Die richtige Ernährung trägt positiv zur Rückbildung bei

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  • von Paradisi-Redaktion
Junge Frau trägt Teller mit frischem Obst, lacht in Kamera
junges, schönes Mädchen hält einen Teller voller Früchte © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Jede Frau sollte einige Wochen nach der Geburt an einem Rückbildungskurs teilnehmen. Neben den Übungen, die dort erlernt werden, ist auch die richtige Ernährung wichtig für die Rückbildung der Organe.

Unter Rückbildungsgymnastik versteht man Übungen, die eine Frau einige Wochen nach einer Geburt regelmäßig durchführen sollte, um ihren Beckenboden wieder zu stärken.

Ein straffer Beckenboden verhindert eine Blasenschwäche und führt zudem auch (wieder) zu einem schönen Liebesleben.

Die Übungen werden in einem Rückbildungskurs von einer Hebamme oder einem Physiotherapeuten gezeigt und müssen zu Hause regelmäßig geturnt werden, um Erfolge zu sehen.

Die Rückbildungsübungen dienen nicht dazu, schnell die überflüssigen Schwangerschaftspfunde zu verlieren. Auch eine gesunde Ernährung ist im Rahmen der Rückbildung wichtig. Junge Mütter, die stillen, dürfen jedoch auf keinen Fall eine Diät machen. Mit gesunder Ernährung und dem Babystress verlieren die meisten Mütter ihre Pfunde jedoch auch ohne Diät.

Gesund essen und trinken

Stillende Mütter sollten sich gesund ernähren. Wichtig ist dabei, regelmäßig und mehrmals täglich Obst und Gemüse zu essen. Ob Gemüse als Rohkost oder gekocht verzehrt wird, ist Geschmackssache und hängt auch davon ab, wie viel Zeit die junge Mutter zum Kochen hat.

Sehr praktisch ist es in jedem Fall, wenn man sich zum Beispiel eine Karotte kleinschneidet und tagsüber davon immer wieder etwas isst. Gemüse ist kalorienarm und auch noch gesund.

Zur gesunden Ernährung während der Rückbildung gehört auch eine ausreichende Trinkmenge. Stillende Mamas sollten einen Liter Flüssigkeit mehr trinken, als sonst empfohlen wird. Ob dabei Mineralwasser oder zum Beispiel ungesüßte Tees getrunken werden, ist völlig egal.

Auch Stilltees sind während der Rückbildungszeit gut geeignet. Diese regen auch gleichzeitig die Milchbildung an.

Besonders gesund sind Vollkornprodukte. Sie sättigen zum einen mehr als Weißmehlprodukte und zum anderen regen sie die Verdauung an. Diese ist nach der Geburt oftmals träge und kann so auf natürliche Weise reguliert werden.

Hungerkuren sind tabu!

Keinesfalls ist es gesund, während der Stillzeit möglichst wenig zu essen, um schnell abzunehmen. Dadurch hungert nicht nur die frischgebackene Mutter sondern auch das Baby.

Aus der Nahrung, die eine Mutter zu sich nimmt, wird die Muttermilch gebildet, die das Baby trinkt. Gesunde Ernährung der Mutter ist somit auch für das Baby wichtig.

Quellenangaben

  • Bildnachweis: junges, schönes Mädchen hält einen Teller voller Früchte © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Grundinformationen und Hinweise zur Rückbildungsgymnastik

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