17. Dezember 2009
Wer eine besonders tiefe Entspannung erreichen möchte, sollte ein Schwebebad nehmen. Durch das schwerelose Treiben im Wasser kann wirkungsvoll Stress abgebaut werden.
Schwebebäder werden in vielen Wellnessbetrieben angeboten. Ein Schwebebad kann entweder in einem Floating-Tank oder in einem kleinen Pool durchgeführt werden. Bei einem Schwebebad in einem Floating-Tank legt sich der Badende in eine spezielle Wanne, die mit einem Deckel verschlossen werden kann. Auf diese Weise wird der Badende von allen äußeren Reizen und Störungen abgeschottet. Der Deckel kann jedoch jederzeit problemlos geöffnet werden. Durch den hohen Auftrieb der Wanne ist ein Untergehen ausgeschlossen. Das Badewasser wird mit 300 – 400 Kilogramm Epsomsalz versetzt, wodurch der schwebende Effekt entsteht. Entspannende Musik kann für zusätzliches Abschalten sorgen. Als Alternative kommt das Baden in einer Floating Area in Betracht. Dort wird auf die Abschottung des Badenden verzichtet, sodass auch mehrere Besucher den Pool nutzen können.
Ein Schwebebad dauert normalerweise etwa 30 – 60 Minuten. Vor dem Gang ins Schwebebad wird zunächst geduscht. Nach dem Einstieg in die spezielle Wanne, legt man sich einfach hin und streckt sich aus. Kurz darauf kann das Schweben im Wasser beginnen. Im Anschluss an das Schwebebad sollte man sich gut abduschen, denn durch das Baden bildet sich eine starke Salzschicht auf der Haut.
Manche Anbieter kombinieren ein Schwebebad auch mit einem Liquid Sound Bad. Dabei schwebt der Badende in einer Schwimmhalle und entspannt sich bei verschiedenen Ton- und Lichteffekten.
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