Eingewachsene Nägel

Nahaufnahme Zehennagel mit Fußpilz

Eingewachsene Nägel sind unangenehm, ihnen kann aber vorgebeugt werden

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  • von Paradisi-Redaktion

Eingewachsene Nägel können überaus schmerzhaft sein und sogar zu eitrigen Entzündungen führen. Bevor es soweit kommen kann, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für eingewachsene Nägel. Am besten verhindert man das Einwachsen der Nägel jedoch von Anfang an.

Wie kommt es zu eingewachsenen Nägeln?

Grundsätzlich können alle Nägel einwachsen. Meist ist es aber der Nagel des großen Zehs, der sich unerbittlich ins Fleisch bohrt und bei jedem Schritt stechende Schmerzen verursacht.

Der Grund für eingewachsene Nägel ist meist schlicht und ergreifend die falsche Art und Weise des Nagelschneidens. Während wir nämlich die Fingernägel aus ästhetischen Gründen an den Ecken meist abgerundet schneiden, sollten wir darauf bei den Zehennägeln unbedingt verzichten.

Immerhin stecken unsere Füße die meiste Zeit des Tages in Socken und Schuhen. Das bedeutet, dass die Zehen praktisch immer eng zusammengedrückt werden. Und das wiederum führt dazu, dass sich die Ecken des Nagels in das umliegende Gewebe drücken. Auf Dauer kann das dazu führen, dass der Nagel einwächst.

Weitere Ursachen

Die falsche Schnitttechnik ist nur eine Ursache für eingewachsene Nägel. Auch zu tief abgeschnitten Nägel können einwachsen. Und auch starkes Schwitzen an den Füßen kann, in Verbindung mit engen Schuhen, zum Einwachsen der Nägel führen.

Neben leichtem Druckschmerz im Anfangsstadium kann so ein eingewachsener Nagel auch zu entzündlichen Prozessen führen. Und spätestens dann muss man sich dringend in ärztliche Behandlung begeben. Doch so weit muss man es gar nicht erst kommen lassen.

Behandlungsmöglichkeiten bei eingewachsenen Nägeln

Ein eingewachsener Nagel ist immer schmerzhaft, ganz egal ob es sich um einen Fuß- oder Fingernagel handelt. Stellt man den ersten Druckschmerz fest, dann kann man sich an eine Fußpflege oder ein Kosmetikstudio wenden. Hier werden die Nägel dann wieder so in Form gebracht, dass sie nicht mehr einwachsen können.

Ist der Nagel allerdings schon in das angrenzende Gewebe eingedrungen und sind erste Rötungen zu sehen, dann sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Dieser hat verschiedene Möglichkeiten, den Nagel vom Gewebe zu trennen und ihn vom erneuten Eindringen in das Gewebe abzuhalten.

Erst in letzter Instanz muss dafür der Nagel operativ teilweise entfernt werden. Dieser Einsatz wird unter lokaler Betäubung durchgeführt.

Davor gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten: einerseits kann der Nagel mit einer speziellen Klammer in eine andere Form gebracht werden, oder die betreffende Ecke mit verschiedenen "Platzhaltern", wie zum Beispiel einer kleinen Rolle aus Gaze, vom Nagelwall fern gehalten werden bis die Entzündung abgeklungen ist.

Vorbeugende Maßnahmen

Eine ärztliche Behandlung eingewachsener Nägel ist vor allem für Diabetiker oder Personen mit Durchblutungsstörungen enorm wichtig. Am besten beugt man diesem Nagelproblem jedoch vor, indem man regelmäßig eine Fußpflege aufsucht, wo die Nägel perfekt in Form geschnitten werden.

Auf das Tragen zu enger Schuhe sollte verzichtet werden und die Nägel sollten nie zu kurz, und Fußnägel immer gerade, geschnitten werden.

Grundinformationen und Hinweise zu Nagelproblemen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: sommerzeit ist fußpilzzeit © Gabriele Schmid - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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