22. Oktober 2009
Um bestimmte Krankheiten und Beschwerden festzustellen und zu behandeln, kann die Kinesiologie zur Anwendung kommen. Wichtigster Punkt ist dabei der Muskeltest.
Wichtigste Diagnosemethode der Kinesiologie ist der so genannte Muskeltest. Auf diese Weise sollen Ungleichgewichte und Fehlfunktionen sowohl im physischen als auch im psychischen Bereich festgestellt werden. Dabei werden Substanzen, Therapien, Informationen und Emotionen individuell für den Patienten ausgetestet. So wird der Muskeltest auch als Biofeedback-System bezeichnet. In der Kinesiologie geht man von der Annahme aus, dass der Muskel auf Stress, der zum Beispiel durch eine Substanz, Emotion oder Information ausgelöst wird, durch Nachgeben oder Abschalten reagiert. Diese kurze Reaktion würde vom autonomen Nervensystem gesteuert. Während des Muskeltests wird der Patient entweder mit einer Substanz, einer Emotion oder einer Information konfrontiert. Als Indikator-Muskel kommen verschiedene Muskeln wie zum Beispiel der Deltamuskel in Frage. Um den Widerstand des Muskels zu messen, streckt der Patient den Arm aus und der Kinesiologe übt daraufhin einen kurzen Druck auf diesen aus. Der Arm bleibt dann entweder stark und eingerastet oder reagiert nachgiebig und weich. Auf diese Weise ermittelt der Kinesiologe die Antwort auf die jeweilige Fragestellung. Auf diese Weise sollen das richtige Medikament, eine Unverträglichkeit, psychische Blockaden oder Allergien bestimmt werden. Auch der Erfolg einer Therapie soll sich durch einen Muskeltest feststellen lassen.
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