Lindenblüten wirken äußerst schweißtreibend und krampflösend. Anwendung findet sich vor allem bei Erkältung, Grippe und Fieber, aber auch bei Husten oder Halsschmerzen.
Die Linde ist ein sehr bekannter Baum und auch eine Heilpflanze. In der Naturheilkunde werden die Blüten zur Behandlung vieler verschiedener Erkrankungen verwendet. Dazu zählen zum Beispiel Grippe und Erkältungen, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Angstzustände oder Wunden. Die Lindenblüten können als Tee oder Tinktur verwendet werden.
Als Tee ergeben sie den bekannten Lindenblütentee, der besonders bei Erkältungskrankheiten eingesetzt wird. Die Blüten werden mit kochend heißem Wasser überbrüht und nach zehn Minuten kann der Tee in kleinen Schlucken getrunken werden. Der Tee wirkt dann schweißtreibend. Die Lindenblüten können auch äußerlich angewendet werden. Man kann dazu sowohl den Tee als auch die Tinktur verwenden. Für einen Umschlag gibt man einfach Tee oder Tinktur über eine Kompresse und legt diese auf die betroffene wunde Hautstelle.
Lindenblüten können auch als Badezusatz verwendet werden und wirken dann beruhigend und werden deshalb auch bei Schlafstörungen eingesetzt. Es gibt auch bereits fertige Teemischungen, in denen Lindenblüten enthalten sind. Auch einige Fertigarzneimittel gegen Erkältungskrankheiten enthalten den Wirkstoff der Linde.
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