3. November 2011
Omega-3-Fettsäuren erfüllen viele wichtige Funktionen. Sie sind in allen Körperzellen enthalten und ganz besonders in größeren Mengen im Gehirn.
Einige der Omega-3-Fettsäuren können vom Körper nicht synthetisiert, also hergestellt werden. Deshalb gehören sie zu den essentiellen Fettsäuren, sie sind lebensnotwendig. Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fetten. Diese Bezeichnung bezieht sich auf den chemischen Aufbau. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Um den Körper ausreichend mit den wichtigen Nährstoffen zu versorgen, müssen die Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlichen oder tierischen Nahrungsquellen zugeführt werden. Einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren haben vor allen Dingen Fische, wie zum Beispiel Makrelen, Lachs, Seelachs, Sardinen, Sardellen, Thunfisch oder Heringe, aber auch in Pflanzenölen sind sie enthalten, da vorwiegend in Soja-, Raps-, Walnuss- und Leinsamenöl. Omega-3-Fettsäuren findet man auch in Fischtran, Nüssen und Oliven. Auch Brokkoli soll reich an diesen wertvollen Fetten sein. Bestimmte Lebensmittel werden auch mit Omega-3-Fettsäuren angereichert, beispielsweise Margarine.
Man schreibt den Omega-3-Fettsäuren viele gute Wirkungen zu, aber diese sind umstritten. Vor allen Dingen in der Schwangerschaft und Stillzeit misst man ihnen eine große Bedeutung zu. Sie sollen sich besonders auf die Entwicklung des kindlichen Gehirns auswirken. Es besteht aber noch Forschungsbedarf und den Omega-3-Fettsäuren wird große Aufmerksamkeit entgegengebracht. Ernährungswissenschaftler empfehlen mindestens ein- bis zweimal pro Woche eine Fischmahlzeit zu sich zu nehmen oder auf andere Nahrungsquellen zurückzugreifen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Bei einer ausgewogenen und vor allen Dingen abwechslungsreichen Ernährung, die Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren berücksichtigt, nimmt man genug von diesen Nährstoffen auf. Vielleicht sind sie auch gar nicht so wichtig, wie bislang angenommen. Für einen gesunden Erwachsenen wird eine tägliche Menge von 0,25 Gramm empfohlen. Dieser Bedarf wäre mit ein bis zwei Fischmahlzeiten in der Woche abzudecken. Die entsprechenden Pflanzenöle können die Ernährung sinnvoll ergänzen. Auch Walnüsse verfügen über einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Ob es sinnvoll ist den Bedarf über Nahrungsmittelergänzungen zu decken, weil man beispielsweise keinen Fisch isst, sollte man am besten mit einem Arzt abklären. Bei hochdosierter Einnahme über einen längeren Zeitraum und wenn man sich nicht an die vorgeschriebene Tagesmenge hält, können auch unerwünschte Nebenwirkungen und gesundheitliche Probleme auftreten.
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09.04.12 | |
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