Arnica montana - Anwendungsgebiete und Dosierung

Bei Arnica montana handelt es sich um die Echte Arnika, die auch als Bergwohlverleih bekannt ist. Die Heilpflanze eignet sich zur Behandlung unterschiedlicher Leiden. Besonders Verletzungen können mithilfe dieses Homöopathikums gelindert werden. Ebenso wird es während der Schwangerschaft eingesetzt. Informieren Sie sich über Anwendungshinweise und Dosierung von Arnica montana.

Wissenswertes zu Arnica montana

Was ist Arnica montana und wann wird es angewandt?

Arnica montana stellt ein vielseitiges homöopathisches Mittel dar. Es wächst in verschiedenen europäischen Gebirgen wie zum Beispiel den Alpen.

Da die Pflanze in Deutschland zu den gefährdeten Arten zählt, steht sie hierzulande unter besonderem Schutz. Als Heilpflanze fand Arnika bereits im Altertum Verwendung.

Anwendungsgebiete von Arnica montana

Die Homöopathie setzt Arnica montana aufgrund ihrer toxischen Reize vor allem gegen unterschiedliche Verletzungen ein. So gilt die Pflanze als wirksames Heilmittel, um Wunden und Unfallverletzungen zu behandeln, da sie ein gutes Schmerzmittel bildet. Darüber hinaus wirkt sie auch gegen Zerschlagenheit.

Die Einsatzgebiete der Echten Arnika umfassen

aber auch Schockzustände nach einem Unfall. Weitere Indikationen sind

Arnica montana während der Schwangerschaft

Auch während einer Schwangerschaft kann Arnica montana zur Anwendung kommen. Dabei setzt man es zur Linderung von Schwangerschaftserbrechen sowie gegen Pilzerkrankungen wie Candida albicans ein.

Aber auch, wenn die Mutter durch die Bewegungen ihres ungeborenen Kindes unter Schmerzen leidet, eignet es sich zur Einnahme. Außerdem lassen sich mit Arnica montana die Geburtsschmerzen lindern.

Im Falle eines Kaiserschnittes wirkt das Homöopathikum gegen Blutungen und Wundschmerzen. Allerdings kann Arnica auch die Wehen fördern. Aus diesem Grund wird von einer dauerhaften Einnahme während der Schwangerschaft abgeraten. Darüber hinaus sind auch allergische Reaktionen im Bereich des Möglichen.

Arnica montana in der Kinderheilkunde

Auch bei Babys und Kindern stellt Arnica montana das wichtigste Homöopathikum bei Verletzungen dar. Zum Einsatz kommt es hier bei

Leitsymptome für die Anwendung von Arnica montana

Zu den Symptomen, bei denen Arnica montana das passende homöopathische Mittel darstellen könnte, zählen

  • Kopfschmerzen und Übelkeit nach einer Verletzung
  • Vermeidung von körperlichen Bewegungen
  • Wundheitsgefühl am gesamten Körper
  • Schlaflosigkeit aufgrund des Gefühls, das Bett sei zu hart
  • Verwirrung nach einer Verletzung
  • Zerschlagenheitsgefühl
  • Benommenheit und Zittern
  • nach einer Verletzung der Wunsch, in Ruhe gelassen zu werden
  • Angst vor Berührung und Schlimmerwerden des Zustandes nach der Behandlung

Einnahme - Wie wird Arnica montana angewandt?

Um Arnica montana als homöopathisches Arzneimittel darzureichen, verdünnt man die flüssige Urtinktur mit Alkohol oder Wasser. Die Einnahme des Homöopathikums erfolgt in Form von

  • Tabletten
  • Tropfen
  • Trinkampullen oder
  • Salben.

Handelt es sich um eine Akutbehandlung, werden die Potenzen des Mittels sehr niedrig angesetzt. Dient das Homöopathikum dagegen zur Vorbeugung oder Nachsorge, liegt die empfohlene Potenz bei D30.

Dosierung von Arnica montana

  • Muss eine Akutbehandlung erfolgen, werden fünf Globuli D6 verabreicht.
  • Bei der vorbeugenden Behandlung von Blutungen und Wunden erfolgt bereits sieben Tage davor die Gabe D30, die nur einmal eingenommen wird.
  • Auch Babys können einmalig drei Globuli D30 erhalten.

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  • Naturheilmittelchen © Sonja Birkelbach - www.fotolia.de

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