte Einmalwaschlappen zu verwenden; diese werden aus einem reißfesten Zellstoff hergestellt und können nach einmaligem Benutzen in die Toilette gegeben werden.
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