Schlagartig steigt die Kälte im Körper hoch und die Skelettmuskulatur zieht sich immer wieder zusammen und erschlafft wieder. Diese nicht beeinflussbaren Kontraktionen nennt man Schüttelfrost und jeder einzelne Schüttelfrostanfall dauert einige Minuten und ist sehr anstrengend für den Körper, weshalb häufig Müdigkeit folgt.
Schüttelfrost geht mit Kälte einher und unkontrollierbarem Zittern am ganzen Körper, durch die Kontraktionen der Muskeln wird sehr schnell Wärme erzeugt, was die Körpertemperatur schnell ansteigen lässt. Häufig ist Schüttelfrost durch Erkrankungen wie Erkältungen oder Grippe hervorgerufen. Besonders Erkrankungen wie Lungenentzündung, Scharlach, Wundrose, Wundstarrkrampf, Nierenbeckenentzündung, Entzündungen der Nebenhoden, Pilzvergiftung und Blutvergiftung, werden von Schüttelforst bekleidet. Wer in tropischen Ländern Schüttelfrost bekommt, sollte dringend einen Arzt aufsuchen, denn auch Pocken, Gelbfieber und die Pest können Ursache für Schüttelfrost sein. Immer wieder tritt auch das akute Glaukum im Zusammenhang mit Schüttelfrost auf, hier ist eine umgehende ärztliche Behandlung dringend notwendig und so sollte Schüttelfrost nie auf die leichte Schulter genommen werden.
Um Schüttelfrost zu behandeln, muss eine ausführliche Diagnose gestellt werden, denn nicht der Schüttelfrost an sich muss behandelt werden, sondern die Ursache die zum Schüttelfrost führt. In den meisten Fällen handelt es sich um Infektionen und Entzündungen im Körper, die häufig mit dem passenden Antibiotika sehr schnell in den Griff bekommen werden. Auch bei Hitzeschlag und Sonnenstich kann es zu Schüttelfrost kommen, hier hilft es mit kalten Tüchern und Bädern den Körper zu kühlen und zusätzlich den Kreislauf zu stabilisieren. Wenn Schüttelfrost durch einen akuten Glaukom (grüner Star) hervorgerufen wird, ist eine spezielle Therapie notwendig, doch zum Glück ist dies äußerst selten.
Wichtig ist es also die Ursachen des Schüttelfrosts fest machen zu können. So ist bei einer akuten Grippe die Ursache ziemlich klar und auch bei Erkältungserkrankungen ist der Schüttelfrost klarzuzuordnen. Wer bereits Medikamente vom Arzt erhalten hat, kann deshalb getrost ihre Wirkung abwarten. Gefahr droht immer dann, wenn es keinen ersichtlichen Auslöser für den Schüttelfrost gibt und so müssen sich Patienten hier auf eine ausführliche Diagnostik einstellen. Oft sind hier Bluttests und Röntgenaufnahmen notwendig um die Ursache zu erkennen. Schüttelfrost tritt Grundsätzlich nicht als eigenständige Krankheit auf und so sollte im Zweifel immer der Arzt konsultiert werden.
Eine Eigenbehandlung auf Grund eigener Vermutungen ist daher nicht ratsam. Auch Apotheker können in diesem Fall nur Vermutungen anstellen und so sollte der direkte Weg zum Arzt gesucht werden. Wer am Wochenende plötzlich auftretenden Schüttelfrost mit unklarer Ursache bekommt, sollte sich nicht scheuen den Sonntagsdienst zu bemühen, denn Vorsicht ist hier dringend anzuraten. Denn auch wenn der grüne Star sehr selten bei Schüttelfrostpatienten auftritt, ist hier jeder Tag kostbar und eine schnelle Diagnose dringend erforderlich.
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17.02.13 | |
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22.02.12 | |
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Der Ratgeber Schüttelfrost von dem Autor Joy Magezis erschienen 1999 im Argument Verlag.
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