Fluoreszenzangiographie

Netzhautuntersuchung mit Farbstoff

Mit Hilfe der Fluoreszenzangiographie wird das Gefäßsystem der Netzhaut mit einem Farbstoff dargestellt. Es wird ein gelb-grün fluoreszierender Farbstoff verwendet, der in eine Armvene gespritzt wird.

Augenarzt schaut in ein Gerät, in das die Patientin ihr Auge hält
at the optician © nyul - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Fluoreszenzangiographie

Die Fluoreszenzangiographie ist eine Methode der Augenheilkunde, welche mittels eines Farbstoffes feststellt, wie gut die Netzhaut des Auges durchblutet ist.

Anwendungsbereiche

Diese Information ist vor allem bei

essentiell wichtig. Auch

  • Erkrankungen der Netzhaut oder
  • der Adergefäße

können so diagnostiziert werden.

Das Verfahren ist schmerzlos und birgt nur geringe Risiken wie eine mögliche Übelkeit oder Gelbfärbung der Haut.

Durchführung

Zu Beginn der Fluoreszenzangiographie werden Fotos von der Netzhaut des Patienten im normalen Ruhezustand des Auges gemacht. Dann wird das Auge unter besonderen Lichtverhältnissen fotografiert, um einen besseren Kontrast zwischen der Netzhaut und den Blutgefäßen zu gewinnen.

Hat der Arzt diese Bilder gemacht, spritzt er dem Patienten einen fluoreszierenden Farbstoff in eine Vene.

Dieser Farbstoff breitet sich im ganzen Körper und vor allem den Augen gut aus. Das Auge wird nun mit kurzwelligem, blauen Licht bestrahlt. Daraufhin werden in regelmäßigen Abständen weitere Aufnahmen der Augen des Patienten gemacht und die Verteilung des Farbstoffs in diesen beobachtet.

Abhängig von der Zeit, die der Farbstoff benötigt, um sich im Auge zu verteilen, kann der Augenarzt beurteilen, ob die Gefäße gesund sind oder Verengungen vorliegen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Fluoreszenzangiographie

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