20. Juli 2009
Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mitteilt, sollte man nur im Freien mit Holzkohle grillen, weil es im Haus lebensgefährlich ist, denn es kann sonst zu Kohlenmonoxid-Vergiftungen kommen. Auch die Benutzung von Holzkohle zum Heizen ist nicht erlaubt, so dass man auch nach dem Grillen die noch glühende Kohle nicht zum Heizen verwenden sollte.
Bei einer unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Material entsteht das schädliche Kohlenmonoxid, das zu schweren Vergiftungen führt. Man kann es auch nicht bemerken, weil das Gas farblos und geruchlos ist. Es gelangt über die Lunge in den Körper und verdrängt den Sauerstoff aus dem Blut. Die ersten Symptome einer Vergiftung zeigen sich durch Kopfschmerzen, Ohrensausen, Schwindel, Sehstörungen und Erbrechen an. Auch ist der Herzschlag erhöht.
Wenn die Vergiftung stärker ist, so haben die Betroffenen meistens eine kirschrote Hautfarbe, die zwar gesund aussieht aber die Schwere der Vergiftung verdeckt. Bei einer schweren Vergiftung durch Kohlenmonoxid besteht Lebensgefahr, so dass sofort der Notarzt gerufen werden muss, der den Patienten durch künstliche Beatmung behandelt.
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