15. Februar 2010
Ein Hustensaft dient zur Behandlung von Hustenbeschwerden. Manchmal kann er auch Nebenwirkungen hervorrufen.
Genau wie andere Hustenmittel, können auch Hustensäfte Nebenwirkungen haben. Vor allem synthetische Hustenstiller rufen manchmal unliebsame Effekte hervor. So besteht bei Codein- und Hydrocodonhaltigen Säften die Gefahr einer Abhängigkeit. Daher sollten sie lediglich in geringen Dosen und nur für kurze Zeit eingenommen werden. Durch die sedierende Wirkung kommt es oftmals auch zu Müdigkeit, wodurch die Verkehrstüchtigkeit eingeschränkt wird. Nimmt man also einen Hustensaft mit Codein oder Hydrocodon zu sich, ist es besser auf das Autofahren zu verzichten. Der Wirkstoff Dextrometorphan kann ebenso zu Nebenwirkungen wie Benommenheit und Müdigkeit sowie zu Schwindelgefühlen, Magen- und Darmbeschwerden und Hautproblemen führen.
Auch bei schleimlösenden Hustensäften sind diverse Nebenwirkungen möglich. So kann es bei der Einnahme von Acetylcystein oder Bromhexin zu Kopfschmerzen, Ohrengeräuschen sowie Magen- und Darmbeschwerden kommen. Bei der Anwendung von Ambroxol sind Beschwerden wie Mundtrockenheit, Atemnot, verstärkter Speichelfluss, Fieber, Schnupfen, Schwellungen im Gesicht und Hautausschlag im Bereich des Möglichen. Zudem können mitunter Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten.
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