Die beliebtesten Pediküre-Anwendungen

Wer einmal in einem professionellen Fußpflege-Studio war oder einen mobilen Fußpflege-Dienst zu sich nach Hause bestellt hat, wird dieses Service nie mehr missen wollen. Denn Fußpflege - oder auch Pediküre - zählt zu den angenehmen Erfahrungen im Bereich der Kosmetik und bietet viel mehr als Hornhaut entfernen oder Fußnägel schneiden.

Wir erklären was zu der Pediküre dazugehört und welche Anwendungen davon besonders beliebt sind

Fußbad

Als äußerst angenehme Behandlung gilt das entspannende Fußbad, welches die Pediküre im Normalfall einleitet. Das Wasser sollte hier etwa 37°C warm sein.

Durch spezielle Badezusätze wird die Hornhaut aufgeweicht und die Füße werden so auf die nachfolgenden Behandlungen vorbereitet. Auch die Fußnägel werden durch das lauwarme Wasser und die Badezusätze weicher und lassen sich anschließend viel leichter abknipsen.

Außerdem kann so ein Fußbad je nach verwendeten ätherischen Ölen sehr belebend oder entspannend sein. Lavendel wirkt beruhigend und empfiehlt sich gerade bei sehr trockener Haut. Belebend wirken

Nach etwa 10 Minuten muss die Haut gut abgetrocknet werden. Weicht man die Füße zu lange ein, begünstigt dies Verletzungen und die Ansiedlung von Keimen und Bakterien.

Entfernung der Hornhaut

Nicht so angenehm wie das Fußbad ist das Hornhaut-Entfernen. Diese Anwendung ist allerdings nahezu unvermeidbar und erzielt gute Ergebnisse. Überschüssige Hornhaut wird mit einem Hornhauthobel oder einem Bimsstein abgerieben.

Peeling

Wer die Behandlung gar nicht über sich ergehen lassen möchte, kann auch mit einem sanften Fußpeeling überschüssige Hornhaut loswerden. Dabei wird die Peelingcreme auf die feuchten Füße verteilt und abgestorbene Hautzellen durch leichtes Massieren und kreisende Bewegungen entfernt. Anschließend wird das Peeling mit lauwarmem Wasser abgespült.

Das beste Gegenmittel gegen schmerzende Hornhautschwielen auf den Fußsohlen und den berüchtigten Käsefuß ist übrigens immer noch das Barfußlaufen.

Kürzen der Nägel

Zu einer gelungenen Pediküre gehört natürlich auch das Schneiden und Feilen der Fußnägel. Die Fachkraft kürzt Ihre Fußnägel auf die passende Länge und feilt sie danach vorsichtig. Wer runde Fußnägel haben möchte, wird allerdings auf taube Ohren stoßen, denn Fußnägel werden immer gerade gefeilt, da sie sonst leicht einwachsen könnten.

Damit die Nägel so richtig gepflegt aussehen und vor Gesundheit glänzen, kann man nach dem Kürzen der Nägel ein Nagelöl auftragen lassen.

Fußmassage

Zu den beliebtesten Anwendungen bei einer Pediküre zählt definitiv die abschließende Fußmassage. Sie können sich zwischen verschiedenen Ölen entscheiden, die unterschiedliche Wirkungen besitzen.

Erfrischende Öle wie

machen müde Füße im Nu wieder munter, während

die Füße pflegen und die Haut geschmeidig machen.

Cremepackung

vor der Fußmassage kann man auch eine wohltuende Cremepackung anwenden. Hier eignet sich eine sehr fetthaltige Creme oder einen speziellen Fußbalsam. Nach 10 Minuten kann man den überschüssigen Balsam entfernen und den verbleibenden Rest mit Druck in die Haut einmassieren.

Lackieren der Nägel

Für viele Damen gehört das Lackieren der Fußnägel ebenfalls zur Pediküre. Verwendet werden hochwertige Nagellacke, sowie Unter- und Überlack, damit es nicht zu Verfärbungen der Nägel kommt und das Nageldesign möglichst lange hält. Besonders beliebt sind klassische Looks wie French Manicure.

Abschließend noch ein paar Tipps, wie Sie selbst Zuhause gegen häufige Probleme am den Füßen vorgehen können..

Hühneraugen behandeln

Um schmerzhafte Hühneraugen zu vermeiden, sollten Sie stets auf zu enges oder stark drückendes Schuhwerk verzichten. Druckstellen sind nämlich der Auslöser für diese Hornhautschwielen, die sich gerne in tiefere Hautschichten bohren, auf Nerven stoßen und dadurch den starken Schmerz verursachen.

Leiden Sie trotzdem einmal unter Hühneraugen, können Sie diese mit Hühneraugenpflaster oder speziellen Tinkturen aus der Apotheke behandeln. Diese Mittel beinhalten allesamt Salicylsäure, die wirklich nur auf die entsprechende Stelle aufgetragen werden darf, da Sie sehr ätzend ist und normale Haut stark reizen würde.

Fußpilz behandeln und vermeiden

Nicht wenige Menschen leiden unter juckendem Fußpilz, genauer gesagt ist fast jeder Dritte von ansteckenden Pilzsporen befallen. Auslöser für Fußpilz sind

also Orte, wo viele Menschen regelmäßig barfüßig ein- und ausgehen und somit ihre eventuell vorhandenen Pilzsporen verteilen können. Die größten Feinde von Pilzsporen sind jedoch große Hitze oder Kälte.

Leiden Sie unter Fußpilz, dann

  • legen Sie Ihre Schuhe einige Tage in die Eistruhe und waschen Sie Ihre Socken auf mindestens 60 Grad.
  • Tragen Sie in öffentlichen Bädern oder Saunen Badeschlappen und gönnen Sie Ihren Füßen ausreichend Luft.
  • Fragen Sie notfalls in Ihrer Apotheke nach speziellen Cremes oder Tinkturen, um hartnäckigen Fußpilz loszuwerden.

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