Senkwehen

Stellwehen bewegen das Kind für die Geburt in die richtige Stellung

Die Senkwehen treten unregelmäßig am Ende des neunten Schwangerschaftsmonats auf, sie senken das Baby in das Becken der Mutter und bringen es in eine günstige Lage für die Geburt. Senkwehen sind leicht schmerzhaft und wirken nicht auf den Muttermund.

Schwangere Frau im Krankenbett macht Atemübungen
labour - breathing exercises © Leah-Anne Thompson - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Senkwehen

Als Senkwehen bezeichnet man die Vorwehen, die etwa 4 bis 6 Wochen vor der Geburt einsetzen.

Häufigkeit und Merkmale

Die Abstände zwischen den Senkwehen sind sehr unregelmäßig. So können zwischen zwei Senkwehen mehrere Stunden bis Tage liegen, ohne dass in der Zwischenzeit weitere Kontraktionen eintreten. Senkwehen unterscheiden sich in ihrer Intensität stark von den Geburtswehen, ebenso wie die Empfindungen einer Frau während einer solchen. Am häufigsten werden Senkwehen als

der Schwangeren wahrgenommen.

Funktion

Die Senkwehen dienen dazu, das Köpfchen des Kindes vor dem Muttermund zu platzieren. Dabei rutscht das ungeborene Kind tiefer in das Becken und nimmt zumeist eine für die Geburt günstige Position ein.

In dieser Phase der Schwangerschaft senkt sich der Bauch der Schwangeren ab. Dies führt oftmals dazu, dass die Schwangere einen verstärkten Druck auf die Blase oder das Becken verspürt, der ein dauerhaftes Verlangen nach einem Stuhlgang auslösen kann.

Im Allgemeinen sind die Senkwehen harmlos, wenn auch in seltenen Fällen etwas schmerzhaft. Sie sind die perfekte Vorbereitung der Gebärmutter auf die Geburt und beginnen ab der zweiten Schwangerschaft einer Frau oftmals erst kurz vor der Entbindung, da das ungeborene Kind durch die erste Geburt schon tiefer im Becken positioniert ist.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Senkwehen

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