4. November 2009
Der Wasserdost gehört zu den bewährten heimischen Heilpflanzen. Schon in der Antike war er als Arzneipflanze bekannt.
Zu seinen Hauptbestandteilen gehören unter anderem ätherisches Öl, Bitterstoffglykosid, Eupatorin, Gerbstoffe, Harz, Polysaccharide, Pyrrolizidinalkaloide und Saponine. Zur medizinischen Verwendung kommt das ganze Kraut. Er stärkt das Immunsystem und die körpereigene Abwehr, hauptsächlich hat er sich bei Erkältungskrankheiten bewährt. Er hilft bei Heuschnupfen, Schnupfen, Erkältungen, grippalen Infekten, stärkt Leber, Galle und Milz, wirkt kräftigend in der Rekonvaleszens. Wasserdost soll auch bei Eierstockentzündungen, Ödemen und geschwollenen Füßen helfen. In der Regel wird er als Teezubereitung eingenommen und da am besten einen Kaltauszug. Es gibt auch eine Tinktur. Äußerliche Anwendung kann er bei Hautausschlägen finden in Form von Kompressen, Umschlägen, Teilbäder oder Waschungen. Als Eupatorium cannabinum findet der Wasserdost auch in homöopathischer Zubereitung Anwendung. Wasserdost ist ebenfalls in einigen Fertigarzneien enthalten. Es gibt Quellen, die von einer lebertoxischen und karzinogenen Wirkung sprechen, von einer inneren Anwendung abraten und nur eine äußerliche Anwendung oder eine homöopathische Behandlung empfehlen.
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