Trockenwerden

Wie Kinder sich von der Windel verabschieden, um aufs Töpfchen zu gehen

Die Entwicklung eines Kindes verläuft individuell. Was auch immer dazugehört, ist die Sauberkeit und das Ende der Windel. Manche Kinder lernen es früh und schnell, andere haben damit länger Probleme.

Kleines Mädchen sitzt auf dem Töpfchen, neben ihr zwei Rollen Toilettenpapier
girl in pot © Maya Kruchancova - www.fotolia.de

Um trocken zu werden, braucht das Kind die richtigen Voraussetzungen und die entsprechende körperliche Entwicklung. In der Sauberkeitserziehung unterscheidet man das Sauber- und Trockenwerden. Bei ersterem ist gemeint, dass nicht mehr in die Windel gekotet wird, mit Trockenwerden ist gemeint, dass nicht mehr in die Windel uriniert wird und das Kind selbstständig auf die Toilette geht. Die Phase kann für Eltern und Kind zu einer Zerreißprobe für die Geduld werden.

Tipps zur Vorgehensweise

Wichtig ist es in dieser Zeit, einfühlsam und liebevoll mit dem Kind umzugehen und Geduld zu haben. Wenn einmal ein Missgeschick passiert, am besten ignorieren und jeden Erfolg loben. Idealerweise findet die Sauberkeitserziehung im Sommer statt, wenn man das Kind auch mal ohne Windeln laufen lassen kann.

Das Töpfchen sollte immer im Bad stehen und am besten sollten die Eltern das Kind mitnehmen wenn sie selbst auf Toilette gehen, denn das Kind lernt hauptsächlich durch Nachahmung. Das Kind aber nie zum langen Sitzen zwingen, lieber öfter probieren.

Sauberkeitserziehung in unterschiedlichen Phasen

Die Sauberkeitserziehung erstreckt sich vom ersten bis zum dritten Lebensjahr und in verschiedenen Phasen hat das Kind die entsprechenden körperlichen Voraussetzungen um die Harnblase kontrollieren zu können. Wenn es schon tagsüber trocken ist, dauert es dann noch einmal eine Zeit, bis es auch nachts ohne Windel auskommt.

Gerade in der letzten Phase kann es dann noch einmal öfters zu Missgeschicken kommen. Auch wenn ein Geschwisterkind kommt oder das Kind eine Kinderkrankheit hatte, kann es zu Rückschritten kommen. Man sollte das Kind immer einfühlsam loben und ermuntern, sowie abfällige Bemerkungen vermeiden und niemals Zwang und Druck ausüben.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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