29. Oktober 2009
Bei bestimmten chronischen Krankheiten kann die Anwendung der Moxibustion hilfreich sein. Dabei werden verschiedene Methoden durchgeführt.
Bei der Durchführung der Moxibustion gibt es verschiedene Methoden. Dazu gehören die direkte und die indirekte Moxibustion sowie die Moxibustion mit Moxazigarren, Pflastern und Nadeln.
1. Direkte Moxibustion
Bei einer direkten Moxibustion zündet der Therapeut einen kleinen Moxakegel direkt auf der Haut der zu behandelnden Person an. Durch das langsam glimmende Moxa wird die Haut so erhitzt, dass es nach der Entfernung des Kegels zu Brandblasen kommt. Obwohl die direkte Moxibustion in der Regel keine Narben hinterlässt, kommt sie in Europa kaum zur Anwendung, da sie starke Schmerzen verursacht. Die Entstehung der Brandblasen ist jedoch beabsichtigt. Die direkte Variante wird nach wie vor in China und Japan praktiziert.
2. Indirekte Moxibustion
Dabei werden Ingwerscheiben als Isolator zwischen den Moxakegel und die Haut gelegt. Danach zündet der Therapeut den rund ein Zentimeter großen Moxakegel an der Spitze an und legt ihn auf die Körperstelle, die behandelt werden soll. Auf diese Weise dringt die Wärme langsam in die Tiefe des Gewebes vor. Verspürt der Patient ein Hitzegefühl am Akupunkturpunkt, verschiebt der Therapeut die Ingwerscheibe mit dem Moxakegel zum nächstgelegenen Akupunkturpunkt. Auf diese Weise wird Punkt für Punkt behandelt. Jeder Akupunkturpunkt wird dabei sechs bis achtmal erhitzt, bis es zu einer Rötung der Haut kommt. Die indirekte Moxibustion gilt als sehr wirkungsvoll und kann auch zu Hause angewandt werden.
3. Moxazigarre
Für die Anwendung mit einer Moxazigarre werden Moxastangen aus Papier gerollt. Diese Stange wird an einem Ende angezündet, sodass sie wie eine gewöhnliche Zigarre glimmt. Die glühende Spitze wird dann bis auf einen halben Zentimeter an den Akupunkturpunkt herangeführt, bis es zu einem Hitzegefühl des Patienten kommt. Dann wird die Moxazigarre wieder für kurze Zeit entfernt und wieder herangeführt. Diese Prozedur wird bei jedem Akupunkturpunkt sechs bis achtmal vorgenommen. Dabei wird jeder Punkt für ca. dreißig bis vierzig Sekunden erwärmt, bis es zu einer Rötung der Haut kommt. Dabei darf die Haut jedoch nicht verbrannt werden, sodass große Vorsicht geboten ist.
4. Nadel-Moxa
Bei der Anwendung einer Nadel, befestigt der Therapeut am Ende einer speziell geformten Akupunkturnadel ein Stück Moxawolle. Diese wird anschließend angezündet. Die Nadel leitet dann die Hitze in die Tiefe des Gewebes.
5. Moxa-Pflaster
Bei der Verwendung eines Moxa-Pflasters wird die klebende Seite mit Heilkräutern beschichtet, die eine Wärmereaktion erzeugen. Diese Pflaster befestigt der Therapeut dann an den verschiedenen Akupunkturpunkten.
Zu den Risiken und Nebenwirkungen der Moxibustion gehören Hautverbrennungen und zurückbleibende Narben. Um dem vorzubeugen, werden Ingwerwurzeln oder Knoblauch zwischen Haut und Moxa gelegt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
21.02.11 | |
![]() | MOXIBUSTION |
22.12.10 | |
![]() | MOXIBUSTION |
13.10.10 | |
![]() | MOXIBUSTION |
25.02.10 | |
![]() | MOXIBUSTION |
17.02.10 | |
![]() | MOXIBUSTION |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Moxibustion Forum


Die Moxa-Therapie ist eine klassische chinesische Heilmethode, die sich in der asiatischen Volksmedizin als auße...