Watsu

Wasser und Shiatsu

Der Begriff Watsu setzt sich aus Wasser und Shiatsu zusammen. Es ist eine in warmem Wasser durchgeführte Druckmassage der Energiebahnen, die regulierend auf alle Organsysteme wirkt.

Frau im Pool macht Wassergymnastik
Girl in pool doing aerobic © Lars Christensen - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Watsu

Der Begriff Watsu ist eine Kreation aus den Wörtern "water" und "Shiatsu" und bezeichnet eine aus dem Shiatsu entwickelte Form der alternativen hydrotherapeutischen Behandlung.

Diese in den 80er Jahren von Harold Dull erstmals vorgestellte Bewegungstherapie im Wasser soll der tiefenwirksamen Entspannung des gesamten menschlichen Organismus dienen. Dadurch können psychische und physische Blockaden gelöst werden.

Durchführung

Ausgelöst wird diese Wirkung durch die Auftriebskraft des 35°C warmen Wassers. In diesem steht der Patient brusttief, während der Therapeut den Körper dreht und dehnt.

Für die gesamte Dauer der Behandlung bleibt der Patient völlig passiv, der Therapeut dagegen übernimmt unterdessen einen aktiven Part und kontrolliert den fremden Körper. Dabei werden die Meridiane stimuliert und die Gelenke mobilisiert.

Des Weiteren kommt es zur Anregung der peripheren Durchblutung und einer Entspannung der Muskeln.

Anwendungsgebiete

Im Bereich Wellness ist diese Behandlungsmethode schon weit verbreitet. Daneben kommt diese Bewegungstherapie regelmäßig zur psychischen Rehabilitation zum Einsatz.

Hinweis

Bei

ist eine Watsu-Massage erst nach Rücksprache mit einem Arzt anwendbar. Chlor-Allergiker sollten ebenfalls darauf achten, dass die Therapie nicht in Chlorwasser statt findet.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Watsu

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