Die asiatische Kultur macht sich die unglaubliche Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren auf den Körper schon lange zu Nutze. Die essentiellen Fettsäuren bewahren vor Alzheimer, Depressionen und Rheuma. Aber auch schweren Herzerkrankungen beugen die Fette massiv vor. Dies ist auch der Grund, warum der unerwartete Tod durch Herzversagen in asiatischen Ländern deutlich seltener als in Europa auftritt.
Es ist jedoch nicht nötig, Fisch in auffälligen Mengen zu verzehren, wie die meisten Asiaten es gewohnt sind. Denn der Fisch enthält die bedeutenden Fette und liefert somit den krankheitsvorbeugenden Effekt. Nein, als gelungene Alternative können auch Öle dienen.
Signifikant sind hier das Leindotteröl, welches durch das Pressen aus den Samen des Leindotters gewonnen wird und das Hanföl, das aus den Samen des Hanf (Cannabis sativa) gewonnen wird. Beide Öle enthalten einen sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren.
Entscheidend für eine positive Wirkweise von Ölen ist neben dem hohen Gehalt an Omega-3-Fetten das Verhältnis zwischen den Omega-3 und Omega-6-Fetten. Gerade hierin zeichnen sich besonders das Hanf- und Leindotteröl aus. Bei beiden Ölen liegt ein optimales Verhältnis zwischen den Omega-3- und Omega-6-Fetten vor. Daraus resultieren sich sehr gut auf den Körper auswirkende Effekte, welche die Gesundheit enorm fördern können.
Die Öle helfen gegen Thrombosen und dem plötzlichen Herztod. Sie senken die Blutfettwerte, fördern eine gute Durchblutung und schützen vor Bluthochdruck. Auch bei schweren Entzündungen unterstützen die Öle den Heilungsprozess. Hanföl senkt dazu den Cholesterinspiegel und enthält als das einzige unter den Ölen die Gamma-Linolsäure. Diese wiederrum ist bei Allergien und Neurodermitis sehr hilfreich.
Damit der gesundheitsfördernde Effekt der Säuren erhalten bleibt, muss darauf geachtet werden, dass die Öle nicht zum Braten oder Kochen verwendet werden. Die in den Ölen enthaltenen wichtigen Fettsäuren sind nämlich hitzeempfindlich und werden bei höheren Temperaturen in ihrer chemischen Struktur zerstört.
Daher ist das Leindotteröl, welches sich durch seinen anregenden Geschmack und einer goldgelben Farbe auszeichnet, sowie das Hanföl vor allem für eine kalte Küche geeignet. Ob Rohkost-Dips oder Salat-Dressings, hier können die Öle glänzen.
Beide Öle finden auch in der Kosmetik ihre Anwendung. Lotionen, Seifen und Cremes enthalten die Öle, da diese im Bereich Hautpflege wahre Wunder vollbringen sollen. Besonders trockene, empfindliche und raue Haut soll durch deren Wirkstoffe hervorragend gepflegt werden können.
Beide Öle sind wunderbar zum täglichen Verzehr und der Körperpflege geeignet, um den Körper auf vielen Ebenen wohltuend zu unterstützen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
17.05.13 | |
![]() | ÖLE & FETTE |
21.03.13 | |
![]() | ÖLE & FETTE |
08.01.13 | |
![]() | ÖLE & FETTE |
01.12.12 | |
![]() | ÖLE & FETTE |
30.10.12 | |
![]() | ÖLE & FETTE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Öle & Fette Forum


Köstliches Olivenöl und die Mittelmeerküche gehören untrennbar zusammen! Dieses reich bebilderte Buch nimmt den ...
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen und bewerten Sie ihn bitte: