Antiepileptika

Unterdrücken wiederholte tonische oder klonische muskuläre Krampfgeschehen

Antiepileptika sind Medikamente, die bei der Behandlung von Epilepsien und ähnlichen Krampfanfällen Anwendung finden. Sie werden zur Vorbeugung von epileptischen Anfällen und zur Verminderung der Stärke eines bestehenden Anfalls eingenommen.

Ein Wasserglas und 3 weiße Tabletten, gehalten von alten Händen auf beiger Tischdecke vor grüner Bluse
haende tabletten © Ramona Heim - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Antiepileptika

Antiepileptika sind Medikamente, die einen epileptischen Anfall verhindern oder lindern sollen. Epileptische Anfälle werden durch die Störung eines Gehirnbereichs hervorgerufen. Dieser krankhaft veränderte Gehirnbereich wird auch das Krampfzentrum genannt.

Merkmale eines Anfalls

Ein Anfall kommt spontan und ist nicht vorherzusagen. Die Muskeln verkrampfen sich und der Betroffene fällt oft zu Boden, weshalb früher auch oft von Fallsucht gesprochen wurde. Es gibt verschiedene Arten der Epilepsie. Die Krankheit kann erblich bedingt sein.

Wirkung und Arten von Antileptika

Antiepileptika werden verschrieben, um

  • die Krampfanfälle zu minimieren oder
  • sogar ganz zu behandeln.

Oft werden die Patienten mit

  • Carbamazepin oder
  • Valproinsäure

behandelt, was gute Heilungschancen verspricht. Auch

  • Barbiturate
  • Benzodiazepine
  • Suximide
  • strukturanaloge Hydantoin-Derivate
  • Vigabatrin
  • Pregabalin
  • Gabapentin und
  • Tiagabin

können zum Einsatz kommen. Bei Fällen, wo dies nicht zum gewünschten Erfolg führt, kann auch ein operativer Eingriff in das Gehirn eine Methode der Behandlung sein.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Antiepileptika

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