24. Februar 2010
Hormonpräparate gelten als wirksamstes Mittel gegen Beschwerden in den Wechseljahren. Sie können jedoch erhebliche Nebenwirkungen haben.
Obwohl Hormonpräparate sehr wirksam bei der Behandlung von Beschwerden in den Wechseljahren sind, ist ihre Anwendung nicht unumstritten. Denn je länger eine Therapie mit Hormonpräparaten dauert, desto größer wird die Gefahr von erheblichen Nebenwirkungen.
So steigt mit zunehmender Einnahme das Risiko für Thrombosen, Brustkrebs, Gallenerkrankungen oder einen Herzinfarkt. Aus diesem Grund empfiehlt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, die Durchführung einer Hormonersatztherapie nur im Falle von starken Beschwerden, die sich nicht auf andere Weise behandeln lassen. Zudem sollte die Dosis der Östrogene zu Beginn der Behandlung so niedrig wie möglich gehalten und nur langsam gesteigert werden, bis es zu einer Besserung kommt. Danach wird empfohlen, die Dosis alle sechs Monate zu reduzieren. Grundsätzlich sollte eine Behandlung mit Hormonpräparaten nicht länger als zwei Jahre dauern. Nicht zur Anwendung kommen dürfen die Präparate bei Herzinsuffizienz, Brustkrebs, schweren Lebererkrankungen, Blutgerinnungsstörungen und Beinvenenthrombosen. Darüber hinaus kann es bei der Einnahme der Medikamente zu weiteren Nebenwirkungen wie Blutungsstörungen, Nervosität, Kopfschmerzen, Akne, Durchfall und Gewichtsänderungen kommen.
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26.01.12 | |
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12.09.11 | |
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03.05.11 | |
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