11. November 2009
Treten Pickel vermehrt auf, liegt der Verdacht nahe, man könnte unter der gefürchteten Akne leiden. Wie Sie Pickel von einer Akne unterscheiden können, erfahren Sie hier.
Die Akne gehört zu den weltweit am häufigsten auftretenden Hauterkrankungen. Vor allem Jugendlichen leiden mit Beginn der Pubertät an der sogenannten Acne vulgaris. Diese Erkrankung endet jedoch meist mit Beginn des 30. Lebensjahres. Ursache für die Acne vulgaris ist die Umstellung des Hormonhaushaltes. Zu einer Acne-Erkrankung kann es jedoch auch durch andere Ursachen kommen. Nicht zu unterschätzen ist vor allem die Akne, die als Folge von einer Erkrankung des Stoffwechsels ausbricht. Aber auch eine zu intensive Sonneneinstrahlung kann zum Auftreten von Akne führen.
Ob man unter normalen Pickeln oder Akne leidet, kann ein Hautarzt sehr leicht herausfinden. In der leichtesten Form, in welcher die Akne auftreten kann, sind nur Verdickungen der Haut spürbar und sichtbar. In diesem Anfangsstadium, das auch Acne comdonica genannt wird, kommt es nur zu wenigen Entzündungen und die Bildung von Narben ist nicht zu befürchten.
Der zweitschwerste Grad dieser Hauterkrankung ist die Acne papulo-pustulosa. In dieser Stufe bilden sich vermehrt Papeln und Pickelchen, die sich leicht entzünden. Beim Abheilen dieser Hautreaktionen kann es in Folge der Entzündung zu einer Narbenbildung kommen. Bei der schwersten Form der Akne, der Acne conglobata entwickeln sich die Papeln und Pusteln zu Fisteln. Diese Fistelkomedonen sind große, weitverzweigte Eiterherde welche unter der Haut verlaufen. Diese ziehen die Bildung von erheblichen Narben mit sich.
Die Verwechslungsgefahr zwischen Akne und Pickeln besteht meist in der ersten Phase. Beginnende Akne bildet genauso wie heranwachsende Pickel kleine Knoten unter der Haut. Entscheidendes Kriterium für eine realistische Einschätzung ist hier die Schnelligkeit der Entwicklung. Ein Pickel entwickelt sich relativ schnell, zeigt zeitnah Entzündungszeichen in den benachbarten Hautarealen und bildet schnell Eiter aus. Die Knoten, die sich bei einer Akne bilden, bleiben monatelang unter der Haut und entzünden sich sehr langsam. Auch die Bildung von Eiter ist stark zeitverzögert.
Wer die Befürchtung hat, er könnte unter Akne leiden, der sollte unbedingt einen Dermatologen aufsuchen. Denn nur ein ausgebildeter Hautarzt kann eine Akne richtig diagnostizieren und die entsprechende Therapie einleiten. Denn wird die Akne früh genug behandelt, ist die Bildung von Narben nahezu ausgeschlossen.
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03.02.12 | |
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02.02.12 | |
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