4. September 2009
Um bestimmte Regionen des Körpers bildlich sichtbar zu machen, wird eine Röntgenuntersuchung durchgeführt. Diese läuft für den Patienten schmerzlos ab.
Bei bestimmten Röntgenuntersuchungen, wie zum Beispiel der Wirbelsäule oder des Brustkorbs, müssen vor dem Röntgen Kleidung und Schmuckstücke abgelegt werden. Bei einigen Untersuchungen muss vorher ein Kontrastmittel getrunken werden. Für die Untersuchung steht, liegt oder sitzt der Patient zwischen einer Röntgenröhre und einem Röntgendetektor, während die Aufnahme erfolgt. Eine Röntgenaufnahme nimmt nur wenige Sekunden in Anspruch. In dieser Zeit darf sich der Patient jedoch nicht bewegen, denn schon durch kleinste Bewegungen könnte das Bild beeinträchtigt werden. In der Regel werden Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln angefertigt, damit der untersuchende Arzt die Strukturen besser erkennen kann. Manchmal muss der Patient auch für einzelne Bilder die Position ändern. Danach werden die Bilder unverzüglich entwickelt und von einem Radiologen analysiert. Digitale Aufnahmen können schon umgehend eingesehen und bei Bedarf nachbearbeitet werden.
Zu Komplikationen kommt es bei einer Röntgenuntersuchung nur sehr selten, was dann an dem verabreichten Kontrastmittel liegt, auf das der Patient unter Umständen allergisch reagieren kann. Die bei einer Röntgendurchleuchtung auftretende Strahlenbelastung gilt als sehr gering. Durch die Anwendung modernerer Röntgensysteme kann die Strahlenbelastung deutlich reduziert werden.
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