21. März 2009
Von Viola Reinhardt
Schröpfen ist gut für die Durchblutung, die Entschlackung und gegen Verspannungen in unterschiedlichen Muskelregionen. Massage lockert Muskelverkrampfungen und tut gut. Warum also nicht beides verbinden und so noch bessere Erfolge erzielen? Mit der Saugpumpenmassage bietet sich eine hochmoderne Alternative zu klassischen Wellnessanwendungen geradezu für Frauen und Männer an.

In der Saugpumpenmassage arbeitet der Masseur nicht hauptsächlich mit den Händen, sondern mit modernster Technik. Dabei wird ein zumeist transparenter Kolben auf die Problemzonen des Körpers gesetzt und die Haut wird angesaugt. So entsteht ein Vakuum, wodurch die Fettzellen gedehnt werden. Zusätzlich wird der Kolben in kreisenden Bewegungen über die Haut bewegt. Der so erzeugte Massageeffekt regt den Fettstoffwechsel an und begünstigt den Lymphabfluss. Ablagerungen werden mobilisiert und das Gewebe so gestrafft. Das alles geschieht auf sehr natürliche Weise, denn mit diesem Vorgang werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte angeregt.
Doch die Saugpumpenmassage ist nicht nur zur Lymphdrainage und zum Fettabbau geeignet. Sie fördert generell die Entspannung und die Straffheit der Haut. Außerdem ist sie zur Aknebehandlung geeignet und wird zur Vor- oder Nachbereitung nachfolgender Spezialbehandlungen eingesetzt. Bei Muskelverspannungen kann eine Saugpumpenmassage ebenso Linderung verschaffen wie bei beginnender erschlaffter Kopfhaut und einer daraus resultierenden Glatzenbildung. Nicht zuletzt wird auch die Phagozytose angeregt, also die Fresstätigkeit der Phagozyten, die für den Abbau von Schlackestoffen und Fremdkörpern verantwortlich sind. Selbst die Cellulite 3. Grades, also die schlimmste Erscheinungsform, kann mit dieser Methode wirksam behandelt werden.
Saugpumpen gibt es in unterschiedlichen Größen, daher kann die Methode an jeder gewünschten Körperpartie angewendet werden. Auch die Stärke der Saugwirkung ist einstellbar. Die prinzipielle Verbindung aus Schröpfen und Massage bleibt dabei gleich. So können kleine Fältchen im Gesicht ebenso behandelt werden wie Cellulite oder schlaffes Brustgewebe. Nach der Behandlung wird der Patient das Gefühl haben, seine Haut könne wieder atmen.
Ist die Haut nach der Sitzung leicht gerötet, so ist dies ein Zeichen dafür, dass die Saugpumpenmassage erfolgreich war, denn die Durchblutung soll erheblich gesteigert werden. Zudem wird die Aktivität der Zellen für mehrere Tage angeregt. Wird die Methode regelmäßig angewendet, führt sie zu einer dauerhaften Steigerung des Wohlbefindens, einer verbesserten Hautstruktur und einem verbesserten Fettabbau. Dabei ist die Saugpumpenmassage mit durchschnittlich rund 50 Euro pro Behandlung relativ erschwinglich. Diese einmal auszuprobieren, um ein Gefühl für diese Behandlungsmethode zu finden, kann recht schnell das Verlangen nach einer konsequenten Anwendung auslösen. Mit einem fühl- und sichtbaren Erfolg.
Der Artikel ist sehr interessant und gibt mir noch nähere Auskünfte über die Massageform.
Es wäre noch sehr schön wenn ich auch erfahre...
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