Aufputschmittel

Stoffe oder Mittel, die zur Stimulation dienen und zu einer Abhängigkeit führen können

Aufputschmittel sind Stimulantien, mit denen die Aktivität der Nerven erhöht und somit der menschliche Körper angeregt werden soll. Dazu gehören Substanzen wie das Amphetamin, Ephedrin, Koffein, Methylphenidat, Nikotin und Theophyllin.

Nahaufnahme Spritze, Tabletten, Ampulle
Medikamente, Pillen und Medizin © Sven Bähren - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Aufputschmittel

Wirkung

Aufputschmittel, auch Stimulantien genannt,

  • erhöhen die Nervenaktivität und
  • haben eine anregende Wirkung auf den Organismus.

Es gibt viele verschiedene Wirkstoffe, die alle eine meist große Anzahl an Wirkungen entfalten können.

  • Der Blutdruck steigt und
  • die Herzfrequenz erhöht sich.

Einsatz im medizinischen Bereich

Aufputschmittel werden im medizinischen Bereich eingesetzt, um etwa Erkrankungen der Lunge, wie das Asthma, zu behandeln. Auch zur Behandlung des Aufmerksamkeits-Defizits-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) werden Amphetamine eingesetzt.

Einsatz zur Leistungssteigerung

Allerdings werden Aufputschmittel auch sehr oft missbraucht. Vor allem in Gesellschaften, in denen es auf eine gesteigerte Leistungsfähigkeit ankommt, werden Substanzen wie

zur Leistungssteigerung genommen.

gehören ebenfalls dazu, genauso wie die Wirkstoffe

die oft schon "Modedrogen" sind, welche vor allem in der Arbeitswelt und in der Jugendkultur mißbraucht werden.

Folgen

Die möglichen Folgen sind vielfältig. Von

bis hin zum Auslösen einer

sind viele negative Wirkungen durch Missbrauch bekannt. Alle Aufputschmittel haben ein sehr hohes Suchtpotential und können bei vermehrtem Konsum oder durch Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen sogar zum Tod führen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Aufputschmitteln

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