10. Dezember 2009
Zur Behandlung von verschiedenen Beschwerden, die die Stimmung negativ beeinträchtigen können, ist eine Lichttherapie zu empfehlen. Dabei wird die zu behandelnde Person einem speziellen künstlichen Licht ausgesetzt.
Ausgeführt wird eine Lichttherapie in der Regel von einem Psychiater oder Psychotherapeuten. Bei der Durchführung einer Lichttherapie erhält der Patient eine Art Lichtdusche. Das bedeutet, dass man die zu behandelnde Person einem künstlichen hellen Licht aussetzt. Dafür setzt sich der Patient mindestens einen Meter vor eine Tageslichtlampe oder eine andere Lichtquelle, die vergleichbar hell ist und lässt das Licht auf sich einwirken. Es ist jedoch nicht erforderlich direkt in die Lampe zu blicken. Die Dauer einer Lichtdusche beträgt normalerweise 20 - 60 Minuten. Die Dosierung bei einer Lichttherapie liegt zwischen 2.500 Lux für eine Dauer von zwei Stunden und 10.000 Lux für die Dauer von 30 Minuten. Dabei wird helles weißes Licht eingesetzt.
Eine Lichttherapie kann aber auch ohne einen Therapeuten in den heimischen vier Wänden durchgeführt werden. Auf diese Weise kann man die Lichtdusche bereits unmittelbar nach dem Aufwachen anwenden. Dieser Zeitpunkt wird besonders empfohlen, da das Hormon Melantonin, das für die Entstehung von Depressionen verantwortlich ist, am frühen Morgen am besten abgebaut oder gehemmt werden kann. Auch Winterdepressionen lassen sich auf diese Weise wirkungsvoll bekämpfen. Wer sich also eine spezielle Lichttherapie-Lampe zulegen möchte, kann diese im Handel oder über das Internet erhalten.
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