10. Dezember 2009
Eine chinesische Methode zur Entspannung und Gesunderhaltung ist Tai Chi. Dabei werden langsame, fließende Bewegungen durchgeführt.
In Deutschland findet man zahlreiche Lehrer, Schulen, Verbände oder Vereine, die Tai Chi unterrichten. Zudem kann Tai Chi problemlos zu Hause oder im eigenen Garten ausgeführt werden. Zu den bekanntesten Tai Chi-Stilarten im Westen gehört der Yang-Stil, der über 37 aneinander gereihte Bilder verfügt. Zudem gibt es zehn Grundregeln, die bei der Ausübung des Yang-Stils zu beachten sind. Zunächst sollte der Kopf aufrecht gehalten werden, um dadurch den Geist zu entfalten. Die Ellenbogen werden gelockert, um die Schultern zu senken, Brust und Rücken werden entspannt und die Taille gelockert. Zudem sollen das Gewicht des Körpers richtig verteilt und der Ober- und der Unterkörper miteinander in Einklang gebracht werden. Die Bewegungen beim Tai Chi müssen fließend erfolgen und anstatt roher Muskelkraft, soll Yi (Intention, Absicht) gebraucht werden. Außerdem sollen Geist und Körper miteinander verbunden sowie die Ruhe in der Bewegung gesucht werden.
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