Bitterkleetee

Bitterklee, auch Fieberklee genannt, schmeckt ziemlich bitter und ist leicht giftig. Deswegen ist bei der Anwendung auch Vorsicht geboten, denn bei einigen Erkrankungen darf er nicht angewendet werden. Allerdings ist seine Heilkraft bei z.B. Fieber,, Gallensteinen, Rheuma und Sodbrennen sehr gut. Ebenfalls sei er appetitanregend, harntreibend und verdauungsfördernd.

Von Claudia Rappold

Den Bitterklee nennt man auch Fieberklee, dabei handelt es sich um eine Sumpfpflanze, die bevorzugt in Sümpfen, Mooren und an Ufern von Gewässern wächst. Seine Blätter erinnern an den Klee, aber er ist mit dem Enzian verwandt.

Man erkennt den Bitterklee an seinem kriechenden Wurzelstock, der bis zu einem Meter lang werden kann. Diese mehrjährige Pflanze kann bis zu fünfunddreißig Zentimetern hoch werden. Die traubenförmigen Blüten erscheinen im Mai und Juni. Es ist eine weitere Besonderheit, dass der Bitterklee im Herbst ein zweites Mal blühen kann.

Der Bitterklee steht heute in vielen Ländern unter Naturschutz, denn er ist sehr selten geworden und gehört zu den gefährdeten Pflanzen. Da in den Mooren Torf gestochen wird und Sümpfe trocken gelegt werden, hat er seinen Lebensraum weitgehend verloren.

Der Bitterklee ist, wie der Name schon vermuten lässt, sehr bitter und leicht giftig. Der Bitterklee wird von Mai bis Juni gesammelt.

Wirkung

Der Name Fieberklee, lässt auf seine gute Wirkung gegen Fieber schließen. Die Inhaltsstoffe fördern hauptsächlich die Magensaft- und Speichelsekretion. Bauern kennen schon lange seine gute Wirkung bei krankem Vieh. Beim Menschen soll er allerdings bei einigen Erkrankungen nicht angewandt werden, etwa bei:

Der Bitterklee soll bei einer Vielzahl von Leiden helfen, unter anderem bei:

Man sagt ihm weitere wohltuende Eigenschaften nach, so sei er:

  • appetitanregend
  • verdauungsfördernd
  • fiebersenkend
  • harntreibend
  • entzündungshemmend
  • krampflösend

Zubereitung

Um den Heiltee zuzubereiten kann man einen Aufguss oder einen Kaltauszug machen. Obwohl der Tee sehr bitter schmeckt, wird er nicht gesüßt. Bei einer fiebrigen Erkrankung soll er schlückchenweise getrunken werden, allerdings nie mehr als zwei Tassen pro Tag.

Bei einer Halsentzündung kann mit dem Tee auch gegurgelt werden. Mit dem Tee getränkte Umschläge sollen auch bei Hautleiden helfen.

Seine Einnahme muss sich auf zwei Tassen pro Tag beschränken, denn bei einer Überdosierung kann es zu Erbrechen, Kopfschmerzen oder Durchfall kommen.