Hörtest

Zur Überprüfung des Hörvermögens

Bei einem Hörtest überprüft der Arzt das Hörvermögen des Patienten. Dem Patienten werden akustische Reize in Form von Tönen, Silben oder Geräuschen angeboten und die Reaktionen darauf aufgezeichnet.

Ohruntersuchung bzw. Hörtest bei einer Frau
woman having hearing tested © Francois E. du Plessis - www.fotolia.de

Jeder hat irgendwann schon einmal gemeint, er könne nicht mehr so gut hören. Das Radio muss lauter gestellt werden oder man kann das Ticken einer Uhr nicht mehr hören. Ein schlechtes Hörvermögen kann viele Ursachen haben:

Bei einer Schallempfindlichkeitsstörung, zum Beispiel nach einem sehr lauten Knall, können Trommelfell und Gehörknöchelchen die Schallwellen zwar empfangen, aber sie nicht weiter verarbeiten.

Wer wissen möchte, wie gut er tatsächlich noch hören kann oder was mit seinem Ohr nicht in Ordnung ist, der sollte eine Untersuchung oder einen Hörtest bei einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt machen lassen. Das geht schnell, unkompliziert und ist nicht schmerzhaft.

Durchführung

Der Arzt hat zwei Möglichkeiten, das Hörvermögen zu testen: einen

  • subjektiven Test, bei dem der Patient mithelfen muss oder den
  • objektiven Test, bei dem der Arzt nur das reine Hörvermögen untersucht

In beiden Verfahren testet der Arzt den Schweregrad und die Art der Schwerhörigkeit und untersucht die Ursache.

In einem schalldichten Raum hört der Patient über Kopfhörer Töne in unterschiedlichen Frequenzen. Diese Töne reichen vom Tieftonbereich mit 62 Hertz bis zum Hochtonbereich mit 10.000 Hertz.

Der Arzt testet die unterschiedlichen Frequenzbereiche so lange, bis der Patient die Töne wahrnimmt. Auf Grund dieser Wahrnehmung kann der Arzt den Grad der Schwerhörigkeit bestimmen und dem Patienten eventuell eine Hörhilfe verschreiben.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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