11. September 2009
Besteht der Verdacht auf eine bestimmte Blasenerkrankung, kommt es zur Durchführung einer Blasenspiegelung. Im Vorfeld erhält der Patient schmerzstillende Medikamente.
Wenn es zu einer Blasenspiegelung kommt, sollte der Patient nüchtern sein und mehrere Stunden vor der Zystoskopie nichts trinken oder essen. Im Vorfeld der Untersuchung nimmt der behandelnde Arzt eine Blutuntersuchung vor, um die Gerinnungswerte festzustellen, da bei Gerinnungsstörungen keine Zystoskopie erfolgen darf.
Zu Beginn der Blasenspiegelung erfolgt die Behandlung der Harnröhre mit schmerzstillenden Medikamenten und Gleitmitteln. Danach wird das Zystoskop in die Harnröhre eingelassen und in die Harnblase vorgeschoben. Zudem wird die Harnblase mit einer keimfreien Flüssigkeit gefüllt, um eine bessere Orientierung zu ermöglichen. Bei Frauen ist eine Zystoskopie leicht durchzuführen, da ihre Harnröhre gerade und kurz ist. Bei Männern hingegen ist etwas schwieriger, denn die männliche Harnröhre ist gebogener und länger.
Grundsätzlich dauert eine Zystoskopie nicht länger als ein paar Minuten und wird häufig auch ambulant durchgeführt.
In manchen Fällen können bei einer Blasenspiegelung allerdings Komplikationen wie Schmerzen beim Wasserlassen oder Blut im Urin auftreten, die durch die Reizung der Blase verursacht werden. In seltenen Fällen kann es auch vorübergehend zu einer Harninkontinenz kommen.
Meinem Vater wurde vor ca. 2 Monaten ein Blasentumor entfernt
wie die Ärzte sagten restlos
er bekam 6 Wochen lang einmal eine S...
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