Parmesan

Der Parmesan ist Hartkäse und stammt aus Italien. Nur ein "Parmigiano Reggiano" ist ein original Parmesan. Er gilt als idealer Käse zu Nudelgerichten und wird oftmals mit einer Handreibe gerieben. Auch zum Aperitif abgestochene Parmesanstücke schmecken vorzüglich. Wie diese Käsesorte hergestellt wird und wozu man ihn verwenden kann, erfahren Sie im Folgenden.

Der Parmesan  wird besonders gerne mit Nudelgerichten kombiniert

Seit über 800 Jahren wird der Parmesankäse in Parmigiano hergestellt und gehört zum täglichen Speiseplan dazu wie Brot. Das Bergdorf Parmigiano gab dem Parmesan auch seinen Namen und noch heute wird er hier nach dem Originalrezept hergestellt.

Bereits im 13. Jahrhundert befasste sich Giovanni Boccaccio mit dem Parmigiano in seinen Schriften. Der traditionelle Hartkäse wurde schon damals vorzugsweise zu Nudelgerichten gereicht und auch heute noch gilt er als ideale Zugabe zu Makkaroni und Co.

Wer echten Parmesan kaufen möchte, sollte genau wissen, worauf zu achten ist. Nur ein "Parmigiano Reggiano" ist ein original Parmesan. Nur dieser wurde in Norditalien hergestellt. Der "Grana Padano" wird zwar bei uns auch häufig wie Parmesan verkauft, ist jedoch kein original Parmesan.

Der Parmesankäse hat im italienischen Parmigiano eine lange Tradition. Dank der Globalisierung hat der Hartkäse seinen Siegeszug um die Welt angetreten und ist schon lange weltweit auf zahlreichen Tischen zu finden. Der originale Parmesan reift bis zu vier Jahre, und so ist es natürlich nicht verwunderlich, dass sich dies auch im Geschmack widerspiegelt.

Herstellung

Grundlage für einen Parmesan ist teilentrahmte Milch. Er enthält mindestens 32% Fett i. Tr. Mit 390 Kalorien pro 100g Parmesan gehört er zu den eher kalorienreichen Käsesorten.

Rund 510 Molkereien sind mit der Herstellung des Parmesan beschäftigt. Die großen Laibe des Käses sieht man in Deutschland selten, da wir bereits geriebenen Parmesan aus dem Supermarkt bevorzugen. In Italien sieht man bis heute noch die Laibe mit einem Gewicht von ca. 40 Kilo im Ganzen, und auf den Tischen befinden sich Stücke des Parmesans, die frisch mit einer Käsereibe auf die Mahlzeiten gerieben werden.

An die Milch werden hohe Anforderungen gestellt. Die Kühe, die die Milch für den originalen Parmesan geben, müssen zum Beispiel mit frischem Gras oder Heu gefüttert werden. Die Milch, die diese Kühe abends geben, bildet eine der beiden Hauptzutaten für einen Parmesan.

Die zweite Hauptzutat ist die Milch des kommenden Morgens, wobei diese als Rohmilch verwendet wird, während die Abendmilch teilentrahmt wird. Beide Milchsorten werden gemischt, erwärmt und mit Lab vermischt. Daraus entsteht der Käsebruch, der nochmals erwärmt wird.

Anschließend wird der Käse in große Tücher gelegt, durch die die Flüssigkeit abtropfen kann. Nun wird der Parmesan in Salzlake gelegt. Während der Reifezeit wird der Käselaib regelmäßig gewendet. Je nachdem, wann der Parmesan produziert wurde, schmeckt dieser unterschiedlich, und auch die Struktur unterscheidet sich, je nachdem, ob zum Beispiel im Sommer oder im Herbst gekäst wurde.

Zubereitungsmöglichkeiten

Zum Zerkleinern von Parmesan gibt es ein spezielles Parmesanmesser. Parmesan wird damit gebrochen und so zum Beispiel auf einer Käseplatte serviert. Sehr gerne wird er aber auch über Nudeln geraspelt und kann auch geschmolzen werden.

Als Hauptzutat für eine Soße eignet er sich zwar nicht, aber man kann damit sehr gut eine Käsesoße abschmecken und verfeinern.

Der würzige Käse ist einmalig im Geschmack und lässt Feinschmeckerherzen höher schlagen. Doch auch beim Kauf des Parmesans sollten Käseliebhaber darauf achten, dass der Käse gut ausgereift ist und so sollte er mindestens 24 Monate alt sein, um eine Lagerung zu ermöglichen. Wer sich Originalparmesan gönnt sollte abseits von Nudeln dem Parmesan eine Chance geben und neue Geschmacksvarianten testen.

  • So schmeckt der Parmesan hervorragend zu gedünstetem Gemüse wie zum Beispiel Spargel, aber auch zum Verfeinern von Aufläufen ist der würzige Käse bestens geeignet.
  • Doch auch im eher süßen Bereich ist der Parmesan eine gute Ergänzung, wie bei dem Genuss mit Honig, der mit Parmesan bestens harmoniert.
  • Parmesan ist fester Bestandteil vieler Pesto Rezepte und so kann mit dem richtigen Parmesan auch sehr leicht Pesto selbst hergestellt werden.

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  • parmesan, tomaten und basilikum © victoria p. - www.fotolia.de

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