7. Juli 2010
Als Kokosnüsse bezeichnet man die Früchte der Kokospalme. Sie zählen zur Familie der Palmengewächse.
Bei den Kokosnüssen handelt es sich um die Früchte der Kokospalme, die zur Familie der Palmen (Palmae) gehört. Insgesamt zählen ca. 225 Gattungen und mehr als 2.000 Arten zu den Palmengewächsen. Doch nur wenige davon lassen sich zur Gewinnung von Öl, Palmzucker oder Gemüse nutzen.
Die Kokosnuss ist eine der bekanntesten Palmfrüchte. Aus botanischer Sicht handelt es sich bei ihr jedoch nicht um eine Nuss. Stattdessen wird sie zu den Steinfrüchten gerechnet. Auf den Markt gelangt nur der innere Teil der Kokosnuss, der von ein paar Bastfäden umgeben wird, denn die Außenschichten werden bereits vorher von den Erzeugern entfernt. Diese Schichten setzen sich aus einer hellbraunen, gelben oder grünen lederartigen Schale sowie einer faserigen und dicken Unterschicht zusammen. Das Gewicht einer Kokosnuss kann bis zu 2,5 Kilogramm betragen. Bei den vorgeschälten Kokosnüssen, die in Deutschland im Handel erhältlich sind, handelt es sich um die beinahe runden Steinkerne der Früchte. Die Schale des Steinkerns ist sehr hart. Darunter befinden sich die rotbraune Haut und das Fruchtfleisch, das eine weiße Farbe hat. Des Weiteren enthält der innere Hohlraum Kokoswasser. Dieses wird häufig mit Kokosmilch verwechselt und befindet sich in erster Linie in unreifen Kokosnüssen, die ein Alter von sechs bis sieben Monaten haben. Der Geschmack ist süß-sauer und recht erfrischend. Bei jungen Kokosnüssen ist das Innere geleeartig und weich. Nimmt die Reife der Kokosnuss jedoch zu, kommt es zur Entstehung des Fruchtfleischs, das sich aus dem Kokoswasser bildet. Dabei verfestigt sich das Fleisch und wird zunehmend holzig. Nach rund 12 Monaten erreicht die Kokosnuss ihre Reife und kann geerntet werden. Dabei benutzt man in Malaysia sogar dressierte Affen, um die Früchte von den hohen Palmen zu holen.
Das getrocknete Fruchtfleisch der Kokosnuss bezeichnet man als Kopra. Dieses wird als Ausgangsstoff verwendet, um z.B. Kokosfett, Kokosöl, Margarine oder getrocknete Kokosflocken zu gewinnen.
Woher die Kokosnuss eigentlich stammt, ist nach wie vor ungeklärt. Die Frucht ist in der Lage auf dem Wasser treibend Entfernungen von mehr als tausend Kilometer zurückzulegen, wobei sie ihre Keimfähigkeit behält. Man vermutet, dass sie aus dem südwestlichen Stillen Ozean stammt. In der heutigen Zeit wachsen die Kokosnüsse in fast allen Tropengebieten. Dabei bevorzugen sie die Nähe des Meeres. Damit die Kokosnuss gut gedeihen kann, benötigt sie eine Durchschnittstemperatur von 27 Grad Celsius. Je nach Alter und Sorte können Kokospalmen zwischen 50 und 80 Kokosnüsse im Jahr austragen. Zu den Hauptanbaugebieten der tropischen Frucht gehören Mosambik, Tansania, die Elfenbeinküste, die Dominikanische Republik, Brasilien, Mexiko, Indien, Sri Lanka, Indonesien, Malaysia, Papua-Neuguinea, Vietnam und Thailand.
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27.03.12 | |
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20.06.11 | |
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31.07.10 | |
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