5. Oktober 2009
Als Insulinpumpentherapie bezeichnet man in der Medizin eine Form der Insulintherapie. Dabei erhält ein Diabetiker Insulin über eine spezielle Pumpe.
Die Insulinpumpentherapie ist eine Alternative bei der Behandlung von Diabetikern. In der Regel wird das benötigte Insulin im Rahmen einer Insulintherapie mit einer Spritze oder einem Insulin-Pen verabreicht. Bei einer Insulinpumpentherapie erfolgt die Verabreichung des Insulin mit einer kleinen Insulinpumpe, die bequem am Körper, zum Beispiel am Gürtel oder in der Hosentasche getragen werden kann. Die Insulinpumpentherapie wird auch als CSII (Continuous Subcutaneous Insulin Infusion) bezeichnet. Durch das Tragen einer Insulinpumpe kann auf die Insulin-Spritze oder das Insulin-Pen verzichtet werden. Die Insulinpumpentherapie gehört zu den fortschrittlichsten Insulintherapien, die es zurzeit gibt.
Beim Tragen einer programmierbaren Insulinpumpe leitet diese das benötigte Insulin über einen Katheter bzw. Infusionsset in den Körper. Die Pumpe muss den ganzen Tag lang getragen werden und darf nur ein bis zwei Stunden abgelegt werden. Etwa 25.000 Diabetiker tragen in der Bundesrepublik Deutschland mittlerweile eine Insulinpumpe. Auf dem Markt befinden sich mehrere verschiedene Modelle, die anspruchsvoll ausgestattet sind. Welches Insulinpumpenmodell für einen Patienten am besten geeignet ist, sollte jeweils individuell abgeklärt werden.
Geeignet ist eine Insulinpumpentherapie besonders für Typ-1-Diabetiker, schwangere Diabetikerinnen oder schlanke Typ-2-Diabetiker mit Insulinmangel, für die sich eine konventionelle Insulintherapie (ICT) nicht eignet. Durch die Anwendung einer Insulinpumpentherapie ergibt sich für den Diabetiker eine höhere Lebensqualität, da auf die regelmäßigen Injektionen verzichtet werden kann. Zudem ist eine bessere Stoffwechseleinstellung möglich als bei der herkömmlichen Insulintherapie, wodurch es seltener zu Erkrankungen kommt. Allerdings bringt auch die Insulinpumpentherapie einige Nachteile mit sich: So muss der Blutzucker noch häufiger als bei einer konventionellen Insulintherapie getestet werden, da nur schnell wirksames Insulin eingesetzt wird. In manchen Fällen kann es zu Verstopfungen des Katheters kommen. Bei einem Katheterverschluss droht Ketoazidose, eine extreme Erhöhung des Blutzuckers, wodurch es zu einer gefährlichen Blutübersäuerung kommt. Pro Tag müssen also unbedingt vier bis sechs Blutzuckertests erfolgen. Auch die Broteinheiten müssen weiterhin selbst abgeschätzt werden.
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13.10.11 | |
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04.12.10 | |
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25.08.10 | |
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27.02.10 | |
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