22. Juli 2008
Von K. Schumann
Die Bachblüten-Therapie wurde in den 30er Jahren von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach entwickelt und dient heute noch der Behandlung und Vorbeugung von seelischen Beschwerden.

Entsprechend den 38 Persönlichkeitstypen gibt es auch 38 Bachblüten
Bach war davon überzeugt, dass jede Krankheit auf der seelischen, emotionalen oder spirituellen Ebene ihren Ursprung hat. Krankheit begründet sich demnach auf negative Gemütszustände. Er ordnete die entsprechenden Gemütszustände in sieben Gruppen ein: Angst, Unsicherheit, Interessenlosigkeit, Einsamkeit, mangelnde Abgrenzungsfähigkeit, Mutlosigkeit, Verzweiflung und zu große Sorge um Andere. Ausgehend von diesen sieben Gruppen entwickelte Bach 38 Persönlichkeitstypen.
Bach war davon überzeugt, dass es in der Natur bestimmte wildwachsende Blumen, Büsche und Bäume gibt, die durch ihre besondere Schwingung in der Lage sind, die menschlichen Schwingungen zu erhöhen und einen Impuls zur Harmonisierung zu setzen.
Auf rein intuitivem Weg fand er 38 Bachblüten entsprechend den 38 Persönlichkeitstypen: Agrimony (Odermennig), Aspen (Espe), Beech (Rotbuche), Centaury (Tausendgüldenkraut), Cerato (Bleiwurz), Cherry Plum (Kirschpflaume), Chestnut Bud (Knospe der Rosskastanie), Chicory (Wegwarte), Clematis (Weisse Waldrebe), Crab Apple (Holzapfel), Elm (Ulme), Gentian (Herbstenzian), Gorse (Stechginster), Heather (Schottisches Heidekraut), Holly (Stechpalme), Honeysuckle (Geissblatt), Hornbeam (Weissbuche), Impatiens (drüsentragendes Springkraut), Larch (Lärche), Mimulus (Gefleckte Gauklerblume), Mustard (Wilder Senf), Oak (Eiche), Olive (Olive), Pine (Schottische Kiefer), Red Chestnut (Rote Kastanie), Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen), Rock Water (Wasser aus heilkräftigen Quellen), Scleranthus (Einjähriger Knäuel), Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern), Sweet Chestnut (Esskastanie), Vervain (Eisenkraut), Vine (Weinrebe), Walnut (Walnuss), Water Violet (Sumpfwasserfeder), White Chestnut (Rosskastanie), Wild Oat (Waldtrespe), Wild Rose (Heckenrose) und Willow (Gelbe Weide).
Auch heute noch werden die Bachblüten nach den von Bach publizierten Methoden gesammelt und hergestellt. Bei der Sonnenmethode wird die von der Sonne beschienene Blüte zwischen 8 und 9 Uhr morgens gepflückt und für 3-4 Stunden in eine Schale mit reinem Quellwasser gelegt. Dieses Quellwasser muss die gesamte Zeit in der vollen Sonne stehen.
Bei bestimmten Pflanzen reicht diese Methode jedoch nicht aus bzw. zu ihrer Blütezeit ist nicht zwingend genug Sonnenschein vorhanden, so dass die Kochmethode zum Einsatz kommt. Hier werden die Blüten oder Zweigstücke direkt nach der Pflückung für ca. 20 Minuten gekocht und nachher mehrfach filtriert. In beiden Fällen werden die gewonnenen Essenzen nachher mit Brandy konserviert. Diese sogenannte Mutteressenz wird weiter aufbereitet und ist nachher als Stockbottle erhältlich.
Bei 38 Blüten ist es natürlich nicht einfach die passende Blüte zu finden. Hierbei kann ein erfahrener Therapeut helfen. Doch da Bach seine Therapie immer als eine Selbsthilfe ansah ist es natürlich auch möglich die passenden Blüten selber zu finden. Hierfür existieren spezielle Fragebögen, man kann die entsprechenden Blüten jedoch auch intuitiv auswählen oder auspendeln.
Die ausgewählte Blütenmischung kann man in einem Wasserglas zu sich nehmen (ungefähr zwei Tropfen / Glas) oder sich seine eigene Mischung in einem Medizinfläschchen herstellen. Hierfür in ein 30 ml Apothekerfläschchen sechs Tropfen je ausgewählter Blüte mit Obstessig oder Brandy mischen. Diese Mischung hält sich dann ca. einen Monat.
Die Wirkweise der Bachblüten ist nicht genau bekannt. Laut Bach wirken sie auf feinstofflicher Ebene und setzen Informationsimpulse, die dabei helfen seine eigene innere Stimme wieder zu hören und entsprechend agieren zu können. Sie sollen dabei harmonisierend und stabilisierend auf die eigene Persönlichkeit wirken. Durch die Auflösung von seelischen Blockaden sollen auch körperliche Symptome verschwinden.
Doch natürlich hat auch die Bachblüten-Therapie ihre Grenzen. Deshalb sollte bei ernsthaften psychischen oder körperlichen Beschwerden vor der Selbstbehandlung immer erst ein Fachmann aufgesucht werden.
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27.01.12 | |
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11.11.11 | |
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05.11.11 | |
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25.10.11 | |
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