26. Dezember 2009
Von Viola Reinhardt
Auch wenn die allererste Schwangerschaft ein Highlight im Leben einer Frau darstellt, zeigt sich jedoch ebenfalls bei jeder folgenden, dass diese immer wieder etwas ganz Besonderes ist. Eine Pflege des Körpers ist in jeder Schwangerschaft ebenso wichtig wie ein regelmäßiges sanftes Sporttreiben. Welche Sportarten in einer Schwangerschaft erlaubt sind und welche Pflege des Körpers unter anderem Dehnungsstreifen vorbeugen kann, können Sie nun im Folgenden erfahren.
Grundsätzlich kann man als Schwangere fast jede Sportart betreiben, sofern es sich nicht um eine Risikoschwangerschaft handelt. Gerade als Sporterfahrene werdende Mama, lässt sich die Lieblingssportart, wie etwa Walken, Wandern (bis in eine Höhe von 2000m), Joggen, Radfahren, Yoga, Schwimmen, Langlauf oder auch Low-Impact-Aerobic zumeist problemlos durchführen. Beginnt man erst mit sportlichen Aktivitäten, sollte man jedoch zunächst den Gynäkologen fragen, ob irgendwelche Gegenanzeigen bestehen und vor allem langsam mit dem Training starten.
Besonders als Anfängerin sollte man sich nicht überfordern und anfänglich ein bis zwei Mal in der Woche je zwanzig Minuten sein Training absolvieren. Hat sich die Kondition etwas aufgebaut, kann man folglich bis zu dreimal in der Woche zwischen 30 und 34 Minuten Sport treiben. Darauf zu achten, dass der Puls bei maximal 130 Schlägen je Minute liegt, vermeidet Überanstrengungen und solange man sich beim Trainieren noch ohne Schwierigkeiten unterhalten kann, liegt man bestens im grünen und somit im gesunden Bereich. Verzichten sollte man jedoch unabhängig dessen, ob man schon lange oder erst seit kurzem Sport treibt, auf Sportarten, die eine Sturzgefahr (Reiten, alpines Skifahren u.ä.) oder starke körperliche Erschütterungen in sich bergen können.
Sanfte Bewegung durch Gymnastik, leichtes Yoga, Tai Chi oder auch eine Schwangerschaftsgymnastik sind hinsichtlich der bevorstehenden Geburt sehr gut zur Vorbereitung geeignet, da man hierbei gezielt atmen und vor allem zusätzlich den Beckenbodenmuskel entspannen kann. Auch mit einer sanften Form der Aqua-Gymnastik lässt sich ohne große Belastungen viel für die Fitness und zeitgleich die Figur tun, da das Gewicht der Schwangerschaft weitaus weniger spürbar wird als auf dem Trockenen.
Je nach Veranlagung des Bindegewebes besteht mal mehr, mal weniger das Risiko, dass die Haut am Bauch, Po, Brust, Hüfte oder auch Arme durch Dehnungsstreifen "reißt". Gänzlich vermeiden lassen kann man diese zwar nicht, denn wie bereits erwähnt spielt die Genetik hierbei eine wichtige Rolle, allerdings lässt sich mit einer langsamen Gewichtszunahme und einer entsprechenden Pflege durchaus den bleibenden Streifen vorbeugen. Bezüglich der Pflege lohnt es sich ein gutes Massageöl zu kaufen und täglich die Haut sanft damit zu massieren. Zupfmassagen am Bauch, Hüfte und Schenkel unterstützen die präventiven Maßnahmen gegen die Schwangerschaftsstreifen.
In den meisten Fällen zeigt sich mit dem Beginn der Schwangerschaft, dass sich die Haut von ihrer schönen und rosigen Seite zeigt, da hormonelle Umschwünge hier eifrig am Werk sind und somit das strahlende Antlitz einer werdenden Mama zutage befördert. Aufgrund eben dieser Hormonaktivität kann es jedoch vorkommen, dass man als Schwangere Pigmentflecken im Gesicht bekommt. Diesen kann man vorbeugen, in dem bei der täglichen Pflege eine gute Tagescreme und bei Aufenthalten im Freien eine Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor zum Einsatz bringt. Sich mit vielen frischen Lebensmitteln ausgewogen und vitalstoffreich zu ernähren und dafür zu sorgen, dass genügend Flüssigkeit aufgenommen und ausreichend geschlafen wird, lässt eine Schwangerschaft zu einer rundum gesunden und entspannten Zeit werden, die zudem noch Kraft für die bevorstehende Geburt und die ersten Monate mit dem Baby gibt.
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