9. Oktober 2009
Als Bachblüten-Therapie bezeichnet man eine alternative Methode zur Behandlung von körperlichen und seelischen Störungen. Die Therapie erfolgt durch 38 verschiedene Blütenessenzen.
Ziel und Zweck der Bachblüten-Therapie ist die Behandlung von seelischen und körperlichen Krankheiten, durch die Anwendung von Blütenessenzen. Auf diese Weise sollen negative Gefühle, die zu Krankheiten führen können, harmonisiert werden.
Entwickelt wurde die Bachblüten-Therapie in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von dem englischen Mediziner Edward Bach (1886-1936). Für Bach, der sich mit Homöopathie beschäftigte, war die psychische Komponente bei Krankheiten von größter Bedeutung. Nach Ansicht von Bach entstehen körperliche Krankheiten durch Störungen des seelischen Gleichgewichts, was auf einen Konflikt der Seele und der Persönlichkeit zurückzuführen ist. Nur durch die Harmonisierung des Gemütszustandes eines Patienten ließe sich eine Heilung der Krankheit erzielen. Durch seelische Gesundheitsvorsorge mit Hilfe der Bachblüten-Therapie wollte Bach dem Ausbruch von physischen Krankheiten vorbeugen. Nach dem Tode Bachs entstand in Großbritannien das Dr. Edward Bach Centre. Von dort aus sollten die Bachblüten-Therapie verbreitet und Therapeuten entsprechend ausgebildet werden. Im Laufe der Jahre wurden die 38 von Bach zur Therapie festgelegten Blütenmittel noch erweitert. Dazu gehören unter anderem die 26 Perelandra-Blütenessenzen, die 78 kalifornischen Blütenessenzen, die österreichischen Alpen-Blüten, die Körberlerschen Baumblüten sowie australische Blütenessenzen. Von diesen Varianten distanziert sich das Dr. Edward Bach Centre jedoch deutlich und empfiehlt nach wie vor die Anwendung der klassischen Blütenessenzen.
Grundlage der Bachblüten-Therapie ist die Annahme, dass Charakterschwächen wie Egoismus, Habgier, Hass, Stolz, Unsicherheit, Unwissenheit und Grausamkeit körperliche Erkrankungen auslösen. Nach Meinung von Bach gibt es 38 verschiedene Gemütszustände, die jeweils durch einen speziellen Blütenextrakt behandelt werden können. So lässt sich jeder Persönlichkeitsstruktur ein bestimmter Blütenextrakt zuordnen, der durch positive Schwingungsenergie negative Gedanken und Gefühle harmonisieren und dadurch die Krankheit heilen soll. Für die Therapie kommen so genannte Bachblütenkonzentrate oder Rescue-Tropfen, die als Notfalltropfen gedacht sind und daher doppelt so stark dosiert werden, zum Einsatz.
Nach der Ansicht von Edward Bach kann die Bachblüten-Therapie bei somatischen Krankheiten wie zum Beispiel Neurodermitis, bei schwerwiegenden Veränderungen der Lebenssituation, seelischen Verstimmungen, Infektionen, Phobien, Magen- und Darmbeschwerden oder Schlaflosigkeit zur Anwendung kommen. Die medizinische Wirksamkeit der Bachblüten-Behandlung konnte jedoch wissenschaftlich nicht erwiesen werden. Die Grundlagen der Therapie gelten sogar als pseudowissenschaftlich. Einige Krankenkassen übernehmen dennoch aus Kundenfreundlichkeit die Kosten für eine Bachblüten-Therapie.
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27.01.12 | |
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11.11.11 | |
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05.11.11 | |
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25.10.11 | |
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