21. Oktober 2009
Dreimonatskoliken sind keine eigentliche Erkrankung und die Ursachen sind noch weitgehend unbekannt. Das Kind hat Schreiattacken, ist aber ansonsten gesund und gedeiht gut. Oft zieht das Baby die Beine an und ballt die Fäuste und ist nicht zu beruhigen.
Da teilweise auch allergische Reaktionen vermutet werden, ist es in jedem Fall ratsam, einen Kinderarzt zu Rate zu ziehen. Wenn sich die Schreiattacken wiederholen, muss auch ausgeschlossen werden, ob das Kind unter anderen Erkrankungen leidet wie etwa einer Mittelohrentzündung, Darmentzündung oder Entzündung der Harnwege. Wenn das Kind fiebert, an Gewicht verliert sollte man einen Kinderarzt konsultieren. Auch ist es wichtig, dass der Kinderarzt organische Schäden ausschließen kann, denn dies beruhigt die Eltern. Eventuell können neben der normalen Untersuchung auch noch andere diagnostische Untersuchungen nötig werden.
Wenn das Kind andauernd schreit und sich unwohl fühlt, sollte es immer erst einem Kinderarzt vorgestellt werden. Dieser wird sich zunächst über wichtige Anhaltspunkte informieren. Wenn in der Familie Allergien bestehen, sollte der Arzt darüber informiert werden. Auch die Essgewohnheiten des Kindes, Nahrung und Stuhlgang sind für den Arzt wichtig. Der Gesundheitscheck ist in jedem Fall wichtig, um alle anderen möglichen Ursachen auszuschließen. Der erfahrene Kinderarzt kann dann die Dreimonatskoliken diagnostizieren und die Eltern wissen dann, mit was sie es zu tun haben und können weitere Schritte einleiten und Hilfen in Anspruch nehmen.
Ein Kinderarzt kann mit Rat und Tat zur Seite stehen und seine Erfahrungen im Umgang mit Dreimonatskoliken weitergeben. So genannte Schreiambulanzen und auch bestimmte Beratungsstellen für Eltern und Baby sind spezialisiert und können die Eltern unterstützen. Auch Hebammen verfügen über ausreichende Erfahrung und können immer gute Tipps geben, wie die Eltern mit dem Baby umgehen können. Wenn das Kind so anhaltend schreit, muss es dafür auch eine Ursache geben. Diese herauszufinden ist das vorrangige Ziel, um dann weiter damit umgehen zu können. Es muss nicht immer nur ein körperliches Unwohlbefinden sein, das Kind kann zum Beispiel auch unter Schlafmangel leiden, wenn es sich schwer tut einzuschlafen und auch tagsüber keinen Schlaf findet, kann das Baby überreizt sein. Auch Spannungen innerhalb der Familie können dem Baby zu schaffen machen oder es findet keine Ruhe.
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