Der Oberschenkelhalsbruch ist ein Bruch im Halsbereich des Oberschenkelknochens. In den meisten Fällen wird er durch seitliche Stürze ausgelöst. Durch eine Operation wird der Bruch verschraubt, verplattet oder mit einem kurzen Marknagel stabilisiert.
Der Oberschenkelhalsbruch, auch als Schenkelhalsfraktur bezeichnet, findet als Knochenbruch im Bereich des hüftgelenksnahen Knochens statt. Betroffen ist hierbei direkt der sogenannte Hals des Oberschenkelknochens.
Ursachen eines Oberschenkelhalsbruches ist meist ein vorangegangenes Sturzgeschehen, eine Überbelastung oder eine besondere Disposition durch Tumorerkrankungen oder Osteoporose. Ein Oberschenkelhalsbruch tritt häufig im fortgeschrittenen Alter auf.
Die Symptome bei einem klassischen Oberschenkelhalsbruch sind recht typisch und auch äußerlich häufig schon sichtbar. Für Laien ist dies jedoch oft recht schwer zu erkennen. Sichtbar ist der Oberschenkelhalsbruch durch das nach außen verdrehte Bein, welches im Gegensatz zum gesunden Bein auch stark verkürzt ist. Besonders bezeichnend sind mehr oder weniger starke Schmerzäußerungen der Patienten im Bereich der Leistengegend.
Ein Oberschenkelhalsbruch bedarf immer einer entsprechenden Therapie, die in einer operativen Behandlung besteht. Die spezielle Behandlungsmethode dabei wird auch als Osteosynthese bezeichnet und kennzeichnet den Prozess der Verschraubung mit noch gesunden Knochenteilen.
Nach einer kurzzeitigen Ausruhephase folgt auf eine Oberschenkelhalsfraktur immer eine schnellstmögliche Mobilisation, um Thrombosen vorzubeugen und eine Belastungssituation für Muskeln, Bänder und Sehnen herzustellen. Diese sollen so schnell wie möglich wieder erstarken und den Schenkelhals stützen. Meist ist eine therapiebegleitende Schmerzmittelgabe notwendig. Die Mobilisation erfolgt in der Regel in einer Rehabilitation und unter fachlicher Anleitung.
Oberschenkelhalsfrakturen werden je nach Art des Bruches und der Bruchlokalisation in mediale und laterale Frakturen unterteilt. Hierbei erfolgt jeweils eine anders gelagerte Therapie. Neben der durch das Alter recht eingeschränkten Abheilungsgarantie kann eine Oberschenkelhalsfraktur zu hohen Blutverlusten und Verletzungen des nahegelegenen Ischianervus führen.
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