20. Mai 2009
Von Viola Reinhardt
Käse ist ein Genuss ohne den so manches Buffet trist aussehen würde. Doch auch beim Kochen, als Dessert oder als probates Mittel in der Trennkost, wird Käse zum Hit. Beachtet man sieben Fakten, dann lässt sich der Genuss steigern und die Geschmacksknospen zur Aktivität antreiben.

Der richtige Käse-Einkauf
Grundsätzlich sollte man Schnittkäse nicht mit Schimmelkäse in Berührung bringen. Der Schimmel würde sich durch einen engen Kontakt auf die anderen Käsesorten übertragen und damit für einen Geschmacksverlust sorgen. Ansonsten sollte man Käse am Stück bevorzugen, da er so länger hält und nicht rasch austrocknet.
Die Lagerung für langen Genuss
Als empfindliches Lebensmittel sollte der Käse verpackt, leicht feucht, dunkel und vor allem kühl gelagert werden. Dadurch erhält sich die Frische und es gibt auch keinen unschönen bräunlichen und welligen Stellen, die den Verzehr des Käses nicht unbedingt geschmackvoll werden lassen.
Der Käse und seine Haltbarkeit
Wie lange ein Käse haltbar ist, hängt in erster Linie von der Sorte ab. So kann man Frisch- und Weichkäse gekühlt mehrere Tage aufbewahren. Ältere Käsesorten oder auch Schnittkäse behält seine Frische rund eine Woche. Ein Anhaltspunkt: Je weniger Feuchtigkeit (Wasser) der Käse enthält, umso länger ist seine Haltbarkeit. Zudem sollte man ihn stets gut einpacken, damit er nicht eintrocknet.
Direkt aus dem Kühlschrank oder lieber bei Zimmertemperatur essen?
Das volle Aroma kann ein Käse dann entwickeln, wenn man ihn mindestes dreißig Minuten bei Zimmertemperatur liegen lässt. Dies gilt für Weich-, Schnitt- und auch Hartkäse, allerdings nicht für Frischkäse. Der schmeckt am bekömmlichsten, wenn man ihn direkt aus dem Kühlschrank auf den Tisch bringt und auch gleich isst.
Schimmelpilze und die Gesundheitsfrage
Käse mit einer Hülle oder einem Innenleben aus Schimmelpilzen sind nicht giftig, da hierfür bestimmte Kulturen verwendet werden, die eigens für diesen Zweck gezüchtet sind. Das Tolle: Hat man einen Käse mit einer dicken Schicht Edelschimmel, verhindert dieser sogar die Entstehung von einem schädlichen Schimmel.
Käserinde und ihr Verzehr
Als Delikatesse gilt die Rinde von Weichkäse. Anders sieht das bei Schnitt- und Hartkäse aus, die nach der Reifung eine Schutzschicht erhalten, die nicht zum Verzehr bestimmt ist und auch gar nicht schmeckt.
Käse und Wein
Gourmets schwören auf die Kombination von Käse und Wein, zudem helfen die Bakterien im Käse nach dem Genuss eines reichhaltigen Essens dazu, dass die Verdauung aktiviert wird. Als Anhaltspunkt bei der Wahl von Wein und Käse gilt, dass je deftiger der Käse ist, umso gehaltvoller der Wein sein kann. Rotwein mit Schnittkäse und Trauben am Abend, kann sogar ein Abendessen ersetzen und im Sinne der Trennkost dabei helfen Gewicht zu verlieren. In Maßen genossen.
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