Laufwagen - Arten, Vor- und Nachteile sowie Qualitätsmerkmale von Lauflerngeräten

Baby in einem Laufstuhl auf weißem Hintergrund

Immer wieder kommt es zu Unglücken mit Lauflerngeräten - wir informieren über die möglichen Gefahren von Laufwagen

Für Eltern ist es ein erstrebenswertes Ziel, dass ihre Kinder laufen lernen. Die Hersteller preisen daher Lauflernhilfen als spielerische Unterstützung und optimale Starthilfe für den Entwicklungsprozess an. Doch die fahrbaren Gestelle bergen ein hohes Unfallrisiko, die Ärzteschaft fordert seit Langem einen Verkaufsstopp.

Das Laufenlernen ist für das Kind ein anstrengender Prozess, viele verschiedene Fähigkeiten müssen dabei geschult und beherrscht werden. Das Laufen gehört zu den kompliziertesten Bewegungsabläufen.

Nachdem das Kind sich an Möbeln hochgezogen hat und einigermaßen frei stehen kann, macht es auch bald die ersten wackligen Schritte. Dabei sind manche Kinder schneller und andere lassen sich noch ein bisschen mehr Zeit.

In jedem Fall sollten die Eltern Geduld haben und nichts forcieren, das Kind soll aus eigenem Antrieb handeln. Ob man ihm dabei Laufhilfen anbieten soll, ist bei Spezialisten umstritten.

Babys Füße brauchen Freiheit, um ihre Welt zu erobern und keine Lauflernhilfen

Jedes Baby findet seinen natürlichen Zeitpunkt zum Laufenlernen, ohne Schuhe und Lauflernhilfen

Mutter hält Baby an Händen, Laufenlernen
Kind lernt gehen © remar - www.fotolia.de

Babys brauchen weder bunte Lauflernwägelchen noch möglichst früh feste Schuhe, um auf die Beine zu kommen. Die Lauflernhilfen verursachen jährlich Hunderte, zum Teil schwere Unfälle, und zu früh getragene Schuhe verhindern, dass die Fußmuskeln richtig trainiert werden, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

Babys, die oft frei liegend strampeln können, entwickeln auf natürliche Weise ein Bewegungsmuster nach dem anderen: Umdrehen, Vierfüsslerstand, sich hinsetzen und sich an Möbeln oder der Hand eines Erwachsenen hochziehen. So geschieht dies alles, wenn Muskeln und Motorik die entsprechende Reife besitzen. Nach einem bis zu anderthalb Jahren können fast alle Kinder frei laufen.

Unnatürliche Hilfen und Schuhe behindern die Entwicklung und stellen eine Gefahr dar

Die Lauflernhilfen sind technisch zwar meistens einwandfrei. Aber: „Durch die Rollen unter den Gestellen erreichen Kinder, auf Zehenspitzen laufend, eine Geschwindigkeit, die sie nicht kontrollieren können“, erklärt Martina Abel, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ in Bonn.

Daraus resultierten die vielen Unfälle. Bei Schuhen gilt: „Je später, desto besser“, so der Sportwissenschaftler Dr. Wieland Kinz aus Salzburg. Babys sollten viel barfuß sein. Schuhe seien erst nötig, wenn das Kind zu laufen beginne, um die Füße vor Hitze, Kälte und Verletzungen zu schützen.

Verschiedene Arten von Lauflernhilfen

Laufwagen dienen dem Laufen lernen und sind oft Lauflern- und Spielgerät in einem. Es gibt unterschiedliche Ausführungen und Modelle. Laufwagen sind aus unterschiedlichen Materialien, wie etwa

  • Kunststoff
  • Metall und
  • Holz.

Die Schiebewagen haben vier Räder und einen Bügel, an dem sich das Kind festhält. Sie können wie eine Schubkarre eine kleine Ladefläche besitzen, in der Spielsachen, Puppen und Kuscheltiere transportiert werden können. Andere sind schon in der Form und Ausstattung einem Puppenwagen nachempfunden.

Laufwagen mit integriertem Spielcenter

Die meisten namhaften Spielzeughersteller bieten auch Laufwagen an. So findet man Laufwagen, die vorne einen Spielcenter haben. Da kann das Kind animiert durch Formen, Farben, Töne und beweglichen Teile damit spielen.

Oft ist diese Spielkonsole abnehmbar, hat leuchtende Tasten, Elemente zum Drehen und Drücken und es ertönen Kindermelodien.

Sie sind zumeist aus Kunststoff. Andere Schiebewagen haben die Form eines Autos oder eines Tieres und sind teilweise aus Holz gefertigt.

Laufwagen mit Hängesitz

Bei anderen Laufwagen sitzt das Kind in einer Art Hängesitz und die Füße berühren den Boden. Die Räder sind von einer Art Stoßdämpfer umgeben und das Gestell von einer runden oder eckigen Form, die das Kind am Anecken hindern soll.

Diese Modelle nennt man auch Gehfrei. Oft haben sie noch eine Ablage oder verfügen über einen kleinen Tisch, auf dem das Kind spielen kann. Manche besitzen "Stopper", um gefährliche Treppenstürze zu verhindern.

Ein zusätzliches gepolstertes Rückenteil sorgt für den nötigen Sitzkomfort und auch die Sitzhöhe lässt sich meist verstellen. Einige Modelle sind zusammenklappbar, so dass sie sich leicht verstauen lassen.

Unterscheidungsmerkmale

Die Laufwagen unterscheiden sich in Sachen Altersempfehlung und Körpergewicht des Kindes. Die Preise variieren sehr stark, je nach Hersteller und Modell.

Teurere Modelle sind aus Holz und haben Vollgummireifen mit Holzfelgen, auch hier findet man oft noch zusätzliche Spielelemente. Manche Schiebewagen haben eine Box mit bunten Holzbauklötzen, andere sind wie ein Sitz geformt, wo sich das Kind auch vorne hinsetzen kann oder den geliebten Teddy transportiert.

Die Auswahl und das Angebot an Laufwagen sind sehr groß. Manche Laufwagen sind auch vielseitige Lernspielzeuge und bieten pädagogischen Spaß. So gibt es unter anderem:

  • ein Telefon mit Wählscheibe
  • eine Kreidetafel
  • eine Motorikschleife

Vor- und Nachteile

Es gibt Befürworter der Laufwagen und eben auch Gegner.

Positive Aspekte

Befürworter sehen in einem Laufwagen ein sinnvolles Lauflerngerät, welches die natürlichen Prozesse des Kindes unterstützt. Er soll die Entwicklung des Kindes fördern und unterstützen.

Da die ersten Schritte oft noch ein bisschen wackelig ausfallen, besteht für das Kind eine Sturzgefahr. An einem Laufwagen kann es sich festhalten und ihn vorsichtig vor sich her schieben, dies gibt ein Stück Sicherheit.

Mit dem Laufwagen erweitert sich der Spielraum des Kindes. Er schult den Gleichgewichtssinn und die Koordination sowie die Bewegungsabläufe.

Die meisten Laufwagen sind nicht nur Lauflerngerät, sondern auch Spielgerät. Sie bieten pädagogischen Spaß und fördern mit verschiedenen Spielelementen die unterschiedlichsten Fähigkeiten des Kindes. Generationen von Kindern sind mit Laufwagen groß geworden.

Negative Aspekte

Die Gegner sind der Ansicht, dass das Kind in seinen natürlichen Bewegungsabläufen beeinträchtigt wird. Die leicht gebückte Haltung beim Schieben des Laufwagens soll der Wirbelsäule nicht gut tun.

Durch den Laufwagen erweitert sich der Bewegungsradius des Kindes und dies Tatsache birgt zusätzliche Gefahrenquellen in sich. Viele Hebammen und Kinderärzte raten daher von der Benutzung eines Laufwagens ab. Sie unterstützen das Krabbeln und das selbstständige Aufrichten und Gehen des Kindes, da dies in einem sinnvollen physiologischen Prozess geschieht.

Garantieren Prüfsiegel die nötige Sicherheit?

Laut Ergebnissen der Stiftung Warentest kaufen etwa 50 Prozent der Eltern ihrem Nachwuchs ab einem Alter von einem halben Jahr eine Lauflernhilfe. Die Geräte sind heute mit allerlei Zubehör ausgestattet, ob Spielzeug oder Musik. Halb sitzend können sich bereits Babys mit Strampel- und Laufbewegungen fortbewegen, wobei zum Teil Geschwindigkeiten von bis zu 10 km/h erreicht werden.

Viele Eltern und Großeltern denken, dass Lauflernprodukte aus Babyfachgeschäften ungefährlich sind, schließlich tragen die Geräte das GS-Siegel und sind häufig zusätzlich mit DIN-Prüfsiegeln versehen.

Zwar gibt es die Europäische Norm (EN 1273:2005), die die Sicherheitsanforderungen der fahrbaren Gestelle enthält, doch diese Norm garantiert lediglich die Kippsicherheit. Die Gefahren für Babys und Kleinkinder lauern allerdings woanders.

Treppenstürze als größtes Unfallrisiko

Jedes Jahr verunglücken rund 6.000 Kinder mit Lauflernhilfen. Am häufigsten kommt es bei der Altersgruppe zwischen sieben und vierzehn Monaten zu behandlungsbedürftigen Verletzungen. Eine Studie aus Australien belegt, dass jedes dritte Kind sich durch den Sturz mit einem Babywalker verletzt.

Treppenstürze gelten hierbei als größtes Unfallrisiko. Mehr als 80 Prozent der Kinder, die mit einem Gehfrei auf einer Treppe verunglücken, erleiden Schädel-Hirn-Traumen oder gar Schädelfrakturen. Durch die Fixierung in der Lauflernhilfe kann sich das Kind nicht automatisch durch Abrollen schützen, sondern prallt mit dem Kopf auf die Treppenstufen.

Doch auch auf ebenem Terrain sind Lauflerngeräte alles andere als ungefährlich, denn wenn Kinder mit einem Tempo von bis zu 10 km/h immer wieder an

  • Schränke
  • Stühle oder
  • Tischkanten

stoßen, ist die Gefahr von schweren Verletzungen groß, vor allem an der Wirbelsäule. Auch Gegenstände auf dem Fußboden oder Türschwellen erhöhen das Verletzungsrisiko, wenn die Kleinen mit den fahrbaren Geräten unterwegs sind.

  • Leisten
  • Teppiche und
  • herumliegendes Spielzeug

können zu gefährlichen Stolperfallen werden. Kippt ein Walker um, können sich die angegurteten Kinder nicht selbständig aus ihrer prekären Lage befreien.

Auch die Bewegungsfreiheit in einer Lauflernhilfe schürt die Unfallgefahr. Krabbelkinder in einem Gehfrei sind weniger in ihrem Bewegungsradius eingeschränkt als üblich. Deshalb erreichen sie gefährliche Gegenstände wie Wasserkocher, Kabel, Schubladen oder heiße Tassen leichter. Es drohen schwere Verletzungen durch

Einschränkung der motorischen Entwicklung

Lauflerngeräte bergen jedoch nicht nur eine hohe Unfallgefahr, sondern

  • schränken zudem die motorische Entwicklung ein,
  • führen zur Überlastung des Haltungsapparates und
  • beeinträchtigen bei Nutzung über einen längeren Zeitraum das Laufenlernen.

Britische Studien zeigen, dass Kinder, die sehr oft eine Lauflernhilfe nutzen, im Durchschnitt später laufen lernen als ihre Altersgenossen ohne Hilfsmittel. Die Gegner raten von Laufhilfen mit der Begründung ab, dass das Kind nur eine halb stehende Position hat und dadurch die Hüften zu stark belastet werden. So lernt das Kind nicht, den ganzen Fuß zu belasten und geht eher zehenbetont.

Fazit

Deutsche Kinder- und Jugendärzte fordern seit langem ein Verkaufsverbot für Lauflerngeräte; Stiftung Warentest empfiehlt Eltern seit 1997, auf den Kauf der Produkte zu verzichten. Aufgrund ihrer Gefährlichkeit dürfen Lauflernhilfen sowohl in Skandinavien als auch in Kanada gar nicht mehr angeboten werden.

Kinder lernen auch ohne die fahrbaren Gestelle laufen und brauchen keine zusätzlichen Lauflernhilfen. Experten scheinen sich einig zu sein, dass die Laufhilfen der Entwicklung des Kindes schaden und die Ausbildung des Stützapparates beeinträchtigt wird. Grundsätzlich sollten Eltern auf unterstützende Lauflerngeräte verzichten, denn die Kleinen trainieren durch Hochziehen an feststehenden Möbeln ganz von alleine das selbständige Stehen und Laufen.

Die Entscheidung für oder gegen einen Laufwagen ist wirklich nicht leicht, vor allem weil die Meinungen so geteilt sind. Vielleicht ist ein goldener Mittelweg die Lösung: Die zeitlich eingeschränkte Nutzung einens Laufwagens kann eine Möglichkeit darstellen, um das Kind nicht zu überfordern und dennoch in seiner Entwicklung zu fördern.

Vorsicht bei Lauflernhilfen für Kleinkinder

Stürze, Schürfwunden und Kopfverletzungen durch Nutzung von Lauflernhilfen

Baby in einem Laufstuhl auf weißem Hintergrund
baby lernen gehen © Dron - www.fotolia.de

Viele Eltern glauben, dass sie ihren Kindern etwas Gutes tun, wenn sie versuchen dem Nachwuchs das Lernen für das Laufen zu erleichtern. So gibt es unterschiedliche Modelle, mit den schönen Namen wie "Babywalker", "Lauflernschule" oder "Gehfrei" und alle dienen dazu, den Kleinen das Laufen besser beizubringen.

Typische Gefahrenstellen und folgenschwere Verletzungen

Aber hierbei verbergen sich auch gewisse Gefahren, wie unter anderem die Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder e.V." (BAG) sowie der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJD) davor warnen, denn oft sind diese Laufhilfen mit Rädern versehen, so dass sich die Kleinkinder strampelnd fortbewegen können.

Aber so können die Kleinen auch schnell beispielsweise an das Ende einer Treppe kommen und nicht rechtzeitig stoppen und stürzen hinunter. Aber auch Türschwellen sind sogenannte Stolperfallen. Jährlich verunglücken etwa 6.000 Kinder durch diese "Babywalker". Meistens sind die Folge Schürfwunden, Kopfverletzungen und sogar Schädelbrüche.

Bislang gibt es keine wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Kinder durch diese Hilfen schneller und besser laufen können, denn die Entwicklung ist individuell verschieden. Übrigens sind seit dem Jahr 2004 in Kanada jegliche Lauflernhilfen dort verboten.

Laufwagen und ihr Effekt aufs Laufenlernen bei Kindern

Der Laufwagen gibt dem Kind den Halt, den es selbst noch nicht hat und fördert so Steh- und Gehversuche

Baby hält sich am Laufstallgitter fest und lacht
baby boy playing in crib © Johanna Goodyear - www.fotolia.de

Babys lernen ständig dazu. Irgendwann möchten sie von der krabbelnden Position in die aufrechte, gehende Position wechseln. Und weil das nicht unbedingt sofort funktioniert, sind sie oft missgelaunt und unzufrieden. Ein Laufwagen kann ihnen dabei helfen, die Zeit bis zum Laufenlernen zu überbrücken.

Mit dem Laufwagen die ersten Gehversuche wagen

An einem guten Laufwagen sollten sich die Babys idealerweise hochziehen können, ohne dass dieser umkippt. Manche Wagen haben vorne eine Fläche, in die man schwere Gegenstände wie Bücher legen kann. Später können die Puppen darin transportiert werden.

Steht das Baby an dem Laufwagen, macht es seine ersten Gehversuche und kann sich dabei wunderbar festhalten. Der Laufwagen gibt dem Kind das Gleichgewicht und den Halt, den es ohne Wagen noch nicht hat. Das Baby lernt auf diese Weise schneller laufen und ist besser gelaunt.

Der Unterschied zum Gehfrei oder Babywalker

Nicht zu verwechseln ist ein Laufwagen mit einem sogenannten Gehfrei oder Babywalker. Auch mit einem Gehfrei können die Babys alleine gehen, während sie hineingesetzt werden.

Aber die Babywalker hindern die natürliche Entwicklung und verzögern dadurch sogar das Laufen lernen. Außerdem sind die Babywalker sehr gefährlich, denn schon viele Babys sind damit zum Teil tödlich verunglückt.

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    Baby in einem Laufstuhl auf weißem Hintergrund
    baby lernen gehen © Dron - www.fotolia.de

    Es gibt unterschiedliche Laufwagen für Kinder. Am besten eignen sich Modelle, die die Kinder beim Laufen direkt vor sich herschieben.

    Dies können sie schon zu dem Zeitpunkt, ab dem sie die ersten Schritte unternehmen. Hier kann also keine spezielle Altersangabe gemacht werden. Einige Kinder laufen bereits mit zehn Monaten, andere erst mit anderthalb Jahren.

    Laufwagen zum Reinsetzen sind schädlich und gefährlich

    Setzen Sie Ihr Kind keinesfalls ein einen Laufwagen, der mit vier Rädern versehen ist und bei dem nur die Zehenspitzen der Füßchen den Boden erreichen. So gewöhnt sich Ihr Nachwuchs eine Fußhaltung an, die später zu Schäden am Fuß und dem gesamten Bewegungsapparat führen kann.

    Wenn der Laufwagen umfällt, kann sich Ihr Nachwuchs auch nicht selbst befreien und ist darin festgeklemmt. Einige Länder, beispielsweise Kanada, haben diese Laufwagen verboten - und das ist auch gut so.

    Fazit: Gegen Laufwagen, die die Kinder vor sich herschieben, spricht absolut nichts. Aber auf Modelle, in die die Kinder hineingesetzt werden, sollten Sie verzichten. Tun Sie es der Gesundheit Ihres Kindes zuliebe.

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      Worauf beim Kauf eines Laufwagens geachtet werden sollte

      Beim Kauf eines Laufwagens gilt es, einige Punkte zu beachten. Der Laufwagen ist ein Lauflerngerät und will das Kind stützen. Deshalb muss er robust und stabil, vor allen Dingen aber auch kippsicher sein.

      Sicherheit ist ausschlaggebend

      Die Räder des Laufwagens sollten nicht zu leichtgängig sein, damit das Kind beim Laufen noch etwas ausgebremst und nicht zu schnell wird, denn Sicherheit ist oberstes Gebot. Deshalb ist es sinnvoll, vor dem Kauf Testergebnisse der Stiftung Warentest einzusehen.

      Ein Laufwagen sollte in jedem Fall TÜV geprüft sein und über ein CE Zeichen verfügen. Die verwendeten Materialien sollten schadstoffgeprüft, Lacke und ähnliches müssen speichelfest sein.

      Es ist empfehlenswert, den Laufwagen nicht über Versand oder das Internet zu beziehen, damit man ihn beim Kauf vor Ort überprüfen und begutachten kann. Eine Ausnahme bildet natürlich der Kauf einer vertrauten und bekannten Marke, deren Qualität man bereits kennt.

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      Quellenangaben

      • Bildnachweis: baby lernen gehen © Dron - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: White Paper Notes © Giraphics - www.fotolia.de

      Autor:

      Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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