11. Juni 2008
Von Sandra Spönemann
Der besondere Tag im Leben rückt näher und jede Anstrengung wird in Kauf genommen, denn es soll für die Hochzeit schließlich nicht irgendein Kleid sein, sondern DAS Kleid. Ein umwerfender Traum in weiß. Material, Accessoires, Schnitt... die Auswahl ist groß.

Die Auswahl des richtigen Brautkleids gestaltet sich meist als schwierig
In der Vergangenheit eher konventionell gehalten, sind Brautkleider heute in den verschiedensten Stilrichtungen zu haben. Ob romantisch verspielt mit kleinen Rosen Applikationen und viel Spitze oder ein moderner, klassischer Schnitt mit klaren Linien. Auch in Sachen Farbgestaltung muss das Brautkleid nicht mehr weiß sein, auch dunkle Rotweintöne, champagner- oder cremefarben tauchen in den Sortimenten auf. Brautkleider können Ein- oder Zweiteiler (Kombination aus Rock und zusätzlicher Corsage) sein. Längst ist ein langes Kleid mit Schleppe nicht mehr der Standard, kurze (an Cocktailkleider erinnernde) Brautmoden oder schicke Hosenanzüge sind ebenso erlaubt.
Das persönliche, ultimative Brautkleid ist häufig eine kostspielige Investition. Dabei spielt die Auswahl der edlen Stoffe wie Satin, Taft, Seide, Chiffon und Organza, aber auch die mehr oder weniger aufwendigen Applikationen eine Rolle. Ein Kleid ist oft Handarbeit, jede Perle, Pailette oder Stickerei mit liebevoller Fingerfertigkeit aufgenäht. Je nach dem, ob das gute Stück aus dem Katalog, dem Geschäft/Boutique, aus zweiter Hand oder maßangefertigt ist, variieren die Preise sehr stark. Die kostengünstige Alternative sind Erbstücke, z.B. von der Mutter an die Tochter weitergegeben. Manch einer möchte in diesem Zusammenhang auch nicht auf die alte Tradition verzichten, am Hochzeitstag etwas blaues, etwas altes, etwas neues und etwas geliehenes am Körper zu tragen. Dabei kann es sich um Schmuckstücke, das Strumpfband oder andere Accessoires handeln.
In puncto Accessoires sorgt das große Angebot für Entscheidungsnot. Brauthandschuhe oder lieber keine? Langer, kurzer, ganz ohne Schleier? Ein Diadem oder eine Tiara im hochgestecktem Haar lassen die Erscheinung besonders edel wirken. Ebenso wie die Wahl des richtigen Kleides, muss schließlich auch noch die Mode "für drunter" sorgsam ausgesucht werden, um der Hochzeitsnacht das kleine i-Tüpfelchen aufzusetzen. Die Brautschuhe sollten nicht nur schön anzusehen, sondern auch tanztauglich sein, um den großen Tag ohne Blessuren zu meistern.
Ein Tipp: Um zu verhindern, das die angeheiterte Hochzeitsgesellschaft unbedacht auf die Schleppe tritt, werden Kleiderkombinationen mit abnehmbaren Schleppen angeboten.
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