So wählen Sie Pflegeprodukte und den passenden Make-up-Ton für Ihren Hauttyp

Gesicht einer jungen Frau mit weißer Chrysantheme vor dem rechten Auge

Wie der individuelle Hauttyp bestimmt, gepflegt und passend geschminkt werden sollte, erfahren Sie hier

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  • von Paradisi-Redaktion

Grundsätzlich unterscheidet man den Hauttyp in verschiedene Hautbilder, wobei es auch Mischformen gibt. Es ist nicht immer einfach, sich selbst einem Hauttyp zuzuordnen. Im Internet werden zahlreiche Test zur Ermittlung des Hauttyps angeboten. Die beste Hautpflege wirkt nur gut, wenn sie zu der Haut passt, auf die sie aufgetragen wird. Das passende Make-up unterstreicht den Typ und betont die natürliche Schönheit der Frau. Heutzutage gibt es für jeden Hauttyp die passende Farbe.

Die Hauttyp-Analyse

Die Hauttyp-Analyse sollte regelmäßig wiederholt werden. Hormonschwankungen, Umwelteinflüsse und das Alter verändern die Haut, ein Wechsel der Hautpflege ist dann ratsam.

Den eigenen Hauttyp festzustellen ist nicht immer ganz einfach. In jedem guten Kosmetikstudio führen ausgebildete Kosmetikerinnen umfangreiche Tests durch, um den Hauttyp zu bestimmen. Dabei wird das Hautbild begutachtet und mit speziellen Messgeräten analysiert.

Nur wer die Defizite seiner Haut kennt, kann diese mit den richtigen Produkten ausgleichen. Denn – auch eine hochgelobte und hochwertige Creme kann das Hautbild nicht verbessern, wenn sie nicht zum jeweiligen Hauttyp passt.

Auch die Jahreszeit spielt eine große Rolle. Im Winter trocknet Heizungsluft die Haut aus und im Sommer wird sie durch starke UV-Strahlen überbeansprucht. Wer seinen Hauttyp kennt, kann bei jeder Veränderung gegensteuern. Wenn alle Nährstoffe optimal auf die Haut abgestimmt sind, wird sie bestmöglich gepflegt und dankt es mit einem strahlenden Teint. Bei richtiger Pflege gehören der Vergangenheit an:

Nicht die Häufigkeit des Eincremens, sondern die Verwendung des richtigen Produkts ist entscheidend. Eine extrem trockene Haut benötigt eine ganz andere Pflege als die fettige Haut. Wer zu einem falschen Mittel greift verschlimmert die Situation häufig noch mehr.

Modetrend Hautfarbe - wo Blässe und sonnengebräunte Haut gut ankommen

Multikulti Hände von Jugendlichen mit verschiedener Hautfarbe fassen sich zu einem Kreis oder Stern
hands © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Mit den ersten aufkommenden Sonnenstrahlen sehnen sich viele Menschen bereits nach den warmen Tagen, an denen man ein Sonnenbad genießen und seiner Haut eine sexy Bräune verleihen kann. Diese macht immer noch - trotz dass der Sonnenschutz eine immer wichtigere Rolle bei den Deutschen spielt - das wichtigste Schönheitsideal im Sommer aus. Dabei geht der Trend eindeutig zur Natürlichkeit. Mit dieser Vorliebe gesellen wir uns zu vielen anderen Ländern am Mittelmeer sowie Brasilien und den USA.

Vornehme Blässe nicht mehr überall so begehrt

Eine blasse Haut galt lange Zeit als vornehm und Zeichen dafür, zu der gehobenen Gesellschaft zu gehören. So wurde hier und dort kräftig nachgeschminkt, um die edle Blässe zu erreichen. Mittlerweile gibt es spezielle bleichende Cremes, mit der eine hellere Hautfarbe erzielt werden soll. Doch nach und nach wurde die Meldung laut, dass die enthaltenen Wirkstoffe durchaus giftig sein können. Zu nennen wären hier beispielsweise Wasserstoffperoxid, Benzol oder Quecksilber.

Diese Mittel werden jedoch in Deutschland eher weniger eingesetzt. Hier zählt die bereits erwähnte natürliche Bräune. Stattdessen setzen die Deutschen aufhellende Produkte lediglich dazu ein, Altersflecken oder andere Verfärbungen loszuwerden. Es kommt darauf an, ein ebenes Hautbild zu erlangen, was besonders durch pflanzliche Stoffe, vitamine und Aminosäuren ermöglicht wird.

In Asien muss es makellos sein

Einen gesellschaftlichen Einfluss hat die Hautfarbe jedoch nach wie vor in den asiatischen Ländern. Hier gilt ein heller Teint weiterhin als makellos. Die Frauen streben danach, zur westlichen Welt dazu zu gehören und realisieren dies durch eine stetige Aufhellung ihrer Gesichtsfarbe. Schönheit, Wohlstand und Akzeptanz - auch für Afroamerikaner und viele Menschen in Indien durch die Blässe repräsentiert.

Wie man online seinen Hauttyp bestimmen kann

Sehr hilfreich ist die Hautanalyse im Internet. Hierfür muss ein Fragebogen beantwortet werden, der in der Regel von Dermatologen entwickelt und ausgewertet wird. Im Fragebogen werden Fragen gestellt,

  1. zum Geschlecht,
  2. Alter,
  3. momentanen Zustand der Haut und
  4. stündlichen Aufenthalt im Freien oder in klimatisierten Räumen,
  5. Fitnessprogramm,
  6. Umgang mit UV-Strahlen,
  7. Genuss von Alkohol und/oder Zigaretten und
  8. zur Ernährung.

Lange Sonnenbäder und der häufige Gang in ein Solarium lassen die Haut austrocknen und schneller altern, nur spezielle Pflegeprodukte versorgen die strapazierte Haut optimal. Ergänzt wird die Befragung durch Antworten zu

  • Hautunreinheiten,
  • großen Poren,
  • Rötungen,
  • Juckreiz und
  • Faltenbildung.

Nach dem Absenden des Fragebogens wird der Hauttyp meistens in eine der vier Gruppen eingeteilt. Die Anbieter der Fragebögen im Internet empfehlen dem Kunden ihre passenden Pflegeprodukte, abgestimmt auf den jeweiligen Hauttyp.

Eine Analyse im Internet ist sehr hilfreich. Wer unter starken Hautirritationen leidet, sollte aber besser zu einer ausgebildeten Kosmetikerin oder einem Dermatologen gehen. Ihnen stehen für weitere Untersuchungen spezielle Messgeräte zur Verfügung, um auch krankhafte Hautveränderungen erkennen zu können.

Die richtigen Pflegeprodukte - Auf den Hauttyp kommt es an!

Die richtigen Pflegeprodukte für den eigenen Hauttyp finden

Vier Fläschchen mit verschiedenen Pflegeprodukten für Haut und Haare
Hair And Body Products © Kitch Bain - www.fotolia.de

Hautprobleme gibt es viele - die Einen plagen sich mit trockener Haut, andere wiederum beschweren sich über zu fettige oder auch unreine Haut. Nur die wenigsten Frauen freuen sich über eine strahlend schöne Haut, die keinerlei besondere Pflege oder Make-up benötigt. Wer jedoch die Pflegeprodukte passend zu seinem Hauttyp auswählt, wird schnell merken, dass sich sein Hautbild mit der Zeit verbessert. Doch worauf kommt es bei der Wahl an?

Die richtige Pflege für jeden Hauttyp

Menschen mit trockener Haut sollten eher zu einer Creme als zur Lotion tendieren, da diese fettreicher ist. Weiterhin hilfreich ist der Bestandteil Urea - künstlicher Harnstoff - welcher die Zellen dabei unterstützt, Feuchtigkeit zu speichern. Öl-in-Wasser-Emulsionen sind für fettige Hauttypen bestens geeignet, sie haben wenig Fett- und dafür mehr Feuchtigkeitsanteile. Vor allem Aloe Vera bietet sich für diesen Hauttyp an. Falsch ist es hingegen, die Haut mit bestimmten Produkten auszutrocken, denn auch fettige Haut benötigt Feuchtigkeit. Wer zudem unter Unreinheiten leidet, findet auch für diese Hautprobleme die richtigen Wirkstoffe.

Wer eine empfindliche Haut hat, sollte besonders auf die Inhaltsstoffe von Kosmetika achten, denn schnell kommt es durch Duft- und Zusatzstoffen zu Juckreiz oder Rötungen. Der pH-Wert dieser Produkte sollte 5,5 betragen; die Wirkstoffe Allantoin und Bisabolol eignen sich für empfindliche Haut besonders gut.

Die verschiedenen Hauttypen im Überblick

Jede Haut ist genauso einzigartig wie ein Fingerabdruck. Grundsätzlich unterscheidet man den Hauttyp in vier Hautbilder, wobei es auch Mischformen gibt. Alle Pflegeprodukte sollten auf den individuellen Hauttyp abgestimmt sein, damit es zu keiner Mangelerscheinung der Haut kommen kann.

Normale Haut

Die normale Haut ist kleinporig, wird gut durchblutet und gleichmäßig, mit rosigem Teint. In der Regel verursacht normale Haut keinerlei Probleme und wird von allen als Ideal bezeichnet. Umwelteinflüsse und falsche Pflegeprodukte können den Hautzustand jedoch aus dem Gleichgewicht bringen.

Trockene Haut

Ca. 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung leidet unter trockener Haut. Wobei der Anteil bei Kindern vor der Pubertät und älteren Menschen besonders hoch ist.

In den mittleren Lebensjahren leiden Frauen häufiger unter trockener Haut als Männer. Wenn die Haut juckt, spannt und schuppt, sind das deutliche Anzeichen für diesen Hauttyp. Trockene Haut benötigt sehr viel Feuchtigkeit, um ins Gleichgewicht zu kommen.

Die trockene Haut benötigt besonders viel Schutz und Pflege. Denn die Haut fettet sich selbst zu wenig nach, das muss von außen also von der Hautpflege ersetzt werden.

  • Bei der Reinigung ist darauf zu achten, möglichst seifenfreie Lotionen zu verwenden. Seife trocknet nämlich die Haut zusätzlich aus und kann zu Spannungsgefühl und Irritationen der Haut führen.

  • Nach der Reinigung, zur Erfrischung der Haut sollte ein Gesichtswasser aufgetragen werden, welches keinen Alkohol enthalten darf. Denn auch Alkohol trocknet die Haut zusätzlich aus.

  • danach wird eine Creme aufgetragen. Tagsüber am besten eine feuchtigkeitsspendende Tagescreme und für die Nacht eine reichhaltige Nachtcreme.

  • Da der Haut hauteigene Fette fehlen, müssen ihr epidermale Lipiden und Aminosäuren zugeführt werden.

Fettige Haut

Die Haut bildet einen fettigen Glanz, ist Großporig und neigt zu Mitessern und Pickeln. Die Talgdrüsen neigen zur Überproduktion von Talg, was gegen Umwelteinflüsse optimal schützt aber gleichzeitig die Poren verstopfen. Fettige Haut muss regelmäßig und gründlich gereinigt werden, damit die Haut atmen kann.

  • Fettige Haut benötigt nur einmal pro Tag eine Reinigung; wann diese durchgeführt wird, ist Geschmackssache.

  • Im Anschluss an die Reinigung wird ein Gesichtswasser verwendet. Produkte für fettige Haut sind ideal, denn sie enthalten Alkohol, der die Haut entfettet, aber auch Wirkstoffe, die das Nachfetten der Haut verlangsamen.

  • Eine Creme benötigt die fettige Haut nicht, fehlt ihr Feuchtigkeit, kann man ein spezielles Gel auftragen. Dieses enthält kein Fett versorgt jedoch die Haut optimal mit Feuchtigkeit.

Mischhaut

Bei der Pflege von Mischhaut geht es vor allem darum, die Haut zu beruhigen und die fettigen Hautpartien zu entölen. Am besten eignen sich dafür spezielle Pflegeprodukte, die speziell auf die Mischhaut abgestimmt sind.

  • Nach der Reinigung durch eine Waschlotion wird ein Gesichtswasser aufgetragen. Dies sollte etwas Alkohol enthalten, da dieser desinfizierend wirkt und die Mischhaut zu Hautunreinheiten neigt.

  • Anschließend an die Reinigung sollte eine Pflege aufgetragen werden. Allerdings sollte diese nicht zu reichhaltig ausfallen, ideal ist eine Lotion für Mischhaut geeignet. Die Verwendung einer speziellen Nachtcreme ist nicht nötig.

  • Es bietet sich an einmal pro Woche eine Heilerdemaske anzuwenden, da diese die Haut entfettet und beruhigt.

Wodurch sich die unterschiedlichen Hauttypen auszeichnen

Die Haut ist sehr anspruchsvoll und benötigt die richtige Pflege - so erkennen Sie Ihren Hauttyp

Nahaufnahme lächelndes Frauengesicht mit Hautcreme, die mit dem Finger eingecremt wird
face moisturizer © Graça Victoria - www.fotolia.de

Es gibt wahrscheinlich keine Frau, die nicht ein Reinigungsset für das Gesicht im Badregal stehen hat. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um die Kombination aus Waschgel sowie der passenden Creme. In Drogerien gibt es mittlerweile ein riesiges Angebot an Kosmetika, die an die jeweiligen Hauttypen angepasst sind.

Welche Hauttypen gibt es und woran erkennt man diese?

Generell lassen sich fünf Hautgruppen unterscheiden, die sich durch typische Eigenschaften erkennen lassen:

  1. Mischhaut

    Bei der Mischhaut handelt es sich um ein Hautbild, welches sehr verbreitet ist. Erkennungszeichen hierbei ist die fettige T-Zone, sprich Stirn, Nase und Kinn; die Wangenpartien sind meist eher trocken.

  2. Normale Haut

    Dieser Hauttyp kommt eher selten vor. Feuchtigkeits- und Fettgehalt sind gut ausbalanciert, sodass die Haut glatt und feinporig ist und in der Regel keine Mitesser oder Pickel aufweist.

  3. Trockene Haut

    Trockene Haut bekommt dadurch, dass ein Mangel an Talgproduktion vorliegt, zu wenig Fett als auch Feuchtigkeit. Sie kann sich rau und spröde anfühlen und eher Falten aufweisen als andere Hauttypen.

  4. Fettige Haut

    Dieses Hautbild gilt zwar als widerstandsfähig, neigt jedoch vermehrt zu Pickeln und Mitessern, da die Talgproduktion erhöht ist. Dies führt auch dazu, dass die fettige Haut schnell glänzt, was als unangenehm empfunden wird.

  5. Empfindliche Haut

    Wer unter empfindlicher Haut leidet, muss ebenfalls wie bei den trockenen Hauttypen mit rauen Stellen rechnen, außerdem kann sie sich schneller entzünden und röten, da sie empfindlich auf äußere Einflüsse reagiert.

Nur mit der optimalen Pflege kann man seine Haut unterstützen und reinigen. Daher ist es wichtig, diese auf seinen Hauttypen abzustimmen.

Wie man den passenden Make-up-Ton für seinen Hauttyp wählt

In erster Linie nutzen Frauen das Make-up um Hautunreinheiten und Rötungen zu verdecken. Bei einem blassen Teint zaubert ein wenig Farbe Frische ins Gesicht. Der Make-up-Ton sollte immer auf die Hautfarbe abgestimmt sein, um nicht maskenhaft zu wirken.

Für die Hautverträglichkeit ist die Bestimmung des jeweiligen Hauttyps besonders wichtig. Eine falsche Zusammensetzung kann zu Hautirritationen führen. Im Handel gibt es Kompakt Make-up, flüssiges und Puder Make-up sowie Camouflage von unzähligen Kosmetikherstellern. Die Entscheidung für ein Produkt fällt oft sehr schwer.

Sechs Hauttypen

Auf das Make-up bezogen sind die Hautfarben in sechs Hauttypen unterteilt:

  1. Typ I (Keltischer Typ) ist sehr hellhäutig und hat hellblondes oder rotes Haar.
  2. Typ II hat ebenfalls helle Haut, ist blond oder hellbraun.
  3. 78% der deutschen Bevölkerung gehört zum Typ III (Mischtyp) und hat eine mittlere Hautfarbe, dunkelbraunes oder hellbraunes Haar, manchmal auch dunkelblond.
  4. Der mediterrane Typ (Typ IV) hat eine braune Hautfarbe und dunkles Haar.
  5. Die dunklen Hauttypen V und VI kommen aus Arabien, Indien, Afrika usw.

Regeln für den richtigen Farbton

Der Kieferknochen oder das Kinn sind für eine Farbprobe besonders gut geeignet. Wenn das Make-up nach dem Auftragen nahezu "verschwindet", ist es der richtige Farbton. Wer sich für einen Puder entscheidet kann den Farbton idealerweise am Hals testen.

  • Die Farbe des Make-ups sollte der Gesichtsfarbe ähneln und auf die Haarfarbe abgestimmt sein.
  • Ein Test der unterschiedlichen Farbtöne sollte immer bei Tageslicht erfolgen, künstliches Licht verfälscht das Ergebnis.
  • Von einer Probe am Handgelenk oder Unterarm ist abzuraten – die Hautfarbe ist anders als im Gesicht.
Den passenden Make-up-Ton für seinen Hauttyp finden
Den passenden Make-up-Ton für seinen Hauttyp finden

Die passende Basis für jeden Hauttyp

Wie bei den Reinigungsprodukten, Cremes, Masken und Grundierung sollte das Make-up auf das Hautbild abgestimmt sein.

  • Normale Haut kommt mit ein bisschen Puder oder einer getönten Tagescreme aus.
  • Bei trockener Haut sollte als Untergrund eine reichhaltige Creme aufgetragen werden. Danach empfiehlt sich eine Creme-Grundierung speziell für trockene Haut. Mit ein wenig Puder verschwindet der Glanz.
  • Fettige Haut muss gut gereinigt und mit Feuchtigkeitscreme vorbereitet werden. Ein mattes Kompakt-Make-up lässt den Glanz verwinden und deckt Hautunreinheiten ab.

Make-Up und Fashion - Sommersprossen richtig betonen

Rothaarige Frau mit Sommersprossen hält Kaffee und lächelt in die Kamera
beautiful girl with a cup of coffee © Vyacheslav Osokin - www.fotolia.de

Viele Sommertypen verteufeln ihre Sommersprossen, dabei machen diese ein Gesicht oft besonders faszinierend und sexy. Vorausgesetzt natürlich, man weiß sie zu betonen. Da Personen mit Sommersprossen oft sehr helle Haut und blondes, rötliches oder hellbraunes Haar haben, stehen ihnen kalte Farben mit einem bläulichen Grundton. Gelb, Pink und andere grelle Töne stehen diesen Typen eher weniger. Eierschale und Beige geht darüber hinaus deutlich besser als Weiß. Ideal sind verspielte Schnitte in Farben wie hellem Blau, hellem Grün sowie Beerenfarben, Lila, und Dunkelrosa.

Experten empfehlen ähnliche Farben auch bei dem Make-Up sowie Nagellack. Rouge und Lidschatten in Brombeer oder Kirsche passen super zum Sommertyp. Selbiges gilt für Accessoires wie Schmuck, Haarbänder und Schuhe. Und während es bei der Kleidung gerne auch mal sehr klassisch sein darf, sollte man Goldschmuck eher meiden.

Heiße Farbtrends: Alles eine Frage des Typs

Nahaufnahme Make-up, Lidschatten, Pinsel auf weißem Hintergrund
three makeup brushes and blush © Wellford Tiller - www.fotolia.de

Die Farb- und Typberatung ist eine Wissenschaft für sich. Denn was der einen Frau hervorragend zu Gesichte steht, das lässt die andere grau und matt wirken - und umgekehrt. Der Grund hierfür liegt nicht zuletzt in der Zusammensetzung der eigenen Gesichtsfarbe. Je nachdem, ob hier beispielsweise gelbe oder rote Pigmente überwiegen, wirken auch die jeweiligen Kleidungsstücke mit ihren Farben ganz unterschiedlich im Gesamtbild.

Dabei gibt es sehr verschiedene Möglichkeiten, die unterschiedlichen Hauttypen zu kategorisieren. Wer keine aufwändige Farbberatung in Anspruch nehmen kann oder möchte, der orientiert sich zunächst an leicht unterscheidbaren Kategorien wie "kühl" mit vornehmlich bläulichen Farbpigmenten in der Haut, "warm" mit gelb- oder goldfarbenen Pigmenten oder "neutral" als ausgeglichene Mischform.

Schon mit dieser groben Unterteilung kann jede Frau erkennen, welche Trendfarben ihr besonders gut stehen - und zwar sowohl in puncto Kleidung wie auch in Sachen Make-Up. Als Faustregel gilt: Ähnlich wirkende Farbtöne wählen, also beispielsweise Braun- und Orangetöne, aber auch leuchtendes Zitronengelb bei einem warmen Hautton, kräftige Farben wie Blau oder Pink stehen Hauttypen mit bläulichen Farbpigmenten am besten.

Make-up Primer sorgen für einen perfekten Teint

Pinsel liegt auf angemischtem hautfarbenen Make-up, daneben ein Make-up-Pad und -Stift
Set of makeup products to even out skin tone and complexion © JAYANNPO - www.fotolia.de

Jede Frau wünscht sich einen schönen Teint und ein perfektes Make-up, das den ganzen Tag über hält. Damit Rötungen und Hautunreinheiten optimal abgedeckt werden können und das Make-up auch im Sommer noch makellos aussieht, sollte man die Haut mit einem Primer vorbereiten. Dieser enthält beruhigende Pflegestoffe und mildert Rötungen. Außerdem erhöht der kleine Beautyhelfer die Haltbarkeit des Make-ups.

Um die Haut optimal auf das Make-up vorzubereiten, trägt man vor der Foundation den Primer auf. Wer zu Rötungen neigt, sollte zu einem Produkt greifen, das hautberuhigende Stoffe, wie etwa Aloe Vera, enthält. Gerade bei Rötungen tragen viele Frauen zu viel Foundation auf, um diese abzudecken. Dadurch wirkt das Make-up schnell maskenhaft und die Poren verstopfen außerdem noch zusätzlich. Ein Primer verfügt über eine leichte Textur und lässt die Haut atmen.

Nach dem Primer trägt man dann die Foundation mit einem Schwämmchen auf. Hierbei sollte man in der Mitte des Gesichts beginnen und arbeitet sich nach außen hin weiter. Um auffällige Ränder zu vermeiden, sollte man besonders auf einen weichen Übergang vom Gesicht zum Hals achten. Anschließend deckt man Unebenheiten oder Augenringe mit einem Concealer ab und pudert das Gesicht ab – fertig ist das perfekte Make-up.

Gesundes Aussehen: Der schönste Teint schimmert gelblich

Gesicht einer jungen Frau mit blauen Augen, sie hält gelbe Blume und schaut in Kamera
Portrait of woman with flower isolated on white © Solovieva Ekaterina - www.fotolia.de

Vornehme porzellanweiße Blässe als Schönheitsideal? Von wegen. Forschern zufolge ist ein leicht gelblicher Teint die attraktivste Gesichtsfarbe, denn sie weist darauf hin, dass die Person gesunde Carotinoide in sich trägt - jene Moleküle, die im Pflanzenreich für die Farbtöne in Tomaten, Möhren und Bananen sorgen. Evolutionär gesehen orientierte sich Homo Sapiens bei der Partnerwahl auch daran, wer gesund wirkte um gesunden Nachwuchs zu zeugen.

Beweis durch Studie

Um zu sehen, ob der moderne Mensch noch genauso denkt, ließen die Forscher ihre Probanden insgesamt 20 verschiedene Bilder betrachten. Dabei kam jedes Bild zweimal vor: Einmal so bearbeitet, dass der Hautton eher gelblich-rot war und einmal so, dass er blass-bläulich wirkte.

Dabei fiel das Urteil der Probanden einhellig aus: Die Gesichter mit dem gelblich-roten Farbton wurden als attraktiver wahrgenommen als die wesentlich blasseren Versionen.

Gut zu wissen: Um einen attraktiven Teint zu bekommen, braucht niemand aufwändige Schönheitsbehandlungen buchen: Es reicht, häufig gesunde carotinoidhaltige Lebensmittel zu verspeisen, zum Beispiel Möhren, Paprika und Tomaten. Dann lagert sich das Carotinoid auch in den Hautzellen ab und sorgt für den attraktiven gelblichen Teint.

Grundinformationen zu Hauttypen

  • So wählen Sie Pflegeprodukte und den passenden Make-up-Ton für Ihren Hauttyp

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: close-ups lovely woman face with white white chrysanthemum © Anatoly Tiplyashin - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Makeup © HLPhoto - www.fotolia.de

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