12. Oktober 2009
Als Knochendichte-Messung (Osteodensitometrie) bezeichnet man eine Messung des Mineralsalzgehaltes der Knochen. Dadurch können Erkenntnisse über die Dichte eines Knochens gewonnen werden.
Ziel und Zweck einer Knochendichte-Messung, die auch als Osteodensitometrie bezeichnet wird, ist die Messung des Mineralsalzgehalts eines Knochens. Das Wort Osteodensitometrie stammt teils aus dem Griechischen und teils aus dem Lateinischen. Die Begriffe bedeuten Knochen (osteo), Messung (metrie) aus dem Griechischen sowie Dichte (Densus) aus dem Lateinischen. Sinn einer Osteodensitometrie ist in erster Linie die frühzeitige Erkennung von Osteoporose. Zudem kann das persönliche Risiko des Patienten für Knochenfrakturen ermittelt werden. Außerdem kann auch die Geschwindigkeit des Abbaus der Knochensubstanz festgestellt werden. Vorgenommen wird eine Knochendichte-Messung in der Regel am Oberschenkelhals oder an der Lendenwirbelsäule. Zur Anwendung kommt eine Knochendichte-Messung vor allem bei Verdacht auf Osteoporose, Knochenschmerzen, bei häufigen Knochenbrüchen, zur Kontrolle einer Therapie bei Osteoporose oder zur Kontrolle des Ablaufs des Knochenschwundes. Auch wenn Verdacht auf Osteomalazie, bei der es zu einer Verminderung der Knochendichte kommt, besteht, wird eine Knochendichte-Messung durchgeführt.
Allerdings tragen die Gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Kosten für eine Knochendichte-Messung nur noch, wenn hochgradiger Osteoporose-Verdacht besteht und mindestens eine Knochenfraktur ohne erkennbaren Grund erfolgt ist.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
16.01.12 | |
![]() | KNOCHENDICHTE-MESSUNG |
07.01.12 | |
![]() | KNOCHENDICHTE-MESSUNG |
26.10.11 | |
![]() | KNOCHENDICHTE-MESSUNG |
08.10.11 | |
![]() | KNOCHENDICHTE-MESSUNG |
![]() | KNOCHENDICHTE-MESSUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Knochendichte-Messung Forum

