Hierzulande führen Mückenstiche außer dem lästigen Juckreiz zu keinen ernsthaften Beschwerden. In anderen Regionen können Stechmücken mit ihren Stichen aber teilweise gefährliche Krankheiten wie Denguefieber, Gelbfieber oder Malaria übertragen.
Stechmücken ernähren sich von dem Blut von Säugetieren. Hierbei dringen sie mit ihrem Rüssel in die Haut ein und spritzen einen proteinhaltigen Sekret in die Einstichstelle, um das Blut vor dem Gerinnen zu bewahren. Mückenstiche können an jeder durchbluteten Körperstelle eines Menschen auftreten.
Häufig stechen Mücken während der Nachtruhe zu, da der Mensch dabei meist ruhig liegt und die Mücke nicht vertreiben kann. Hierbei spürt der Mensch beim Einstich keinen Schmerz. Im Wachzustand ist die Schmerzintensität ebenfalls sehr gering, wenn die Mücke mit ihrem Rüssel einen Schmerznerv trifft, ist der Schmerz geringfügig größer. Kurz nach dem Stich tritt am Körper eine allergische Reaktion auf die von der Mücke abgesonderten Proteine auf, die den bekannten Juckreiz nach einem Mückenstich verursachen.
Bei empfindlicher Haut bzw. an einer Körperstelle, an der die Haut besonders empfindlich ist, tritt meist für einige Zeit eine leichte Schwellung auf. Für gewöhnlich beschränken sich der Juckreiz und die Schwellung auf die Einstichstelle. Stechmücken sind jedoch auch ein Krankheitsüberträger, sollte die Mücke bei der vorherigen Nahrungsaufnahme einen infizierten Menschen oder ein infiziertes Tier gestochen haben, kann sie die Viren und Bakterien auf ihre neue Nahrungsquelle übertragen.
Häufig kann das Immunsystem die Krankheiten blocken, jedoch können so auch schwerwiegende Erkrankungen wie Gelbfieber oder auch Malaria übertragen werden. Im Normalfall ist ein Mückenstich zwar durch den Juckreiz lästig, aber keine schwere Verletzung. Vom Kratzen des Stiches sollte man absehen, da dies den Juckreiz nur für kurze Zeit lindert, man aber damit die Wunde belastet.
Gegen den Juckreiz und für das schnelle Abheilen von Stichen gibt es diverse Mittel zum Auftragen in der Apotheke, als altes Hausmittel wird empfohlen, die Einstichstelle mit Essig einzureiben. Davon verschwindet der Juckreiz schnell und auch die Haut erholt sich nach wenigen Tagen.
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