8. Februar 2010
Neuraminidasehemmer sollen Grippeviren an ihrer Ausbreitung hindern. Sie können aber auch gelegentlich unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen.
In der Regel gelten Neuraminidasehemmer als gut verträglich. In manchen Fällen treten aber auch störende Nebeneffekte auf. So kann es durch die Einnahme von Oseltamivir zu Nebenwirkungen wie Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Auch allergische Reaktionen sowie eine Verschlechterung von bestehenden Atemwegserkrankungen sind im Bereich des Möglichen.
Zur Vermeidung von Magen- und Darmbeschwerden bei der Einnahme von Tamiflu wird empfohlen, das Medikament mit etwas Nahrung einzunehmen. Bei der Anwendung von Zanamivir besteht die Gefahr, dass es bei Menschen, die unter Asthma bronchiale leiden, zu Atemnot und Verkrampfungen der Atemmuskulatur kommt.
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