Bräunungsstreifen wie Bikinistreifen wegzaubern und vermeiden

Seitenansicht, junge Frau am Meer zieht Bikini Oberteil an

Durch die Wahl des richtigen Bikinioberteils lässt sich störenden Streifen vorbeugen

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  • von Paradisi-Redaktion

Sommer, Sonne, Bikinizeit - Bräunungsstreifenzeit! Mit ein paar kleinen Tricks lassen sich ungeliebte Bräunungsstreifen vermeiden und vorhandene weiße Stellen kaschieren oder zumindest farblich anpassen. Generell ist es sinnvoll, bei der Bademode auf entsprechende Schnitte zu achten, damit Bräunungsstreifen erst gar nicht entstehen - gänzlich los wird man sie in der Regel nur schwierig. Lesen Sie, wie Sie das Entstehen von Bräunungsstreifen vermeiden und was Sie tun können, wenn Sie sich doch einmal von Bikinistreifen gestört fühlen.

Wer nicht ständig nackt durch die Gegend läuft oder FKK-Anhänger ist, kann Bikinistreifen an Schultern und Rücken kaum vermeiden. Schon nach kurzer Zeit in der Sonne verändert sich die Hautfarbe an den Stellen, wo die Sonnenstrahlen ungehindert auf die Haut treffen. Körperstellen, die vom Bikini und seinen Bändchen bedeckt sind, bleiben weiß - die Bikinistreifen.

Was für viele Frauen ein Ärgernis ist, können nur die wenigsten Männer nachvollziehen, denn sie sehen Bräunungsstreifen als sexy und erotisch an. Wenn bei gebräunter Hautfarbe weiße Stellen durchblitzen, hat das schon etwas Begehrenswertes für die meisten Männer. "Männer mögen weiße Hintern", wird immer wieder behauptet. Warum machen wir Frauen uns dann eigentlich noch Gedanken über Bräunungsstreifen?

Bräunungsstreifen vermeiden

Es gibt unterschiedliche Methoden, Bräunungsstreifen zu vermeiden oder zumindest so unauffällig wie möglich zu halten. Wer sich mit einer Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor eincremt, wird nicht braun und Bräunungsstreifen entstehen erst gar nicht, doch wer will das schon? Selbstverständlich ist das Eincremen sehr wichtig, aber ein wenig Farbe möchte doch jeder nach einem Sonnenbad oder Urlaub haben.

Vor- und Nachteile des Neckholderbikinis und anderer Schnitte

Bräunungsstreifen auf den Schultern, dem Dekolleté und dem oberen Rücken lassen sich mit der richtigen Wahl des Bikinis verringern oder sogar ganz vermeiden. Neckholderbikinis sind zurzeit sehr modern, haben aber meist einen großen Nachteil gegenüber anderer Schnitte. Die Träger können im Nacken beim Sonnenbad nicht gelöst werden, ohne einen Busenblitzer zu riskieren.

Zudem sind die Träger und damit auch die späteren Bikinistreifen, an einer ungünstigen Stelle. Die meisten Oberteile wie Tops, Shirts und auch Sommerkleider besitzen Träger, die über die Schultern gehen und nur selten hinter dem Nacken verlaufen, wodurch die entstandenen Bikinistreifen im Ausschnitt zu sehen sind.

Für Frauen mit wenig Oberweite von Vorteil

Bikinioberteile, die ihre Träger über der Schulter haben und ein festes Körbchen besitzen, halten mit der Schließung am Rücken. Ihre Träger können

  • ganz gelöst
  • entfernt oder
  • nach Belieben über die Oberarme gestreift

werden. Frauen mit einer geringen Oberweite und einem gut sitzenden Bikinioberteil können sich so nicht nur sonnen, sondern auch spazieren gehen. Bräunungsstreifen auf den Schultern, dem Dekolleté und dem oberen Rücken entstehen erst gar nicht.

Bikinistreifen nerven bei anders geschnittener Kleidung im Sommer
Bikinistreifen nerven bei anders geschnittener Kleidung im Sommer

Nahtlose Bräune durch Wechseln und UV-durchlässigen Stoff?

Wer sich nicht auf die eine oder andere Form des Bikinis festlegen will, dem sei geraten, immer wieder zu wechseln. Es gibt eine solche Vielzahl an Bikinis und Bikiniformen auf dem Markt, dass man sicherlich einige Modelle finden wird, die einem zusagen.

So kann man an einem Tag einen Neckholder-Bikini tragen, um den Rücken zu bräunen; am anderen Tag wählt man ein Bandeau-Top, um eine schöne Bräune auf der Vorderseite sowie den Schultern zu erhalten. Wer auf Designs ohne zusätzliche Schleifen, Steinchen oder Bänder setzt, kann sichergehen, dass nicht zusätzlich noch weitere Hautstellen bedeckt werden.

Eine nahtlose Bräune versprechen auch die Hersteller von UV-durchlässigen Stoffen und Bademoden. Ganz so durchlässig ist dieser Stoff allerdings auch nicht, vor allem, weil die Bändchen und Räder des Bikinis doppelt und dreifach genäht sind.

Das Bikinioberteil öffnen

Zumindest, wenn man auf dem Bauch liegt, kann man sein Bikinioberteil ganz einfach auch mal öffnen. Auf diese Weise kann der ganze Rücken gebräunt werden, ohne dass lästige Abdrücke des Verschlusses entstehen.

Bei einem Bikinitop mit festen Körbchen und Schulterträgern können diese von den Schultern streifen. So können Schultern und Dekolleté streifenfrei braun werden.

Zwei Tipps, wie man Bikinistreifen nahezu verschwinden lassen kann

Frauenkörper mit starkem Sonnenbrand
woman with bad sunburn - isolated © Amy Walters - www.fotolia.de

Sommer, Sonne, Bikinizeit! Jetzt heißt es wieder ab zum Bräunen und schon sehen sich die Damen mal wieder mit einem Problem konfrontiert, welches Jahr für Jahr für Ärger sorgt. Die Rede ist von den unschönen Bikinistreifen, die entstehen, wenn man sich nicht vollkommen nackt sonnt. Da das leider nicht immer möglich ist und von vielen auch nicht praktiziert wird, muss andere Hilfe her. Hier nun ein zwei kleine Tipps gegen die unschönen weißen Streifen:

Tipp 1:

Wenn es schnell gehen soll, können Selbstbräuner auf die hellen Hautstellen aufgetragen werden. Zu empfehlen sind an dieser Stelle Tücher, welche mit Selbstbräuner versehen sind, denn diese lassen sich präziser anwenden. Denn oftmals sind die Streifen vom Bikini am Rücken eher dünn.

Aber Vorsicht! Es ist leider sehr schwer den bereits vorhandenen Ton der Hautfarbe zu treffen. Daher muss unbedingt sehr sorgsam mit dem Bräuner umgegangen werden.

Tipp 2:

Hat man noch etwas Zeit, dann lohnt es sich, dieses Hautstellen einfach nachzubräunen. In einem Solarium oder auch auf dem Balkon darf das Oberteil ruhig einmal weggelassen werden. Die bereits schön gebräunten Hautstellen etwas dicker mit Sonnenmilch einreiben und schon verschwinden die helleren Hautstellen.

Den gleichen Ton wird man wohl eher nicht erreichen, aber die Streifen sind nicht mehr so auffällig und das Endergebnis kann sich durch aus sehen lassen.

Sommerbräune richtig erhalten - Welche Mythen stimmen und welche nicht

Frau im Bikini am Strand cremt sich mit Sonnencreme ein, im Hintergrund Meer
sunscreen at the beach © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Im Spätsommer und Herbst wollen wir vor allem Eines: Die Sommer- und Urlaubsbräune erhalten und zwar so lange wie möglich. Schließlich sehen wir damit nicht nur besser und frischer aus, unsere braune Haut erinnert uns auch an Entspannung und schöne Zeiten.

Doch die Haut erneuert sich nunmal stetig selbst und deswegen ist es mit der schönsten Bräune irgendwann wieder Essig. Einige Pflegetricks helfen jedoch, diesen Zeitpunkt herauszuzögern.

Ein Besuch auf der Sonnenbank gehört übrigens entgegen weit verbreiteter Ansicht nicht dazu. Solariumsbesuche entziehen der Haut nämlich Feuchtigkeit, was wiederum dazu führt, dass sie sich erneuert. Auch Peelings sollte man unterlassen, ebenso wie ausgiebige Schaumbäder. Stattdessen gilt, sich nach dem duschen vorsichtig abzutrocknen und vor allem die Haut mit einer Extraportion Feuchtigkeit zu versorgen.

Bikinistreifen wegzaubern

So ganz wegzaubern kann man Bikinistreifen leider nicht, auch wenn man sich noch so bemüht.

um gleichmäßig braun zu werden. Vor dem Nachbräunen im Solarium wird eher abgeraten, die gesundheitlichen Gefahren sind eindeutig zu hoch. Als Sofortmaßnahme bieten sich Bräunungsprodukte an, wobei hier echtes Fingerspitzengefühl gefragt ist. Schnell wirkt diese Bräune künstlich.

Jeder sollte sich erst überlegen, ob das sinnvoll und unbedingt nötig ist. Immerhin verschwinden die Bikinistreifen meist sowieso viel zu schnell wieder, nämlich dann, wenn die Bräune nachlässt.

Wenig nackte Haut im Sommer: wenig Frauen bräunen sich „oben ohne“

Frau mit Strohhut im Bikini liegt am Strand und blickt auf blaues Wasser, mit dem Rücken zur Kamera
on vacation © Dmitry Ersler - www.fotolia.de

Die Devise diesen Sommer lautet „oben mit“. Denn kaum eine Frau entblößt mehr ihre Brüste für makellose und streifenfreie Bräune. Das ergab eine Umfrage unter rund 1.000 Befragten.

Demnach würden von den jungen, bis 40-Jährigen Frauen nur 12,6 Prozent, also rund jede achte Frau, in der Öffentlichkeit oben ohne sonnen. Die etwas älteren Semester scheinen da etwas weniger prüde zu sein. Von den 40- bis 49-Jährigen würden sich demnach rund 22,0 Prozent obenherum unbekleidet bräunen.

Der Grund dafür ist aber nicht unbedingt, weil die Frauen sich nicht mit ihrem eigenen Körper wohl fühlen, sondern die geifernden Männerblicke. Rund 35,8 Prozent mockierten sich nämlich darüber, dass sie das Starren der Männer stören würde und sie sich deshalb ungern öffentlich entblößen.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: swimsuit © olly - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Sunburn © sumnersgraphicsinc - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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