15. Oktober 2009
Man unterscheidet verschiedenste Formen von Augenschmerzen. Die Behandlung erfolgt in der Regel bei einem Augenarzt.
Wenn ein Patient unter Augenschmerzen leidet, können diese sich unterschiedlich äußern. Die Augen können jucken, tränen und gerötet sein, zusätzlich können auch Schmerzen in einem oder beiden Augen bestehen. Auch das Sehvermögen kann eingeschränkt sein. Die Augen können verklebt sein oder die Augenlider dick geschwollen. Teilweise hat der Patient auch das Gefühl, es würde sich ein Fremdkörper im Auge befinden. Die Augenschmerzen können auch nur dann auftreten, wenn die Augen bewegt werden oder sich der Betroffene bewegt (zum Beispiel bückt).
Der Augenarzt untersucht die Augen eingehend, um die Grunderkrankung herauszufinden. Nur wenn diese behandelt wird, verschwinden auch die Augenschmerzen.
Ein Patient, der einen Fremdkörper im Auge hat, erhält eine örtliche Betäubung, damit er beim Eingriff keine Schmerzen verspürt. Wenn die Betäubung wirkt, entfernt der Augenarzt mit speziellen Instrumenten den Fremdkörper aus dem Auge. Meist wird das Auge anschließend mit einer Salbe eingerieben und/oder ein Augenverband angelegt, um das Auge zu schonen.
Teilweise helfen auch Augentropfen gegen die Schmerzen im Bereich des Auges. Je nach Art der Krankheit können diese Augentropfen auch antibiotikahaltig sein, um Bakterien im Auge zu vernichten. Diese müssen in das Auge eingetropft werden, um die zugrunde liegende Erkrankung zu heilen.
Auch kalte Kompressen können helfen, die Augenschmerzen zu lindern.
Teilweise muss auch eine Laserbehandlung erfolgen, zum Beispiel um eine geschädigte Hornhaut im Auge abzutragen.
In einigen Fällen ist es auch notwendig, die Sehhilfe zu wechseln. Der Patient benötigt dann zum Beispiel eine stärkere Brille oder verträgt die Kontaktlinsen nicht und muss stattdessen eine Brille tragen.
Liegt eine Allergie vor, so kann diese im Rahmen der Hyposensibilisierungsbehandlung therapiert werden. Dies ist jedoch bisher nur bei einigen Allergieformen möglich. Wenn durch einen Allergietest bekannt ist, auf welche Substanz der Patient allergisch reagiert, kann diese Lösung bei jeder Sitzung in einer minimalen Dosis unter die Haut des Patienten gespritzt werden. Nur wenn der Patient die Behandlung gut verträgt, wird die Dosis langsam gesteigert, bis der Patient nach etwa drei Jahren Behandlungsdauer beschwerdefrei ist.
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