25. November 2011
Von Cornelia Scherpe
Rückenschmerzen sind hierzulande traurige Volkskrankheit geworden. Viele Menschen quälen sich sogar täglich mit Schmerzen im Kreuz und Verspannungen im Nacken. Oft sind einseitige Belastung am Arbeitsplatz oder beständiges Sitzen Schuld daran, dass chronische Schmerzen entstehen. Der Gang zum örtlichen Massagestudio kann zwar Abhilfe bringen, aber kaum jemand hat dafür wöchentlich Zeit und die finanziellen Mittel. Eine günstige und immer erreichbare Alternative kann die Anschaffung eines Massagestuhls sein.

Am Abend zu Hause schnell professionell massiert werden? Viele Anbieter versprechen genau das beim Erwerb ihres Massagesessels. Wer sich einen solchen anschaffen will, muss aber einiges beachten, damit nach der Montage nicht die Enttäuschung kommt. Die Mühe der gründlichen Vorüberlegungen liegen auf der Hand. Sie riskieren nicht, sich statt einer wohltuenden Massage Schäden an Muskulatur oder Sehnen zu zuziehen. Daher sollten Sie auch bereit sein, etwas mehr in das Gerät zu investieren. Schnäppchen gibt es zwar tatsächlich immer wieder, aber leider sind auch schwarze Schafe am Markt. Gerade bei Angeboten aus dem Internet ist Vorsicht angebracht. Schauen Sie bei ernsthaftem Interesse am angepriesenen Produkt zuerst einmal ins Impressum. Eine vollständige Anschrift und eine Umsatzsteuer-Nummer sollte der Anbieter angegeben haben; ansonsten Finger weg.
Der Kauf über das Internet hat noch den Nachteil, dass ein Probesitzen ausfällt. Gerade bei einem Massagestuhl ist das Ausprobieren aber noch wichtiger als bei normalen Sitzmöbeln. Wählen Sie außerdem am Besten ein Modell, das nicht starr ist, sondern sich in der Höhe und Länge per Hand verstellen lässt. So ist die Massageliege am Ehesten auch für alle Familienmitglieder nutzbar. Ebenso wichtig wie die Größe ist das Maximalgewicht. Auf jeder Liege muss dafür eine Zahl in Kilogramm angegeben sein. Ein guter Standard ist dabei eine Tragekraft bis 200 Kilogramm.
Aber nicht nur das Gestell sollte hohen Ansprüchen genügen, auch bei der Liegefläche sollten Sie zweimal hinschauen. Da der Stuhl wohl häufig in Gebrauch sein wird, ist Qualität wichtig, sonst haben Sie wenig Freude. In der Praxis gut bewährt hat sich Vinyl. Der Stoff ist langlebig und lässt sich leicht reinigen.
Bedenken Sie bitte immer, dass ein Massagestuhl für die eigenen vier Wände kein Ersatz für einen Arztbesuch ist. Anhaltende und heftige Schmerzen sollten Sie schon im eigenen Interesse immer Ihrem Hausarzt vorstellen. Auch ein korrekt montierter und gut funktionierender Stuhl kann unbekannte organische Schäden oder andere Probleme verschlimmern.
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