Zerrungen

Die Behandlung einer Muskelzerrung erfolgt durch Ruhigstellen, Kältebehandlung und Kompression

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  • von Paradisi-Redaktion
Mann hält mit schmerzverzerrter Hand linke Schulter
My Shoulder Hurts! © Martin Allinger - www.fotolia.de

Zerrungen treten in der Regel nach plötzlichen, unkoordinierten Bewegungen auf. Durch eine Überdehnung werden einzelne Muskelfasern und das umgebende Bindegewebe leicht beschädigt. Das Risiko einer Zerrung wird durch gründliches Aufwärmen reduziert.

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Eine Zerrung, z.B. in einem Muskel, wird durch eine überstrapazierende Dehnung hervorgerufen. Am häufigsten wird eine Zerrung beim Sport verursacht.

Um einer Zerrung ein wenig vorzubeugen, sollte vor Sportbeginn eine ausreichende Aufwärmphase vollzogen werden. So werden die Muskeln warm und besser dehnbar. Dennoch kann es durch übermäßiges Sporttreiben oder ruckartige Bewegungen zu einer Zerrung kommen. Bei einer Zerrung sollte die Stelle auf gar keinen Fall mit Wärme behandelt werden.

Besser ist es, die Zerrung mit Eis oder kaltem Wasser gut zu kühlen. Das Eis sollte vor dem Kühlen in ein Tuch gewickelt werden, damit nicht das blanke Eis auf der Haut liegt. Pures Eis auf nackter Haut kann zu Hautschäden führen. Nach einer Kühlungsphase von 15-30 Minuten können leichte und behutsame Bewegungen getätigt werden, damit die Durchblutung des Gewebes wieder angeregt wird. Je länger gekühlt wird, desto ergiebiger ist die Linderung.

Der betroffene Körperteil sollte die nächsten Tage geschont werden. Normale und vorsichtige Bewegungen tragen zur Heilung bei, sollten aber nicht übertrieben werden. Die Zerrung ruft nicht nur Schmerzen, sondern auch eine Schwellung und häufig damit verbundene Blutergüsse hervor. Nicht nur Muskeln können gezerrt werden, sondern auch Bänder und Sehnen. Solche Regionen können auch nach Auftreten der Zerrung mit Kältesprays behandelt werden.

Ist der Schmerz die nächsten Tage nicht zu ertragen, sollte die Stelle immer wieder zwischendurch gekühlt und mit Sportsalbe eingecremt werden. Der Verletzte kann sich vom Arzt Schmerzmittel verschreiben lassen oder die Wirkstoffe der Homöopathie zu Rate ziehen.

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